LKW-Verkehr auf Sudetenstrasse

FrechenerStr-LKWJPGVon einem Anwohner wurde ich auf den LKW-Verkehr auf der Sudetenstrasse hingewiesen. Nach seiner Beobachtung fahren diese immer noch aus der Richtung Alt-Hürth kommend in die Sudetenstrasse ein, um damit die LKW-Sperrung der Luxemburger Strasse zu umgehen. Auch das aufgestellte Verkehrszeichen „Vorgeschrieben Richtung geradeaus“ erfüllt ihren Zweck nicht, da ein Verstoß mit lediglich 10 EUR belegt ist. Dazu müsste zumindest kontrolliert werden, was bisher jedoch auch nur selten passiert. Da sowohl die Frechener-, als auch Sudetenstrasse in Verantwortung des Erstkreis sind, hat dieser über die Aufstellung eines Durchfahrtsverbotes zu entscheiden. Ein Verstoß hiergegen würde mit 75 EUR belegt und würde sicher deutlich mehr LKW davon abhalten in die Sudetenstrasse einzubiegen. Auf meine Nachfrage sagte das Ordnungsamt zumindest zu, die Einhaltung des bisherigen Verkehrszeichen stärker durch die Polizei kontrollieren  zu lassen.

Sudetenstraße: korrigierte Kostenschätzung für Lärmschutz

Der Schwerlastverkehr rollt weiter über die Frechener Straße (K 25). Insbesondere zwischen der Theresienhöhe und der Kreuzung Sudetenstraße/Hermülheimer Straße wurde bereits Anfang des Jahres durch eine von der Stadt Hürth durchgeführte Verkehrszählung die massive Zunahme festgestellt. Trotzdem lehnte der Kreis die Verlängerung des vorhandenen Lärmschutzwalls u.a. auch mit dem Hinweis ab, dass Kosten in Höhe von 4,5 Mio. Euro nicht tragbar seien. „Jetzt hat aber der zuständige Amtsleiter gegenüber der Hürther Stadtverwaltung einen Rechenfehler eingeräumt. Eine neue Kostenschätzung kommt auf maximal 900.000 Euro. Damit stellt sich die Kostenfrage für eine Lärmschutzwand ganz anders dar“, so der planungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Bert Reinhardt.
Der Fehler wurde in der Niederschrift zur Sitzung korrigiert. „Es ehrt natürlich den Amtsleiter, dass er einen Rechenfehler einräumt. Bei einer so sensiblen Frage, bleibt natürlich schon ein fader Beigeschmack, wenn mit Kosten argumentiert wird, die bei weitem nicht haltbar sind“, ergänzt SPD-Ratsmitglied Heiko Twellmann.
Der Planungsausschuss hatte den Kreis aufgefordert, ein Lärmgutachten zu erstellen. Außerdem wurde die Verwaltung gebeten, eine Machbarkeitsstudie zur Optimierung der Schaltung der Signalanlagen an der Kreuzung Frechener Straße/Sudetenstraße und ihre Finanzierung vorzubereiten.

LKW-Lärm auf der Sudetenstrasse

Besorgte Bürger der Wohnanlage an der Sudetenstrasse/Frechener Strasse wollen uns in einem Gespräch ihre Situation erläutern.  Stellvertretend für die übrigen Bewohner treffen Michael Kleofasz und ich uns mit Fr. Neugebauer,  Hr. Hansen und Hr. Schwarz im SPD-Fraktionsbüro.

Sie schildern uns, dass seit der Sperrung der Luxemburger Strasse der „Schleichverkehr“ von LKW über die Frechener, aber auch die Sudetenstrasse deutlich zugenommen hat. Eine besondere Belastung für Jung wie Alt ist der Lärm, der vielen in der Nacht den Schlaf raubt.

Wir versprechen, uns für eine Sperrung der Sudetenstrasse einzusetzen. Bei einem Termin vor Ort wollen wir uns mit den Bürger treffen, um Lösungsmöglichkeiten für die Frechener Strasse zu besprechen. Langfristig wird das Problem jedoch nur durch den Bau der B265n (Luxemburger) gelöst werden.