Gertrudenhof bekommt Fläche am Randkanal

Gertrudenhof bekommt Fläche am Randkanal
Der Gertrudenhof hat sich in den letzten jahren zu einem vielfältigen Erlebnishof entwickelt. Jetzt steht eine Erweiterung des Gertrudenhofes um 4 ha am südlichen Randkanal an. Im Gegenzug soll eine gleich große Wohnbaufläche aufgegegben werden. Das Problem: in den Beratungen des Regionalplanes hat die Bezirksregierung Köln festgestellt, dass die Stadt Hürth zu wenig Siedlungsfläche bereithält. Wie kann es dann sein, dass Wohnbaufläche aufgegeben wird? Diesen Widerspruch wollten wir klären lassen, bevor dem Tauschgeschäft zugestimmt wird. Dazu sollte auf unseren Wunsch die Bezirksregierung nochmals befragt werden. Leider lehnten CDU/GRÜNE dies ab. Die SPD-Fraktion hat daher dem geplanten Tauschgeschäft nicht zugestimmt. E ist derzeit noch nicht einmal abzusehen, inwieweit wir die Potenziale unseres Wohnbaulandkonzeptes ausschöpfen können. In Efferen‐West wird es weniger Wohneinheiten geben, die Entwicklung „Am Alten Bahnhof“ in Hermülheim ist völlig ungewiss. Da kann man nach unserer Auffassung nicht einfach auf Wohnbauland verzichten.

Unsere Position richtet sich dabei nicht gegen den Gertrudenhof. Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement des Eigentümers bei der Vermittlung von landwirtschaftlichen Kenntnissen und seine Aktivitäten zur Förderung von gesunder Ernährung.

SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

Sicher ist es schon bei Ihnen im Briefkasten: Die neue Ausgabe  des Hermülheimer Bürgerechos der SPD!
Diesmal mit einer Info zu Ausbauplänen für Kalscheuren und der weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes. Darüber hinaus ein Beitrag zum Thema „Bezahlbares Wohnen im Alter“, sowie über die notwendige Sanierung der Bonnstrasse.

Viel Spass beim Lesen und eine schöne Sommerzeit!

Buergerecho_HK_Q2-2017_web

Taschengeldbörse soll verbinden

Taschengeldbörse_KSTADer Kölner-Stadtanzeiger berichtet in seiner heutigen Ausgabe über den Antrag der SPD Hürth, eine Taschengeldbörse einzurichten. Es würde mich freuen, wenn das Thema durch den Zeitungsartikel weitere Aufmerksamkeit und Zustimmung erhält. Der Stadtverwaltung habe ich zwischenzeitlich den entsprechenden Ansprechpartner bei der Stadt Lohmar genannt. Wir werden im nächsten Jahr die Beratung im Jugendhilfe-Ausschuss weiter fortsetzen und dann hoffentlich zu einem guten Ergebnis kommen.

SPD stärkt Hürth-Pass für Familien

Anfrage-Hürth-PassHeute wurde im Sozialausschuss der Stadt der Hürth-Pass diskutiert. Der Hürth-Pass bietet Hürthern die Möglichkeit, Leistungen städtischer Einrichtungen zu ermäßigten Preisen in Anspruch zu nehmen, sofern man ein bestimmtes Einkommen nicht überschreitet. Da dieser Wert seit einiger Zeit nicht angepasst wurde, sollen nun neue Grenzen festgelegt werden. Über eine Anfrage möchte ich wissen, wie viele Mitbürger  die Vergünstigung dadurch erhalten. Mit den Stimmen der SPD wird die Grenze für eine Familie mit 3 Kindern auf 2.750 EUR angehoben. Um abschätzen zu können, ob die Stadt die Grenzwerte noch höher legen kann, möchte ich wissen, was es kostet die Grenze auf 3.000 EUR anzuheben. Ich hoffe, dass wir einen Weg finden diese Familien noch stärker zu unterstützen.

Mindestlohn auch für Hürth

 

mindestlohn-dataNach über zehnjährigem Kampf von SPD und Gewerkschaften hat der Deutsche Bundestag heute die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro beschlossen. Das ist das Aus für menschenverachtende Dumpinglöhne.
Der Mindestlohn kommt ausnahmslos für alle Branchen
Schon ab dem 1. Januar 2015 profitieren über 2.000 Menschen in Hürth und rund 3,7 Millionen in Deutschland von besseren Löhnen. Endlich gilt das Prinzip: Wer Vollzeit arbeitet, soll von seiner Arbeit auch leben können. Für Branchen mit besonderen Bedingungen gibt es sinnvolle Übergangsregelungen. Spätestens ab 1. Januar 2017 gilt auch hier der Mindestlohn von 8,50 Euro.
Fairer Wettbewerb statt Wettlauf um Dumpinglöhne
Vom Mindestlohn profitiert auch die Wirtschaft. Unternehmen, die ordentliche Löhne zahlen, stehen nicht mehr im Wettbewerb mit Firmen, die zu Dumpinglöhnen arbeiten lassen. Der Mindestlohn schafft wieder faire Wettbewerbsbedingungen.
Mindestlöhne entlasten die Steuerkassen
Wer von einem Niedriglohn allein nicht leben kann, hat Anspruch auf staatliche Gelder zur Existenzsicherung. Der gesetzliche Mindestlohn wird die Kosten dieser Subventionierung von Dumpinglöhnen aus Steuergeldern deutlich verringern.
Mindestlöhne stärken die Tarifbindung
Schon vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohns sind über das Arbeitnehmer-Entsendegesetz tarifliche Mindestlöhne vereinbart worden, mit Löhnen zum Teil weit über dem gesetzlichen Mindestlohn. Diese Möglichkeit haben jetzt alle Branchen und sind ein Anreiz zur Beendigung tarifloser Zustände.
Der Mindestlohn wird regelmäßig angepasst
Über die Höhe des Mindestlohns entscheidet eine Kommission aus Arbeitgebern und Gewerkschaften. Erstmals soll zum 1. Januar 2017 eine Anpassung erfolgen, danach alle zwei Jahre.

Der Mindestlohn – Arbeit bekommt ihre Würde zurück!