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Rosenmontag in Gleuel

Mit meinen Genossen aus Gleuel liefen wir dieses Jahr wieder im Rosenmontagszug mit. Gut 2 Stunden sind wir im ganzen Stadtteil unterwegs und treffen auf viele bekannte und fröhliche Gesichter. Auch das Wetter war -bis auf einen kurzen Graupelschauer- trocken und warm, so dass dem Spass nichts im Wege stand.
Uns hat es viel Spass bereitet und die SPD Gleuel wird auch nächstes Jahr wieder mit einer Gruppe dabei sein. Dann jedoch leider ohne meinen Ratskollegen Carol Fuchs, der uns in Richtung Leer verlassen wird.

Eröffnung der Gesamtschule

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde heute der Neubau der Gesamtschule an der Sudetenstraße eingeweiht. „Das ist ein großer Tag für die Schullandschaft in Hürth. Unser Dank gilt den Planern, Architekten, dem Generalunternehmer und den ausführenden Baufirmen, die letztendlich dafür gesorgt haben, dass der Zeitplan eingehalten werden konnte“, freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Renner. Auch wenn es noch keine Schlussabrechnung gibt, ist schon jetzt festhalten, dass der Kostenrahmen eingehalten wurde. Die Schule wird weit weniger als 40 Millionen Euro kosten. Die Gesamtschule hat die Stadt finanziell nicht ruiniert, wie dies von der CDU jahrelang behauptet wurde.
Die Einweihung des neuen Schulgebäudes ist ein guter Anlass noch einmal zurückzublicken. Nur mit dem Engagement des ehemaligen Bürgermeisters Walther Boecker, den Fraktionen von SPD und Grünen sowie dem ehemaligen FDP-Ratsmitglied Saleh Mati wurde die Gesamtschule auf den Weg gebracht. Nach der Kommunalwahl dann der Versuch von CDU/GRÜNE die noch nicht fertige Gesamtschule zu beschädigen, indem man keine Räume für die Oberstufe bauen wollte. Nur mit dem entschiedenen Einsatz der zurecht aufgebrachten Eltern konnte dies damals verhindert werden.
Nach dem Umzug gilt es jetzt, die letzten offenen Fragen zu klären. Wir erwarten beispielsweise von der Verwaltung, dass der Vertrag mit dem Caterer unterzeichnet wird, damit so schnell wie möglich den Kindern ein warmes Mittagessen angeboten werden kann. Außerdem muss das Thema Umzäunung des Schulgeländes angegangen werden und bei der Anbindung des Stadtbusses gibt es noch Optimierungsbedarf.
„Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung, dem Kollegium und den engagierten Eltern in der Schulpflegschaft jetzt erst einmal einen guten Start im neuen Gebäude“, so Renner.

Wanderausstellung im Bürgerhaus

 Eröffnung der Wanderausstellung „…und nenne euch Preußen“ im Bürgerhaus Hürth. In der Plakatausstellung finden sich z.B. Belege für neue Verwaltungsstrukturen, soziale Verbesserungen sowie Darstellungen von Gebäuden, die aus der preußischen Zeit erhalten geblieben sind. Das besondere, oft konfliktbehaftete Verhältnis zwischen rheinländischer Bevölkerung und den preußischen Herrschern wird ebenfalls thematisiert. Ein Besuch lohnt sich!
 

SPD Hürth will Lärmschutz für Frechener Straße

Die Kreisverwaltung teilte auf Basis eines schalltechnischen Gutachtens im Februar 2015 mit, dass kein Anspruch auf Lärmschutzmaßnahmen im Bereich der Frechener Straße besteht. Die Lärm-Grenzwerte würden nicht überschritten. Gemessen wurde jedoch damals nicht an der Kreuzung Frechener-/Sudetenstraße, die stärker befahren ist. Deshalb wurde mit Stimmen der SPD Hürth beschlossen, ein neues Gutachten mit dem Kreis abzustimmen. Fast 2 Jahre später liegt dies immer noch nicht vor. Daher habe ich im November dieses Jahres bei der Hürther Stadtverwaltung nach nächsten Schritten für eine Lösung im Bereich der Frechener Straße nachgefragt. Zumindest das einstimmig beschlossene Gutachten sollte nun endlich kommen. Auch meine Kollegen auf Kreisebene habe ich eingebunden und hoffe, besseren Lärmschutz für die Frechener Straße zu ermöglichen.

Verkehrschaos vor Schulen

Einfahrt_ASG_kleinDas Verkehrschaos vor den Schulen und besonders auf der Sudetenstraße bleibt bestehen. Leider wurde der SPD-Antrag, Elterntaxi-Haltestellen an der Deutschherrenschule und am ASG einzurichten, von CDU/GRÜNE abgelehnt. Dies  ist ein Rückschritt im Bemühen, die Sicherheit der Schulkinder zu erhöhen. Bereits Ende 2015 wurde mein Antrag erstmalig beraten. Von der Verwaltung wurde damals argumentiert, dass zuerst die Einrichtung geprüft werden müsse. Im Laufe des Jahres wurden dazu immer neue Materialien vorgelegt. Zuletzt ein Experte aus Wuppertal eingeladen, der positiv über die Umsetzung von Hol- und Bringzonen berichtete. Der ADAC spricht sich auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Einrichtung sogenannter Elterntaxi-Haltestellen aus. Dazu der ADAC in seiner Veröffentlichung:
„Hier können Schüler gefahrlos ein- und aussteigen.“
Sowohl Deutschherrenschule, als auch ASG sprachen sich  in ihren Schulkonferenzen für die Einrichtung der Haltestellen aus. Mehr als verwunderlich ist, dass nun Vertreter von CDU/GRÜNE sich über den Rat von Experten hinwegsetzen, weil sie den Aufwand als zu hoch ansahen. Auch der Wille der Schulen wurde missachtet.  Die SPD Hürth wird sich weiter für die Sicherheit der Schüler einsetzen. Die notwendigen Gelder für die Elterntaxi-Haltestellen am ASG und der Deutschherrenschule werden wir für das nächste Jahr im städtischen Haushalt  beantragen.

Wohnungsaufsicht für den Villering

Sperrmuell-Villering_kleinSeit Jahren gibt es Probleme mit Sperrmüll im Bereich des Villering und der Liblarer Strasse. Dieser liegt zumeist auf privatem Grund, so dass er nicht von den Stadtwerken abgeholt werden kann. In Absprache mit der Wohnungsgesellschaft Grand City Property (GCP) wurden auf dem Gelände 2 Container aufgestellt, die von der Wohnungsgesellschaft mit dem anfallenden Sperrmüll gefüllt werden sollten. Damit sollte „Wilder Müll“ umgehend beseitigt werden. Doch leider kam die Wohnungsgesellschaft dieser Verpflichtung in der Vergangenheit nicht nach. Bezeichnenderweise berichtete der Stadtanzeiger im Mai über Probleme in St. Augustin mit derselben Wohnungsgesellschaft. Auch hier war es die Beseitigung des Sperrmülls. Aber auch andere Probleme mit dem Eigentümer GCP häufen sich an der Wohnanlage am Villering. Ein Hausmeister ist bis heute für die Mieter nur selten oder gar nicht zu erreichen. Immer wieder kommt es zu Problemen mit der chipgeregelten Hausmüllbeseitigung. An mehreren Stellen funktionieren die Türöffner nicht oder nur unzureichend. Und besonders gravierend für die Mieter sind die vielen Verstecke von Ratten auf dem gesamten Gelände. An einigen Stellen direkt unter den Platten des Hauseingangs. Auf die Beschwerden der Mieter reagierte der Eigentümer GCP mehr als zurückhaltend. Aus diesem Grund hatten wir im letzten Jahr eine Beschwerde nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz bei der Stadtverwaltung eingereicht. Nach mehreren Versuchen fand dann schließlich ein Termin statt, bei dem eine Mängelliste erstellt wurde, die GCP abarbeiten wollte. Doch auch hier ist bisher wenig bis gar nichts passiert. Auf unsere Nachfrage hat die Stadtverwaltung bei GCP nachgehakt und einen neuen Termin für eine Stellungnahme gesetzt. Wir werden dies weiter verfolgen und uns für bessere Wohnverhältnisse in diesem Bereich einsetzen.

Osterstand auf dem Berliner Platz

Berliner Platz_kleinTraditionell stehen wir das Wochenende vor Ostern auf dem Berliner Platz und verteilen Ostereier als kleinen Gruß. Mit einer Vielzahl von Bürgern konnten wir über Probleme in ihrem direkten Umfeld sprechen. Wir sind mit insgesamt 10 Personen stark vertreten und unser rotes Zelt ist -wie immer- von weitem schon gut zu erkennen. Mit Bektas Metin steht diesmal zusätzlich der Vorsitzende des Hürther Integrationsrates den Bürger für ihre Fragen zur Verfügung.

Sicherheit in Hürth

Sicherheit_Klaus_kleinViele Menschen fühlen sich in der Stadt Hürth und im Rhein-Erft-Kreis nicht mehr sicher. So lautete die Eingangsbotschaft, die mein SPD-Kollege Klaus Lennartz auf seiner Informationsveranstaltung am Donnerstag in der Aula der Realschule wählte. Neben fast 100 Bürgern nahmen als Gäste der Polizeidirektor Roland Küpper und Thomas Stotzem als Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (Erftkreis) teil. Herr Küpper schilderte, dass in Hürth knapp 300 Einbrüche gemeldet wurden und er wies darauf hin, dass fast die Hälfte der Einbrüche nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Dies zeigt nochmals die Notwendigkeit auf, seine Wohnung durch geeignete Maßnahmen zu sichern. Als Ansprechpartner bietet sich die Polizeiberatung auf der Luxemburger Strasse an, die wertvolle Tipps geben kann. Wichtig war aus seiner Sicht, dass die gestiegene Anzahl der Einbrüche ausdrücklich nicht mit der höheren Anzahl von Flüchtlingen in unserer Stadt in Verbindung steht. „Einbrüche erfolgen zunehmend von durchreisenden Tätern, die die Nähe zur Autobahn nutzen“, so die Erfahrung von Herrn Küpper.
In der anschließenden Diskussion wurde auch klar, dass neben der Sicherung der Wohnung auch eine aufmerksame Nachbarschaft das Risiko reduziert. Dennoch besteht bei vielen Bürger eine Gefühl von Unsicherheit, das nicht immer begründet sein muss. „Genau 17 Raubüberfälle habe es im gesamten letzten Jahr in Hürth gegeben“ so erläutere Herr Küpper eine weitere Zahl aus der aktuellen Statistik. Die Wahrnehmung aus Zeitungen und Medien hätte sicher eine höhere Anzahl vermuten lassen. Das Empfinden von Sicherheit sei auch immer eine Frage des Alters, wie Herr Küpper ausführte. Dies ist sicher richtig und ich stelle dies auch bei mir selbst fest. Dennoch halte ich es für wichtig, dass man darauf reagiert. Hierzu kamen aus dem Publikum erste Anregungen, die sich umsetzen lassen. An dem zusätzlichen Licht einer Laterne oder häufiger geschnitten Hecken an bestimmten Stellen sollte es nicht scheitern. Hier ist die Stadt gefordert „Angsträume“ zu identifizieren und notwendige Abhilfe zu schaffen.

KSTA berichtet über Freifunk in Hürth

KSTA_FreifunkDer Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in der Ausgabe vom 28. Januar über die Initiative zur Einrichtung von Freifunk in Hürth. Hierzu gab es im letzten Jahr eine Anfrage, ob das Rathaus für das Freifunk-Netz genutzt werden kann. Leider gab es dazu bisher keine Stellungnahme der Verwaltung. Der SPD-Antrag führte nun im Hauptausschuss zu dem einstimmigen Beschluss, alle städtischen Gebäude für die Nutzung von Freifunk (nach einer sachlichen Prüfung) freizugeben. Unser Antrag im Haushalt eine kleine Anschubfinanzierung von 2.500 EUR einzustellen, wurde leider von CDU/GRÜNE abgelehnt. Nun gilt es die Freifunk-Initiative in ihrer Arbeit weiter zu unterstützen, damit schon in diesem Jahr deutlich mehr Zugangspunkte ins Internet vorhanden sind.

SPD Hürth setzt sich für Freifunk ein

Freifunk.net In der gestrigen Sitzung des Hauptausschuss wurde die SPD-Initiative einstimmig  angenommen, der Hürther Freifunk-Initiative die Aufstellung von Geräten an städtischen Gebäuden zu ermöglichen. Aufgrund der immer noch vorhandenen „Störerhaftung“ wurde von der Möglichkeit des Direktzugangs ins Internet abgesehen.
Der Zugang zu einem leistungsfähigem Internet ist heute für Bürger von hoher Bedeutung. Drahtlose (WLAN) Netze sind in den meisten unserer Nachbarländer selbst in kleineren Städten nahezu flächendeckend verfügbar. Diese Netze sind ein wesentlicher Teil der digitalen Telekommunikationsinfrastruktur. In Hürth werden – auf Initiative der SPD – an ersten Stellen sogenannte WLAN-Hotspots (z.B im Bürgerpark) eingerichtet und für die städtischen Busse wird dies auf Antrag der SPD-Fraktion untersucht. Um schnellen Ausbau voranzutreiben, sollten auch „Freifunk-Initiativen“ genutzt werden.
Auch in Hürth engagieren sich Bürger in einer nichtkommerziellen Freifunkinitiative und bauen WLAN- Netzwerke auf, die öffentlich genutzt werden können. Dies ist eine wichtige Bereicherung in der Internetversorgung.
An öffentlichen Gebäuden oder Plätzen installiert, können solche Netzwerke einen freien Zugang zum Internet eröffnen oder dem Aufbau von Richtfunkstrecken dienen. Über die privaten WLAN-Router und freiwillig zur Verfügung gestellte Netzwerkzugänge kann dann ein Netz aufgebaut werden, das sich ständig erweitert. Ein  Zugang zu den öffentlichen Gebäuden, bzw. Dachflächen (z.B. wegen Gerätewartung) ist selten nötig und sollte in Absprache mit den entsprechend verantwortlichen Stellen erfolgen. Die Stromkosten belaufen sich pro Antenne bzw. WLAN-Router auf ca. 20 EUR pro Jahr und diese würden den ehrenamtlichen „Freifunkern“ nach der gestrigen Entscheidung auch nicht in Rechnung gestellt.

Tag der offenen Tür in der Gesamtschule

Gesamtschule_2

Die Gesamtschule Hürth öffnete heute allen interessierten Eltern die Türen. In 2 Jahrgängen mit je 4 Klassen werden mittlerweile 220 Schüler an dem provisorischen Standort an der Bonnstrasse unterrichtet. Bei einer Führung durch die Schüler gab es die Gelegenheit, sich ein Bild von den Räumlichkeiten zu machen. Auch Tanz- und Musikvorstellungen haben die Schüler organisiert. Neben unserem ehemaligen Bürgermeister Walther Boecker nahmen mehrere Mitglieder unserer SPD Hürth Ratsfraktion an der Veranstaltung teil.
Der Neubau an der Sudetenstraße wächst nun sichtbar jeden Tag und ist weiter gut im Zeitplan. Auch ein Muster für das Aussehen der späteren Fassade lässt sich vor Ort begutachten, wie uns die Schulleiterin Frau Sommer berichtete. Wir wünschen der „jungen“ Schule weiterhin viel Erfolg!

Generationenspielplatz kommt!

Spielplatz_2Einstimmigkeit herrschte in dieser Woche im Jugendhilfe-Ausschuss der Stadt Hürth, als der SPD Hürth Antrag zur Errichtung eines Generationenspielplatz beraten wurde. Alle vertretenen Fraktionen bestätigten, dass ein Generationen übergreifender Spielplatz für Jung und Alt in Hürth errichtet werden soll. Die für die Einrichtung notwendigen Mittel werden in den Haushalt 2016 eingestellt. In einem weiteren Schritt wird die Verwaltung geeignete Standorte ermitteln und vorschlagen. Aufgrund der Nähe vieler Alteneinrichtungen und Kindergärten halte ich den Spielplatz im Hermülheimer Burgpark weiterhin für einen guten Standort und hoffe, dass die Verwaltung ihn zumindest auf der Vorschlagsliste haben wird.

Meine Wahlkreiszeitung für 2015

Zeitung_HT_Dez_2015_kleinSeit Mai 2014 bin ich Mitglied des Hürther Stadtrates und ein weiteres Kalenderjahr geht langsam zu Ende. Ein guter Grund auf die letzten 12 Monate meiner Tätigkeit als Hürther SPD-Ratsmitglied zurückzublicken. Dazu habe ich (auf eigene Kosten) wie schon im letzten Jahr eine Zeitung erstellt, die den Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis einen Überblick geben soll, für welche Themen ich mich eingesetzt habe.

Für alle, die die Zeitung nochmals elektronisch lesen wollen, nachfolgend der entsprechende Link:
Wahlkreiszeitung_2015

 

Stadtanzeiger berichtet über Hügelpiste

BMX_KSTAIn seiner Wochenendausgabe vom 12. Dezember berichtet nun auch der Kölner Stadtanzeiger über unseren Antrag zu einer BMX-Hügelpiste im Bürgerpark. Über das Internet habe ich mich zwischenzeitlich über mögliche Anbieter informiert und dort Baupreise für eine derartige Strecke angefragt. Nach ersten Informationen scheint eine Strecke auf 350 m2 für unter 5.000 EUR machbar zu sein. Leider findet die Sitzung vom „Sportausschuss“ erst am 24. Februar statt und unser Antrag wird dann dort weiter beraten. Losgelöst davon werden wir jedoch Mittel für den Haushalt des nächsten Jahres beantragen.

Aktuelles zu BMX-Piste und Taschengeldbörse

Im Jugendhilfe-Ausschuss der Stadt Hürth wurden in dieser Woche die beiden Anträge zur BMX-Strecke und Taschengeldbörse beraten:

TaschengeldBei der BMX-Strecke wurde unser Antrag an den Sportausschuss zur weiteren Beratung verwiesen. Dieser wird jedoch erst 2016 das nächste Mal tagen. Für uns schwer zu verstehen ist, dass damals die Errichtung der Skateranlage im  Jugendhilfe-Ausschuss beraten wurde und nun der Sportausschuss für eine BMX-Strecke zuständig sein soll. Vielleicht ändern sich mit Ratsmehrheiten ja auch die Zuständigkeiten von Ausschüssen. Losgelöst davon werden wir die Errichtung der BMX-Strecke im Bürgerpark in die Beratungen des Haushalts einbringen.

BMX_StreckeBei dem Prüfauftrag zur Errichtung einer Taschengeldbörse wurde die Befürchtung geäussert, dass eine Taschengeldbörse ehrenamtliche Tätigkeiten gefährden würde und ein zu großer Aufwand für die Verwaltung wäre. Diese Sorge kann ich nicht teilen, zeigen doch die Beispiele in andern Städten dass derartige Taschengeldbörsen gut funktionieren. Gut ist aus meiner Sicht der Vorschlag, einen Experten aus einer anderen Stadt zum nächsten Ausschuss einzuladen. Einen entsprechenden Ansprechpartner habe ich der Verwaltung genannt und hoffe, dass nun in der nächsten Sitzung eine positive Entscheidung erfolgen wird.

SPD Hürth möchte WLAN in Stadtbussen

Stadtbus HürthIm „Verkehrsausschuss“ wurde in dieser Woche der unser Antrag zur Einrichtung von WLAN in den Hürther Stadtbussen beraten. Basierend auf den guten Erfahrungen in anderen Städten hatte ich dies über die SPD-Fraktion beantragt. Mehr und mehr bieten öffentliche Busunternehmen den Kunden einen kostenfreien Zugang in das Internet über WLAN in ihren Fahrzeugen an. So ist zum Beispiel die Hansestadt Hamburg im Jahr 2012 mit einem ersten Angebot gestartet und hat dies aufgrund guter Erfahrung kontinuierlich ausgebaut. In Augsburg wird man seit Oktober diesen Jahres in 60 Bussen ein entsprechendes Angebot nutzen können und der Regionalverkehr Köln startet im November diesen Jahres mit einer ersten Buslinie im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis.
Kostenfreies WLAN dient dabei nicht nur der Bequemlichkeit, sondern auch der Orientierung der Fahrgäste im Netz des öffentlichen Personennahverkehrs. Insbesondere für Menschen mit Handicaps ist es von großer Bedeutung, sich mit Hilfe des Internets, z. B. an Haltestellen, zu orientieren und rechtzeitig Fahrzeiten von Anschlussbussen oder -zügen zu ermitteln.
Mit einem kostenlosen WLAN lässt sich zusätzlich der Komfort der Busse erheblich steigern und so die Attraktivität des Verkehrsmittels weiter steigern. Dies kann helfen, mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto zum ÖPNV zu bewegen.
Bei der anschließenden Beratung im „Verkehrsausschuss“ wurde mit großer Mehrheit entschieden, die Umsetzung in einem ersten Schritt zu prüfen und danach über die Einführung zu entscheiden.

Neue Gesichter im Vorstand der Hürther SPD

2014_2_7_17_13_2_153411_4962014_2_7_19_14_47_153437_6552014_2_7_19_14_43_153413_396Michael Kleofasz bleibt Vorsitzender der Hürther SPD. Auf der turnusmäßigenJahreshauptversammlung wurde der 47-jährige Historiker für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Er erhielt von 67 gültigen Stimmen 52 Ja-Stimmen, 10 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen.
„Nach den Niederlagen bei der Kommunal- und Bürgermeisterwahl sind wir als SPD in schwieriges Fahrwasser geraten. Ich freue mich umso mehr über den Vertrauensbeweis, der mir von den Mitgliedern entgegengebracht wird“, so Kleofasz nach seiner Wiederwahl.
Zuvor skizzierte Kleofasz die Herausforderungen der nächsten Jahre. „Wir werden uns mit der Frage beschäftigen müssen, wie wir die Entwicklung der Stadt in den nächsten Jahren gestalten wollen. Schaffung von bezahlbarem
Wohnraum, Ausbau der Kinderbetreuung, Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze sowie die gute Ausstattung und der Ausbau unserer Schulen sind dabei unsere Themen“ so Kleofasz.

Eine Reihe von Veränderungen gab es an der Parteispitze. Zu neuen stellv. Vorsitzenden wurden Katrin Härtl (58 Ja, 4 Nein, 1 Enthaltung) und Heiko Twellmann  (51 Ja, 9 Nein, 3 Enthaltungen) gewählt. Die Verwaltung der Kasse übernimmt zukünftig die Gleueler Ratsfrau Silvia Lemmer. Zum 2. Kassierer wurde Lothar Lax gewählt und zum neuen Geschäftsführer bestimmte die Mitgliederversammlung Julian König.
„Die neue Parteispitze wird viele gute Ideen zur Profilierung der SPD einbringen“, ist Kleofasz überzeugt. Dem neuen Vorstand gehören weitere 13 Beisitzer an. Prominentestes Mitglied ist der ehemalige Bürgermeister Walther Boecker.
Als Beisitzer wurden weiterhin gewählt: Frank Baer (Öffentlichkeitsarbeit), Panagiota Boventer (Soziale Medien), Sven-ja Disselbeck (Kinder und Jugend), Carol Fuchs (Organisationsfragen), Lukas Gottschalk (Mitgliederbetreuung), Roman Haensgen (Inklusion), Bektas Metin (Integration), Katja Niewiesch (Veranstaltungsmanagement), Margit Reisewitz (Bildungspolitik), Monika Streicher (Stadtentwicklung) und Anneliese Quack. „Wir haben im neuen Vorstand viele bewährte Kräfte und neue Gesichter, die unterschiedlichste politische und berufliche Erfahrungen mitbringen. Ich bin sicher, dass sich dies in den nächsten Jahren positiv für uns auswirken wird. Die Hürther SPD ist gut aufgestellt.“, so Kleofasz.

Osterstand auf Berliner Platz

Osterstand 2015Bei nasskaltem Wetter standen wir heute auf dem Berliner Platz und verteilten Ostereier und machten Werbung für die bevorstehende Bürgermeisterwahl. Natürlich mit unserem Kandidaten Stephan Renner! Mit einer Vielzahl von Bürgern konnten wir über Probleme in ihrem direkten Umfeld sprechen und Stephan Renner konnte dabei mit seiner Sachkenntnis überzeugen. Mit bis zu 10 Personen sind wir stark vertreten und das rote Zelt der SPD ist von weitem schon gut zu erkennen.

Weltfrauentag im Cafe Goldig

Weltfrauentag Cafe GoldigAnlässlich des Weltfrauentags veranstaltete heute unsere ASF eine Lesung zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Als Referentin konnte Britta Sembach gewonnen werden, die Passagen aus ihrem Buch „Die Alles ist möglich Lüge“ vortrug. Neben vielen interessierten Frauen und der SPD-Landtagsabgeordneten Brigitte D´Moch nahm auch der Bürgermeisterkandidat Stephan Renner an der Veranstaltung teil. In der anschliessenden Diskussion wies Stephan Renner darauf hin, dass besonders die Frauen der SPD Hürth ein starker Antreiber für die gute Kinderbetreuung in Hürth gewesen seien. Nun gelte es,  weitere Verbesserungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch auf lokaler Ebene umzusetzen.

SPD Hürth für Erdkabel statt Stromtrasse

Stromtrasse-HürthMehrere Hundert Bürger demonstrierten am Freitag gegen den geplante Aufstockung der Stromtrasse in Hürth. Der Netzbetreiber Ampirion möchte die Durchleitungskapazität von heute 1,5 Mio. Volt auf zukünftig 4 Mio. Volt erhöhen. Dazu plant das Unternehmen die heute 40 Meter hohen Masten gegen 90 Meter Gigamasten auszutauschen. Zusätzlich wird sich der Ausleger der Masten von 17 auf über 30 Meter erhöhen. In den besonders betroffenen Gebieten in Hürth rücken die Masten damit deutlich an die vorhandene Wohnbebauung heran und unterschreiten damit auch die 40 Meter Abstand, die in NRW gelten. Die sehr aktive Bürgerinitiative IG Hürth hat sich schon früh gegen diese Gigamasten gewehrt und eine Erdverkabelung gefordert. Alle Hürther Parteien haben diese Forderung unterstützt und die für Hürth zuständigen Abgeordneten im Bundes- und Landtag haben sich für die Erdverkabelung eingesetzt. In einem Schreiben an den Umweltminister hat Bürgermeister Walther Boecker betont, dass wenn die Planungen nicht geändert werden mit „erheblichem und langwierigen Widerstand“ aus Hürth zu rechnen sei. Mit Plakaten unt Transparenten ausgestattet, startete der Demonstrationszug vom Parkplatz Kiebitzweg über Beseler- und Bahnstrasse bis zum Spielplatz am Kiebitzweg, der sich direkt unter den Strommasten befindet. In den Ansprachen betonten die meisten Redner (Boecker, Kippels, Seydel, Renner) die Notwendigkeit der Erdverkabelung und auf eine Änderung der Ampirion-Pläne besonders in Berlin einzuwirken. Auch die Medien berichteten ausgiebig über die Veranstaltung und ich hoffe, dass durch den Protest von noch mehr Hürther Bürgern die Pläne doch noch geändert werden.

Wahlkampf für Stephan Renner

Berlinerplatz-1Als Auftakt des Bürgermeister-Wahlkampfs haben wir heute erstmals auf dem Berliner Platz gestanden und konnten den Bürgern Stephan Renner als Kandidat der SPD Hürth vorstellen. Mit Unterstützung von Genossen aus weiteren Stadteilen ergaben sich bei kühlem, aber sonnigem Wetter viele Gespräche. Den meisten Bürgern war nicht klar, dass im September gewählt wird und unser Bürgermeister Walther Boecker aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung steht. Daher ist es gut früh loszulegen und wir werden im Laufe des Jahres weitere Termine auf dem Berliner Platz machen.

Halbjahresbericht im Wahlkreis verteilt

Wahlkreiszeitung-HTEtwas mehr als 6 Monate ist es her, dass in Hürth der neue Stadtrat gewählt worden ist und nun geht das Kalenderjahr langsam zu Ende. Für mich ein guter Grund auf die ersten 6 Monate meiner Tätigkeit als SPD-Ratsmitglied zurückzublicken. Dazu habe ich (auf eigene Kosten) eine Zeitung erstellt, die den Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis einen Überblick geben soll, was aus meinen “ Wahlversprechen“ geworden ist. Einiges konnte ich schon umsetzen, jedoch gibt es auch Themen, die leider länger brauchen, als ich es anfangs angenommen habe.
Wie auch bei den letzten Malen habe ich die Zeitung selbst im Wahlkreis verteilt und für alle, die sie gerne nochmals lesen wollen der entsprechende Link zur Wahlkreiszeitung:

Halbjahresbericht-HT