Stadtwerke sichern Fernwärmeversorgung

Stadtwerke sichern Fernwärmeversorgung

Der Verwaltungsrat der Stadtwerke hat in seiner letzten Sitzung den Wirtschaftsplan der Stadtwerke für 2018 einstimmig verabschiedet. Der Wirtschaftsplan sieht Investitionen in Höhe von 50,3 Mio. € vor. Davon entfallen alleine 24,0 Mio. € auf die Fernwärmeversorgung. Diese hohe Summe resultiert u.a. durch den Bau der neuen Fernwärmeleitung von der Orion Engineered Carbons GmbH (OEC) zum Heizkraftwerk an der Lortzingstraße und dem dort im Bau befindlichen Wärmespeicher.

Rund 9,7 Mio. € entfallen auf die Entwässerung, ca. 5,0 Mio. € auf den Straßenbau und rund 6,0 Mio. € auf die Wasserversorgung. 1,5 Mio. € werden für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung benötigt. Dies ist wie in den Vorjahren ein ehrgeiziger Investitionsplan. Die Einstimmigkeit der Beschlussfassung zeigt, dass der Verwaltungsrat großes Vertrauen in die Arbeit des Vorstandes hat. Die Stadtwerke demonstrieren erneut, dass sie ein starkes Kommunalunternehmen sind.

Die beiden größten innerörtlichen Straßenbaumaßnahmen bleiben in 2018 der Bau der B 265n und die Sanierung der Gennerstraße samt ihren Nebenanlagen in Fischenich. Beim Bau der B 265n sind die Stadtwerke im Straßenbau mit einem Eigenanteil von 900.000 € beteiligt. Die Erneuerung der Beleuchtung kostet zusätzlich 200.000 €. In Fischenich beläuft sich der Eigenanteil auf ca. 800.000 € zuzüglich 150.000 € bei der Straßenbeleuchtung. Beide Straßenbaumaßnahmen haben erheblichen Einfluss auf den innerörtlichen Verkehr. Während bei der Baumaßnahme Gennerstraße beispielsweise die Busumleitung inzwischen geregelt ist, sind die verkehrlichen Konsequenzen in der Bauphase der Ortsumgehung Hermülheim immer noch nicht klar.

Die Diskussion um den Wirtschaftsplan hat auch deutlich gemacht, welche Konsequenzen das Bevölkerungswachstum der Stadt allmählich für den Personalbedarf der Stadtwerke hat. Um die Entsorgung des Abfalls weiterhin geregelt zu bekommen, müssen in diesem Jahr zwei Müllwerker eingestellt werden. Das Beispiel zeigt, dass bei allen zukünftigen planungspolitischen Entscheidungen die Entwicklung der Stadtwerke mit berücksichtigt werden muss.

Stabile Nebenkosten dank guter Arbeit der Stadtwerke Hürth

Stabile Nebenkosten dank guter Arbeit der Stadtwerke Hürth

Der Verwaltungsrat der Stadtwerke hat die Gebühren für 2018 für die Abfallentsorgung, Entwässerung, Straßenreinigung und Wasserversorgung einstimmig verabschiedet. Auch die Entgelte für die Fernwärme werden ab dem 1. Januar 2018 angepasst.
Während die Trinkwassergebühren gleich bleiben, sinken die Gebühren für Niederschlagswasser leicht von 1,53 € auf 1,52 € pro Kubikmeter. Die Gebühren für Schmutzwasser werden von 2,62 €/Kubikmeter auf 2,56 € /Kubikmeter gesenkt. Ebenfalls gesenkt werden die Gebühren für die Straßenreinigung von 1,71 € je Frontmeter auf 1,69 €. Auch die Abfallentsorgung wird preisgünstiger. Im Jahresvergleich sinken die Gebühren von 232 € pro Tonne auf 221 €.
Bei der Fernwärme müssen die Kunden im nächsten Jahr etwas mehr bezahlen. Das hängt mit den Versorgungsbedingungen der Fernwärme zusammen. Die Wärmekosten steigen für ein Einfamilienhaus um rund 2,12 € im Monat, was einem Preisanstieg von rund 1,7% gegenüber 2017 entspricht.
Die Stadtwerke erstellen jährlich eine Musterrechnung, was die Veränderungen für einen durchschnittlichen Hürther Haushalt (4 Personen, 120 qm Wohnfläche, 9 m Straßenfront, 100 qm überbaute Fläche, 180 cbm Wasserverbrauch, 120 l
Restmülltonne) bedeuten. Für Ver- und Entsorgung durch unsere Stadtwerke inklusive Fernwärme steigen die Kosten im nächsten Jahr von rd. 2.610,97 € auf rd. 2.612, 21 €, also um lediglich rund 0,05%.

Insgesamt zeigen die vorgelegten Gebühren, dass die Stadtwerke gut wirtschaften und dadurch die Nebenkosten des Wohnens stabil bleiben. Daher bleibt es auch für die nächsten Jahre wichtig, den Leistungsumfang der Stadtwerke in kommunaler Hand zu behalten.

Stadtwerke Hürth gut aufgestellt

Stadtwerke Hürth gut aufgestellt

Der Jahresabschlussbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia aus Münster kommt zu dem Ergebnis, dass die Stadtwerke ein ordnungsgemäß geführtes Kommunalunternehmen sind. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Der Verlust der hoheitlichen Bereiche (Entwässerung, Abfallbeseitigung, Grünpflege, Straßenbau, Straßenbeleuchtung und Straßenreinigung) konnte von 10,8 Mio. €, wie ursprünglich angenommen, auf 7,6 Mio. € verringert werden. Das ist der Betrag, den die Stadt aus dem Haushalt vertragsgemäß ausgleichen muss. Weil in anderen Bereichen wie z.B. der Fernwärme zusätzliche Erträge erzielt werden konnten, liegt der Gesamtverlust über alle Sparten nur bei 4,7 Mio. €. Außerdem haben es die Stadtwerke in 2016 geschafft, 4,2 Mio. € Schulden abzubauen.
„Auch wenn das gute Ergebnis durch Mehreinnahmen bei Wasser und Fernwärme sowie die Verringerung bei den Aufwendungen durch die Verschiebung von Baumaßnahmen erreicht wurde, ist aus Sicht der SPD-Vertreter festzuhalten, dass die Stadtwerke gut gewirtschaftet haben und der Vorstand mit Weitblick gehandelt hat“, so der SPD-Sprecher im Verwaltungsrat Carol Fuchs.
Das zeigt auch das Ergebnis der Abstimmung. Der Vorstand wurde für das Wirtschaftsjahr 2016 einstimmig entlastet.
Auch in den nächsten Jahren ergeben sich für die Stadtwerke große Herausforderungen. Im Bereich Fernwärme steht die Umsetzung des Projektes mit Orion an. Der ÖPNV muss auf eine rechtlich solide Grundlage gestellt werden. Die
Umsetzung des Abwasserbeseitigungskonzeptes bis 2023 steht an. Es bleibt abzuwarten, wie sich die kommunale Abfallentsorgung weiterentwickelt. „Diese Herausforderungen können die Stadtwerke nur meistern, wenn das Unternehmen auch zukünftig von einem kompetenten und erfahrenen Vorstand geleitet wird. Mit Dr. Dirk Ahrens-Salzsieder steht genau der richtige Mann an der Spitze der Stadtwerke“, bestätigt auch  Verwaltungsratsmitglied Heiko Twellmann.

Mehr Sauberkeit in Hürth

Mehr Sauberkeit in Hürth

Im Frühjahr 2016 wurde das Einsatzkonzept der Sondereinigungskräfte verabschiedet und die Geldmittel für die Besetzung der notwendigen Stellen freigegeben. Auf meine Initiative hatten wir im Verwaltungsrat bereits 2015 die Wiedereinführung der Sonderreinigungskräfte beantragt. Diese 8 Reinigungskräfte wurden in vier Kolonnen zu je 2 Mitarbeitern eingeteilt. Eine der Kolonnen ist hauptsächlich für die Reinigung der Bushaltestellen zuständig. Die anderen drei Kolonnen werden in den Stadtteilen eingesetzt. Jetzt legte der Vorstand einen ersten Zwischenbericht im Verwaltungsrat vor. Danach sorgen die Reinigungskräfte neben ihrem Regelarbeitsplan auch entscheidend dafür, dass die Meldungen aus der städtischen Mängel-App abgearbeitet werden. „Das Ergebnis zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir danken den Reinigungskräften für ihre Arbeit. Hürth ist durch deren Einsatz ein Stück sauberer geworden“, fasst Carol Fuchs die Ergebnisse für die SPD Hürth im Verwaltungsrat (dem ich seit 2014 angehöre) zusammen.

Meine Wahlkreiszeitung für 2016

Meine Wahlkreiszeitung für 2016

Seit Mai 2014 bin ich Mitglied des Hürther Stadtrates und ein weiteres Kalenderjahr geht langsam zu Ende. Ein guter Grund auf die letzten 12 Monate meiner Tätigkeit als Hürther SPD-Ratsmitglied zurückzublicken. Nachdem die letzen beiden Ausgaben noch im alten Design waren, habe ich dieses Jahr auf das neue Erscheinungsbild (CI) der SPD Hürth umgestellt. Wie schon in den letzten beiden Jahren habe ich auf eigene Kosten eine Zeitung erstellt, damit die Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis einen Überblick haben, für welche Themen ich mich eingesetzt habe.

Für alle, die die Zeitung nochmals elektronisch lesen wollen, nachfolgend der entsprechende Link:

Twellmann_Zeitung_2016

SPD Hürth: Energie sparen soll sich auszahlen

SPD Hürth: Energie sparen soll sich auszahlen

Die Energieversorgung Hürth (EVH) ist mehrheitlich im Eigentum der Stadtwerke Hürth. Ihr gehört das Stromnetz in Hürth. In der Vergangenheit konnten Hürther Bürgerinnen und Bürger dort eine Förderung für private Photovoltaikanlagen beantragen. Insgesamt standen dafür 10.000 € pro Jahr zur Verfügung. Diese Förderung ist ausgelaufen. Jetzt soll auf Vorschlag der EVH-Aufsichtsratsmitglieder Heiko Twellmann und Carol Fuchs (beide SPD Hürth) Energie sparen in Vereinen unterstützt werden.
Der Vorschlag stammt schon aus 2015, jetzt konnten sich auch die CDU-Mitglieder im Aufsichtsrat der Idee anschließen. Gefördert werden soll die Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner oder Geschirrspüler mit jeweils einem Teilbetrag an den Anschaffungskosten, eine Obergrenze je Antrag ist vorgesehen. Die genauen Modalitäten werden noch ausgearbeitet, insgesamt stehen wieder pro Jahr 10.000 € zur Verfügung.
„Wir freuen uns, dass unsere Idee aus 2015 jetzt auch die Unterstützung der CDU gefunden hat“, äußert sich Heiko Twellmann nach der Aufsichtsratssitzung. „Mit der jetzt beschlossenen Förderung können wir unsere Vereine gerade auch in der Energieeffizienz unterstützen, die die Stadt von ihnen fordert, und das hilft auch der Jugendarbeit. Die von den Grünen favorisierte Förderung von E-Bike-Ladestationen kommt weniger unserer Jugend zu Gute“, ergänzt Carol Fuchs.
Die EVH wird jetzt die Förderbedingungen konkretisieren. Dann werden die Vereine und deren Dachorganisationen in Hürth informiert. Zu Beginn des nächsten Jahres soll die Förderung möglich werden.

Frühjahrsputz in Hürth

Stadtwerke2_kleinZum 19. Mal organisieren die Stadtwerke Hürth den Frühjahrsputz in allen Hürther Stadtteilen. An verschiedenen Punkten der Stadt wurden dazu Handschuhe und Mülltüten an freiwillige Helfer ausgegeben. Für mich war diesmal der Startpunkt am EMG und wir durchkämmten den Burgpark in Hermülheim. Wie schon in den letzten Jahren finden wir neben Leergut auch andere Dinge, die man bequem in eine der vielen Mülltonnen hätte schmeißen können! Im Rahmen der stadtweiten Sammlung wurden von den Freiwilligen mehrere Tonnen Müll eingesammelt. Auf dem Gelände des Bauhof in Kalscheuren fand im Rahmen eines Tages der offenen Tür die Abschlussveranstaltung für die Helfer statt. Neben Bratwurst und Getränken gab es auch die Gelegenheit eine Vielzahl an Fahrzeugen und Arbeitsgeräten zu besichtigen, die für die Arbeit der Stadtwerke notwendig sind. Gemeinsam mit mehreren meiner SPD-Ratskollegen konnten wir mit dem Leiter der Stadtwerke (Dr. Ahrens-Salzsieder) sprechen und uns ein Bild von der aktuellen Lage machen.

Hürther Stadtrat stimmt gegen TTIP

TTIP_HürthSchon vor Monaten hatte ich  innerhalb unserer SPD-Fraktion das Thema TTIP und seine Gefahren für eine Kommune wie Hürth angesprochen und gefordert hierzu einen Antrag an den Stadtrat zu stellen. Nun hat heute der Hürther Stadtrat die Initiative von SPD und Linken gegen die Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den USA ( TTIP) und Kanada (CETA) sowie das multilaterale Dienstleistungsabkommen zwischen der EU, den USA und 21 weiteren Staaten ( TISA) angenommen. Alle Fraktionen sehen durch die Abkommen die demokratisch legitimierten Gestaltungsmöglichkeiten von Städten und Kreisen in NRW massiv eingeschränkt und die kommunale Selbstverwaltung grundlegend angegriffen.

So sollen beispielsweise bei TTIP kommunale Entscheidungen durch internationale Schiedsgerichte anfechtbar werden. Im Rahmen von Schiedsverfahren soll es Unternehmen möglich sein, gegen staatliche Regelungen zu klagen, wenn sie sich von diesen in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit benachteiligt fühlen.
Sowohl TTIP als auch TISA bestimmen, welche Dienstleistungen von Kommunen erbracht werden dürfen und welche dem Wettbewerb unterliegen müssen. Dies kann nahezu alle bisher öffentlichen Dienstleistungen, wie die Energieversorgung, Öffentlicher Nahverkehr, Wasserver- und entsorgung sowie Kultureinrichtungen betreffen. Im verabschiedeten Resolutionstext werden EU-Kommission, EU-Parlament, Bundesregierung und die NRW-Landesregierung aufgefordert, sich für größtmögliche Transparenz in den Verhandlungen und die Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge einzusetzen.

Mit diesem Beschluss ist die Stadt Hürth die erste Kommune im Rhein-Erft-Kreis und schließt sich den mittlerweile mehr als 1.000 Kommunen in Deutschland an, die sich klar gegen diese Abkommen aussprechen.

Schnelles Internet und Wlan-Hotspots für Hürth

Bürgerpark-HürthDer Verwaltungsrat in der letzten Woche startete mit einem Vortrag von Netcologne über den Ausbau des schnellen Internets in Hürth. Insgesamt werden dazu fast 28 km Glasfaserkabel im Stadtgebiet verlegt. Die Leitungen werden über vorhandene Leerrohre verlegt, aber leider auch in offener Bauweise. Auf meine Nachfrage wird Netcologne uns detaillierte Informationen übergeben, welche Strassen aufgerissen werden müssen. Die Leitungen werden über die Schaltkästen mit den Verteilern für die Hausanschlüsse verbunden. Die Arbeiten werden in Berrenrath starten und anderen Stadteilen nacheinander durchgeführt. In Hermülheim sollte dies zur Jahresmitte sein. Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes können in der ersten Stufe 50 Mbit und danach durch eine verbesserte Schalttechnik sogar 100 Mbit erreicht werden.
Auf Antrag der SPD Hürth werden bei der anschliessenden Haushaltsberatung der Stadtwerke die Mittel für den Ausbau von sogenannten Wlan-Hotspots in unserer Stadt aufgenommen. Leider wurde das  Budget -auf Drängen von CDU/Grüne- um ein Drittel gekürzt. Ich hoffe, dass  mit den restlichen 10.000 EUR zumindest einige Standorte in Hürth aufgebaut werden können und damit das Surfen auf freien Plätzen ohne eigene Flatrate möglich wird. Schon in der Sitzung habe ich als mögliche Standorte den Bürgerpark und die Bütt, aber auch den ZOBI genannt und ich werde nachfassen, wann die Umsetzung starten wird.

Mehr Sauberkeit an der Bonnstraße

Wilder Müll an BonnstraßeeLeider bleibt das Thema Wilder Müll ein Dauerbrenner in meinem Wahlkreis Hermülheim. Schon seit einigen Tagen liegt an der Bonnstraße Sperrmüll und er „vermehrt“ sich leider immer weiter. Da ich nicht davon ausgehe, dass die Abholung von den entsprechenden Verursachern beantragt wurde, schreibe ich zur Sicherheit die Stadtwerke an. Ich hoffe, dass diese kurzfristig reagieren und damit dieser Schandfleck entfernt ist. Leider werden wir alle über unsere Abfallgebühren diese Müll-Entsorgung mitbezahlen, da der Verursacher sich im Nachhinein nicht ermitteln lassen wird. Für die Stadt Hürth fallen im Laufe eines Jahres Kosten von über 10.000 EUR für das Beseitigen „Wilden Mülls“ an.
In meiner Mail weise ich zusätzlich auf abgelegten Müll an den Container am Villering hin, der von der dortigen Hausverwaltung nicht weggeräumt wurde. Schade eigentlich, nachdem dies für einige Wochen funktionierte.

Nachtrag vom 10. Dezember: Der wilde Müll wurde heute durch die Stadtwerke entfernt!