Volkstrauertag in Hermülheim

Volkstrauertag in Hermülheim

Abordnungen der Feuerwehr und der Hermülheimer Vereine gedenken mit Vertretern aus Politik und Verwaltung der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Nachdem ein Kranz am Ehrenmal abgelegt wurde, erinnern Oberstleutnant Oberländer (als Vertreter des Bundessprachenamts) und Pastor Friesdorf (als Vertreter der Katholischen Gemeinde)  in ihren Ansprachen an die fast 80 Millionen Gefallenen der beiden Weltkriege. Auch der vielen Toten der Gewaltherrschaft in Deutschland wird an diesem Tag gedacht. Für fast alle Anwesenden ist Frieden und Freiheit etwas Normales, doch es bedarf weiter des Einsatz von uns allen, dies auch für die Zukunft zu erhalten.

Stillstand bei Elterntaxi-Haltestellen für Hürther Schulen

Stillstand bei Elterntaxi-Haltestellen für Hürther Schulen

Die Errichtung von Elterntaxi-Haltstellen vor den Hürther Schulen entwickelt sich allmählich zu einer endlosen Geschichte und zeigt den Stillstand in der Hürther Verwaltung auf. In der letzten Bildungsausschusssitzung wurden jetzt Verwaltung und Politik durch ein Grundsatzreferat von Jens Leven, Geschäftsführer des Büros für Forschung, Entwicklung und Evaluation aus Wuppertal, die Vorzüge von Elterntaxi-Haltestellen dargelegt. Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, dass Elterntaxi-Haltestellen einen Beitrag zur Sicherheit der Schulkinder leisten, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir setzen jetzt darauf, dass die Verwaltung endlich aus ihrer Lethargie erwacht und beginnt zumindest an der Deutschherrenschule die Einrichtung einer Elterntaxi-Haltestelle zu planen.
Die Deutschherrenschule hatte bereits im November 2013 die Verwaltung angeschrieben und um eine Elterntaxi-Haltestelle gebeten. Im Zuge der aktuellen Diskussion, die durch den Antrag der SPD Hürth im November letzten Jahres ausgelöst wurde, hat die Schule jetzt auch einen Beschluss der Schulkonferenz nachgelegt. Aber auch für eine weiterführende Schule wie zum Beispiel das ASG an der Sudetenstrasse wurde schon im letzten Jahr ein Pilotversuch beschlossen. Umgesetzt wurde hierzu von der Verwaltung aber auch nichts!
„Es kann nicht sein, dass ein solches Projekt, dessen Vorteile erwiesen sind, in der Warteschleife der Verwaltung hängen bleibt. Unser Ziel bleibt es, die Schulwege für unsere Kinder sicherer zu machen“, so SPD-Ratsherr Heiko Twellmann, der den SPD-Antrag im letzten Jahr initiierte.

Wohnungsaufsicht für den Villering

Wohnungsaufsicht für den Villering

Seit Jahren gibt es Probleme mit Sperrmüll im Bereich des Villering und der Liblarer Strasse. Dieser liegt zumeist auf privatem Grund, so dass er nicht von den Stadtwerken abgeholt werden kann. In Absprache mit der Wohnungsgesellschaft Grand City Property (GCP) wurden auf dem Gelände 2 Container aufgestellt, die von der Wohnungsgesellschaft mit dem anfallenden Sperrmüll gefüllt werden sollten. Damit sollte „Wilder Müll“ umgehend beseitigt werden. Doch leider kam die Wohnungsgesellschaft dieser Verpflichtung in der Vergangenheit nicht nach. Bezeichnenderweise berichtete der Stadtanzeiger im Mai über Probleme in St. Augustin mit derselben Wohnungsgesellschaft. Auch hier war es die Beseitigung des Sperrmülls. Aber auch andere Probleme mit dem Eigentümer GCP häufen sich an der Wohnanlage am Villering. Ein Hausmeister ist bis heute für die Mieter nur selten oder gar nicht zu erreichen. Immer wieder kommt es zu Problemen mit der chipgeregelten Hausmüllbeseitigung. An mehreren Stellen funktionieren die Türöffner nicht oder nur unzureichend. Und besonders gravierend für die Mieter sind die vielen Verstecke von Ratten auf dem gesamten Gelände. An einigen Stellen direkt unter den Platten des Hauseingangs. Auf die Beschwerden der Mieter reagierte der Eigentümer GCP mehr als zurückhaltend. Aus diesem Grund hatten wir im letzten Jahr eine Beschwerde nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz bei der Stadtverwaltung eingereicht. Nach mehreren Versuchen fand dann schließlich ein Termin statt, bei dem eine Mängelliste erstellt wurde, die GCP abarbeiten wollte. Doch auch hier ist bisher wenig bis gar nichts passiert. Auf unsere Nachfrage hat die Stadtverwaltung bei GCP nachgehakt und einen neuen Termin für eine Stellungnahme gesetzt. Wir werden dies weiter verfolgen und uns für bessere Wohnverhältnisse in diesem Bereich einsetzen.

Mehr Sauberkeit für Villering

Sperrmuell-Villering_kleinSeit fast 2 Jahren stehen an der Hochhaussiedlung am Villering und der Liblarer Straße zwei große Sperrmüllcontainer der Stadtwerke. Schon ab dem ersten Tag der Aufstellung gab es Klagen über verlorene Parkplätze und das Aussehen der Container. Zusätzlich ergaben sich Beschwerden über Müll, der von der Hausverwaltung nicht in die Container geräumt wurde. Doch anders als mitunter dargestellt, waren die Container nicht die Ursache des Problems, sondern der Versuch die schon vorher bestehenden Mißstände in den Griff zu bekommen. Vor der Aufstellung der Container lag der Müll über Wochen am gesamten Villering und auch Elektrogeräte wurden schon damals dort abgestellt. Da dies überwiegend auf privaten Grund war, hatten die Stadtwerke keine Möglichkeit den Müll zu beseitigen. Auch der nun beschriebene „Mülltourismus“ bestand leider schon vor der Aufstellung der Container, wie ich dies in meinem Beitrag vom Mai 2014 berichtet hatte.
Um diese Probleme zu lösen, hatte ich damals den Stadtwerken vorgeschlagen einen festen Abholtermin am Villering einzuführen oder alternativ die Container als Test aufzustellen. Leider erwies sich aber die Zusammenarbeit mit der Wohnungsgesellschaft Grand City Property über die gesamte Zeit als sehr problematisch. Ein Hausmeister ist für die Mieter nur selten oder gar nicht zu erreichen. Die damalige Absprache mit den Stadtwerken, den Müll umgehend in die Container zu räumen, wurde nur schleppend erfüllt. Ich finde es bezeichnend, wenn der Kölner-Stadtanzeiger an diesem Wochenende über Probleme in Sankt Augustin mit der gleichen Wohnungsgesellschaft berichtet. Auch hier ist es wieder der Umgang mit Sperrmüll! Aber auch andere Probleme häufen sich an der Wohnanlage am Villering. Aus diesem Grund hatte ich im letzten Jahr bei der Stadt eine Beschwerde nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz eingereicht. Bei dem Besuchstermin wurden dann mehrere Mängel festgestellt, die Grand City beseitigen wollte. Doch bis heute kann ich dies nicht erkennen.
Den ersten Container am Villering haben die Stadtwerke nun abgeholt und der zweite an der Liblarer Straße wird bald folgen. Ich gehe davon aus, dass danach wieder die Probleme wie vorher auftreten und der Sperrmüll im gesamten Bereich des Villering liegen wird. Der Hinweis, dass die Anwohner nun ja wieder bei den Stadtwerken anrufen können, um einen Sperrmüll-Termin zu erhalten, wird dabei kaum helfen. Dies hatte vor 2 Jahren schon nicht funktioniert und zu den massiven Beschwerden aller Anwohner geführt. Nun kann man die Container „als kläglich gescheitert“ ansehen, jedoch war dies zumindest ein Versuch das Problem in den Griff zu bekommen. Ich werde mich weiterhin für mehr Sauberkeit am Villering einsetzen und dazu weitere Lösungsvorschläge machen.

Picknick-Tische für den Bürgerpark

Picknick-Tisch_kleinBesonders im Sommer nutzen eine Vielzahl von Einwohnern den Bürgerpark an der Sudetenstraße in Hermülheim für verschiedene Aktivitäten. Gerne wird dabei auch gegrillt und mit der ganzen Familie gegessen. Aber auch Schulen nutzen diese Möglichkeit für Ihre Klassenfeiern. Leider gibt es bisher nur einen Tisch im Bürgerpark. Zwei weitere Picknicktische würden die Attraktivität des Parkes weiter steigern. Dabei ist es wichtig diese Tische wetterfest und in einer unzerstörbaren Ausführung aufzustellen, so wie dies der heute vorhandene Tisch schon ist. Eine entsprechende Anfrage habe ich nun beim Bürgermeister gestellt und ich hoffe, dass vor den Sommerferien schon etwas umgesetzt werden kann.

Hürth bekommt eine BMX-Piste!

BMX_StreckeSchon im Oktober letzten Jahres hatte ich den Antrag gestellt, für die BMX-Piste am Hürther Bogen einen Ersatz zu suchen. Neben unserer SPD-Fraktion setzten sich besonders die JUSOS Hürth für diesen Antrag ein und sammelten tatkräftig Unterschriften. Auch der Besuch der BMX-Fahrer in unserer Fraktion wurde von ihnen organisiert und ermöglichte uns weitere Einblicke in diesen spannenden Sport.
Die heutige Strecke am Hürther Bogen wird den Jugendlichen nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn die Fläche entweder für die Erweiterung der Feuerwehr oder für eine andere Art von Bebauung benötigt wird. „Da die Suche nach einer Alternative Zeit in Anspruch nehmen wird, sollte jetzt angefangen werden, ortsnah eine Ausweichmöglichkeit zu finden“, so Julian König, sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion im Sportausschuss.
Auf Antrag der SPD wurde die Verwaltung durch den Sportausschuss einstimmig beauftragt, im Bürgerpark an der Sudetenstraße oder an einem anderen Ort eine Hügelpiste für BMX-Fahrer/Innen zu errichten. „ Dabei ist für uns ganz wichtig, dass die Jugendlichen bei der Standortwahl und der Konzeption der Piste beteiligt werden“, so der Vorsitzende der Hürther Jusos Lukas Gottschalk.
Unter Federführung der Jusos wurden in den letzten Wochen fast 500 Unterschriften entweder online oder auf klassischem Weg gesammelt. „Wir wollten mit dieser Unterschriftenaktion den Druck auf die Entscheidungsträger erhöhen“, so Gottschalk. Die Liste wurde vor Beginn der Sportausschusssitzung dem Hürther Bürgermeister überreicht. „Nachdem der Bürgermeister das Anliegen positiv aufgenommen hat und nach dem einstimmigen Votum des Ausschusses, setzen wir darauf, dass die Standortsuche schnell aufgenommen und zu Ende gebracht wird, damit die Hügelpiste dann auch entsprechend eingerichtet werden kann “, so Gottschalk.
Mich freut besonders, dass unser Antrag einstimmig beschlossen wurde und dadurch die Umsetzung auch schnell voranschreitet!

Haltestellen für Elterntaxis im Verzug

SudetenstrasseBereits im November letzten Jahres wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, inwieweit es möglich ist, an Hürther Schulen und Kindertageseinrichtungen „Hol- und Bringzonen“ einzurichten. Während die Forderung nach „Elterntaxi-Haltestellen“ vor Kindergärten damit abgelehnt wurde, dass die Kinder von ihren Eltern bis in den Kindergarten gebracht werden müssen, passierte im Hinblick auf die Umsetzung vor Schulen bisher nichts. Deshalb legte die SPD-Fraktion einen weiteren Antrag vor. Der Bildungsausschuss beauftragte die Verwaltung jetzt einstimmig, mit den Schulleitungen und Vertretern der Schulpflegschaften der Deutschherrenschule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums die Einrichtung einer „Elterntaxi-Haltestelle“ zu erörtern. Die bisherige Zurückhaltung der Verwaltung bei diesem Thema ist für mich nicht nachvollziehbar, da schon in der damaligen Sitzung die Deutschherrenschule ihr Interesse bekundet hatte.
Auch das ASG an der Sudetenstrasse wurde damals schon genannt, jedoch seit dem einstimmigen Beschluss nicht zum Thema kontaktiert. „Wir stehen am Anfang einer überfälligen Diskussion, die in anderen Kommunen längst geführt wurde. Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass wir auch in Hürth zu einer Reduzierung der „Elterntaxis“ im direkten Umfeld von Schulen kommen“, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Günter Reiners. Die Ergebnisse der weiteren Prüfung sollen nun dem Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion in der Sitzung am 15. Juni 2016 vorgestellt werden. Ich gehe davon aus, dass die Stadtverwaltung zu diesem Termin den einstimmigen Beschluss umgesetzt hat und dann zumindest zum neuen Schuljahr mit den ersten Elterntaxi-Haltestellen gestartet werden kann.

SPD Hermülheim mit Osterausgabe des Bürgerecho

Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite 001Die SPD in Hermülheim und Kalscheuren hat eine neue Ausgabe des Hermülheimer Bürgerechos mit Informationen aus der Politik herausgebracht. Lesen Sie über die Umgehung der Luxemburger Strasse und den Plänen für eine neue Grundschule in Hermülheim. Auch der Spielplatz in Kalscheuren und die Stromtrasse von Ampirion bleiben ein für uns ein Dauerthema:Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite004Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite003Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite002

Osterstand auf dem Berliner Platz

Berliner Platz_kleinTraditionell stehen wir das Wochenende vor Ostern auf dem Berliner Platz und verteilen Ostereier als kleinen Gruß. Mit einer Vielzahl von Bürgern konnten wir über Probleme in ihrem direkten Umfeld sprechen. Wir sind mit insgesamt 10 Personen stark vertreten und unser rotes Zelt ist -wie immer- von weitem schon gut zu erkennen. Mit Bektas Metin steht diesmal zusätzlich der Vorsitzende des Hürther Integrationsrates den Bürger für ihre Fragen zur Verfügung.

WLAN für den HürthPark

EKZ_kleinAuf Einladung der SPD Hürth nahm gestern Stefan Schneider, der Centermanager des HürthPark, an unserer Fraktionssitzung teil. Hr. Schneider leitet seit Oktober letzten Jahres den HürthPark und er berichtete von geplanten Veränderungen der nächsten Jahre. Ein Schwerpunkt soll die Veränderung des Gastronomiebereiches sein, der aus seiner Sicht nicht mehr zeitgemäß ist. Sofern die Planungen dies zulassen, würde er sich sogar wünschen, dass die Gastronomie auch spät Abends zugänglich sein sollte. Dies wäre sicher eine tolle Aufwertung des Angebotes für viele Hürther und besonders Hermülheimer! Während der Sitzung habe ich den Wunsch geäussert, im HürthPark flächendeckend WLAN einzuführen, da dies die Attraktivität bei Jugendlichen deutlich steigern würde. Schon für dieses und nächstes Jahr wird nun geplant mit ersten WLAN-Zonen zu starten! Ein flächendeckender Ausbau wird aus Kostengründen jedoch vorerst nicht möglich sein.
Auch den Zugang zum EKZ vom Villering konnte ich nochmals ansprechen. Nach den vorliegenden Informationen kommen lediglich 5% aller Besucher über diesen Zugang und daher wurde von der Einrichtung eines Zebrastreifens abgesehen. Zusätzlich habe sich nach seiner Meinung der Verkehrsfluss in diesem Bereich deutlich verbessert ohne dass nun schneller gefahren würde. Aufgrund meiner Nachfrage wolle er nochmals hinterfragen, ob ein Zebrastreifen dennoch Sinn machen könnte. Insgesamt konnten wir von Hr. Schneider einen guten Eindruck gewinnen und sehen, dass er den HürthPark noch stärker mit der Nachbarschaft verbinden will.