SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

Sicher ist es schon bei Ihnen im Briefkasten: Die neue Ausgabe  des Hermülheimer Bürgerechos der SPD!
Diesmal mit einer Info zu Ausbauplänen für Kalscheuren und der weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes. Darüber hinaus ein Beitrag zum Thema „Bezahlbares Wohnen im Alter“, sowie über die notwendige Sanierung der Bonnstrasse.

Viel Spass beim Lesen und eine schöne Sommerzeit!

Buergerecho_HK_Q2-2017_web

Verwaltung verzögert „Fitnesspark für Jung und Alt“

Verwaltung verzögert „Fitnesspark für Jung und Alt“

Mit breiter Zustimmung aller Fraktionen wurde im Januar 2016 im Jugendhilfeausschuss auf Antrag der SPD Hürth beschlossen, einen Generationenspielplatz einzurichten. Im Haushalt des letzten Jahres standen dazu 60.000 € zur Verfügung. Die Verwaltung wurde damals gebeten, bei der Auswahl möglicher Standorte darauf zu achten, dass die Nähe zu Alteneinrichtungen und Kindergärten gewährleistet werden sollte. Jetzt musste die Verwaltung im Ausschuss einräumen, dass hierzu nichts gemacht wurde. Wir haben ein Jahr verloren!  Bis heute ist immer noch nicht klar, an welchem Standort der „Fitnesspark für Jung und Alt“ eingerichtet werden soll. Die Einrichtung muss endlich mit Priorität verfolgt werden. Generationenspielplätze haben Spielmöglichkeiten für Kinder und Trainingsmöglichkeiten für Senioren. Die Geräte für Senioren sollen durch die Möglichkeit des zielgerichteten Trainings, den Prozess des Nachlassens der körperlichen Fähigkeiten zumindest verlangsamen. So kann z. B. gezielt der Gleichgewichtssinn trainiert und damit dem Stürzen als häufigster Unfallursache vorgebeugt werden.  Gleichzeitig ist festzustellen, dass immer mehr Kinder deutliche Defizite hinsichtlich ihrer grobmotorischen Entwicklung aufweisen, die häufig mit kostenintensiven Therapien behandelt werden müssen. Insofern wäre ein generationenübergreifender Bewegungspark ein attraktives Angebot zur körperlichen Bewegung sowohl für junge als auch für ältere Menschen. Die SPD Hürth schlägt weiterhin den Spielplatz im Burgpark in Hermülheim als möglichen Standort vor. Dieser liegt in direkter Nähe zum Rudi-Tonn-Haus und weiteren, fußläufigen Senioreneinrichtungen. Gleichzeitig befindet sich eine Vielzahl von Kindergärten in der Nähe, die den Spielplatz für Ausflüge nutzen. Alternativ würde ein derartiger „Fitnesspark für Jung und Alt“ auch zum Bürgerpark an der Bütt passen. Ich hoffe, dass nun schnellstens ein Vorschlag der Verwaltung vorliegt, damit nicht wieder ein Jahr verloren geht!

Sicherheitsspaziergang im Nibelungenviertel

Sicherheitsspaziergang im Nibelungenviertel

Die Sicherheit zuhause und im direkten Umfeld bewegt seit einiger Zeit viele Mitbürger. Besonders ältere Menschen machen sich große Sorgen und trauen sich mitunter abends nicht mehr vor die Türe. Ein Grund für meine Fraktionskollegin Margit Reisewitz und mich uns vor Ort kundig zu machen. Wir starten in der Dankwartstraße und laufen mit mehreren Bürgern zu einem Sicherheitsspaziergang durch das Nibelungenviertel. Dabei wurden eine Vielzahl Themen von den Anwohnern angesprochen. Parkende Autos, die die Sicht auf die Straße versperren und auch den Bus behindern, aber auch Fragen zur Sinnhaftigkeit der Verkehrsberuhigung auf der Nibelungenstraße kommen auf. Während des gesamten Spazierganges wird immer wieder auf die mangelnde Beleuchtung hingewiesen. In den meisten Fällen handelt es sich um alte Laternen aus den 60er Jahren, die in der nächsten Zeit ausgetauscht werden sollen. Diesen Prozess werden wir weiter kritisch begleiten. Bei den jüngeren Laternen werden wir bei der Verwaltung eine bessere Ausleuchtung prüfen lassen. Bei dem Fußweg entlang der Linie 18 wird bemängelt, daß tagsüber gefährliche Situationen für Fußgänger entstehen, da Radfahrer auf dem Weg sehr schnell unterwegs sind. Auch hierzu werden wir über die SPD Hürth die Verwaltung um eine Verbesserung ansprechen.

Sicherheit in Hürth

Sicherheit_Klaus_kleinViele Menschen fühlen sich in der Stadt Hürth und im Rhein-Erft-Kreis nicht mehr sicher. So lautete die Eingangsbotschaft, die mein SPD-Kollege Klaus Lennartz auf seiner Informationsveranstaltung am Donnerstag in der Aula der Realschule wählte. Neben fast 100 Bürgern nahmen als Gäste der Polizeidirektor Roland Küpper und Thomas Stotzem als Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (Erftkreis) teil. Herr Küpper schilderte, dass in Hürth knapp 300 Einbrüche gemeldet wurden und er wies darauf hin, dass fast die Hälfte der Einbrüche nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Dies zeigt nochmals die Notwendigkeit auf, seine Wohnung durch geeignete Maßnahmen zu sichern. Als Ansprechpartner bietet sich die Polizeiberatung auf der Luxemburger Strasse an, die wertvolle Tipps geben kann. Wichtig war aus seiner Sicht, dass die gestiegene Anzahl der Einbrüche ausdrücklich nicht mit der höheren Anzahl von Flüchtlingen in unserer Stadt in Verbindung steht. „Einbrüche erfolgen zunehmend von durchreisenden Tätern, die die Nähe zur Autobahn nutzen“, so die Erfahrung von Herrn Küpper.
In der anschließenden Diskussion wurde auch klar, dass neben der Sicherung der Wohnung auch eine aufmerksame Nachbarschaft das Risiko reduziert. Dennoch besteht bei vielen Bürger eine Gefühl von Unsicherheit, das nicht immer begründet sein muss. „Genau 17 Raubüberfälle habe es im gesamten letzten Jahr in Hürth gegeben“ so erläutere Herr Küpper eine weitere Zahl aus der aktuellen Statistik. Die Wahrnehmung aus Zeitungen und Medien hätte sicher eine höhere Anzahl vermuten lassen. Das Empfinden von Sicherheit sei auch immer eine Frage des Alters, wie Herr Küpper ausführte. Dies ist sicher richtig und ich stelle dies auch bei mir selbst fest. Dennoch halte ich es für wichtig, dass man darauf reagiert. Hierzu kamen aus dem Publikum erste Anregungen, die sich umsetzen lassen. An dem zusätzlichen Licht einer Laterne oder häufiger geschnitten Hecken an bestimmten Stellen sollte es nicht scheitern. Hier ist die Stadt gefordert „Angsträume“ zu identifizieren und notwendige Abhilfe zu schaffen.

Generationenspielplatz kommt!

Spielplatz_2Einstimmigkeit herrschte in dieser Woche im Jugendhilfe-Ausschuss der Stadt Hürth, als der SPD Hürth Antrag zur Errichtung eines Generationenspielplatz beraten wurde. Alle vertretenen Fraktionen bestätigten, dass ein Generationen übergreifender Spielplatz für Jung und Alt in Hürth errichtet werden soll. Die für die Einrichtung notwendigen Mittel werden in den Haushalt 2016 eingestellt. In einem weiteren Schritt wird die Verwaltung geeignete Standorte ermitteln und vorschlagen. Aufgrund der Nähe vieler Alteneinrichtungen und Kindergärten halte ich den Spielplatz im Hermülheimer Burgpark weiterhin für einen guten Standort und hoffe, dass die Verwaltung ihn zumindest auf der Vorschlagsliste haben wird.

Fitness für Senioren im Burgpark

Spielplatz_2Zunehmend entstehen in deutschen Städten sogenannte Generationenspielplätze. Diese haben Spielmöglichkeiten für Kinder und Trainingsmöglichkeiten für Senioren. Die Geräte für Senioren sollen durch entsprechendes Training das Nachlassens der körperlichen Fähigkeiten zumindest verlangsamen. So gibt es zum Beispiel Geräte, mit denen der Gleichgewichtssinn trainiert werden kann. Stürzen als häufigster Unfallursache bei Seniorinnen und Senioren kann somit vorgebeugt werden. Gleichzeitig gibt es immer mehr Kinder mit deutlichen Defiziten in der Entwicklung ihrer Bewegung. Häufig wird dies mit kostenintensiven Therapien behandelt. Insofern wäre ein generationenübergreifender Bewegungspark ein attraktives Angebot zur körperlichen Bewegung sowohl für junge als auch ältere Menschen. Zusätzlich bietet eine derartige Anlage die Möglichkeit, generationsübergreifend miteinander in Kontakt zu treten.
Als ein möglicher Standort bietet sich in Hermülheim der Spielplatz im Burgpark an. Dieser liegt in direkter Nähe zum Rudi-Tonn-Haus. Weitere Senioreneinrichtungen sind in fußläufiger Nähe. Auch eine Vielzahl von Kindergärten sind im Umfeld und der Spielplatz wird für „Ausflüge“ genutzt. Der vorhandene Spielplatz muss dazu nicht umgebaut werden, sondern wird mit entsprechenden Geräten erweitert. Wir haben die Prüfung eines derartigen Spielplatzes bei der Stadt eingereicht und hoffen, dass auch zum Wohle der Senioren eine breite Zustimmung erfolgen wird.

Taschengeldbörse soll verbinden

Taschengeldbörse_KSTADer Kölner-Stadtanzeiger berichtet in seiner heutigen Ausgabe über den Antrag der SPD Hürth, eine Taschengeldbörse einzurichten. Es würde mich freuen, wenn das Thema durch den Zeitungsartikel weitere Aufmerksamkeit und Zustimmung erhält. Der Stadtverwaltung habe ich zwischenzeitlich den entsprechenden Ansprechpartner bei der Stadt Lohmar genannt. Wir werden im nächsten Jahr die Beratung im Jugendhilfe-Ausschuss weiter fortsetzen und dann hoffentlich zu einem guten Ergebnis kommen.

Aktuelles zu BMX-Piste und Taschengeldbörse

Im Jugendhilfe-Ausschuss der Stadt Hürth wurden in dieser Woche die beiden Anträge zur BMX-Strecke und Taschengeldbörse beraten:

TaschengeldBei der BMX-Strecke wurde unser Antrag an den Sportausschuss zur weiteren Beratung verwiesen. Dieser wird jedoch erst 2016 das nächste Mal tagen. Für uns schwer zu verstehen ist, dass damals die Errichtung der Skateranlage im  Jugendhilfe-Ausschuss beraten wurde und nun der Sportausschuss für eine BMX-Strecke zuständig sein soll. Vielleicht ändern sich mit Ratsmehrheiten ja auch die Zuständigkeiten von Ausschüssen. Losgelöst davon werden wir die Errichtung der BMX-Strecke im Bürgerpark in die Beratungen des Haushalts einbringen.

BMX_StreckeBei dem Prüfauftrag zur Errichtung einer Taschengeldbörse wurde die Befürchtung geäussert, dass eine Taschengeldbörse ehrenamtliche Tätigkeiten gefährden würde und ein zu großer Aufwand für die Verwaltung wäre. Diese Sorge kann ich nicht teilen, zeigen doch die Beispiele in andern Städten dass derartige Taschengeldbörsen gut funktionieren. Gut ist aus meiner Sicht der Vorschlag, einen Experten aus einer anderen Stadt zum nächsten Ausschuss einzuladen. Einen entsprechenden Ansprechpartner habe ich der Verwaltung genannt und hoffe, dass nun in der nächsten Sitzung eine positive Entscheidung erfolgen wird.

SPD beantragt Taschengeldbörse für Hürth

TaschengeldDie Verwaltung der Stadt Hürth soll die Einrichtung einer sogenannten „Taschengeldbörse“ prüfen. Dies ist der Antrag, den ich zur Sitzung des Jugendhilfe-Ausschuss am 9. Dezember gestellt habe. Taschengeldbörsen wurden bereits in vielen anderen Städten erfolgreich eingeführt. Sie bringen jüngere und ältere Menschen zum beiderseitigen Nutzen zusammen. Hier können Jugendliche unbürokratisch und ohne dauerhafte Verpflichtung ihr Taschengeld aufbessern und Jobanbieter, insbesondere Senioren, finden hier Hilfen, die zum fairen Preis einfache Aufgaben erledigen. Wenn diese beiden Generationengruppen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu unterstützen, kann dies von Vorteil für beide Seiten sein. Jugendliche, die sich ihr Taschengeld durch kleinere Tätigkeiten aufbessern, könnten dadurch auch praktisch den Zusammenhang zwischen Arbeit und Geldverdienen erfahren. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass sich die Hürther Senioren und Jugendlichen einen Anknüpfungspunkt für ein gegenseitiges Kennenlernen bekommen.
Durch meinen Antrag  soll auch ermittelt werden, ob eine entsprechende Plattform mit Fördermitteln des Landes kostenneutral eingerichtet werden kann. Neben der Stadt  sollten auch örtliche Träger einer Jugendhilfeeinrichtung oder lokale Wohlfahrtsverbände 
als Träger der Börse untersucht werden. 
Als ein gelungenes Beispiel kann man die Taschengeldbörse der Stadt Solingen sehen, die vom dortigen Jugendparlament, dem Seniorenbeirat, der AWO und weiteren Organisationen getragen wird. Auch in kleineren Städten wie zum Beispiel in Lohmar (Rhein-Sieg-Kreis) wird eine derartige Börse seit einigen Jahren erfolgreich betrieben.
Viele gute Beispiele und ich hoffe, dass auch wir in Hürth  schon bald eine Taschengeldbörse haben werden.

Mehr Sicherheit an Treppen

Mehr Sicherheit an Treppen

IMG_1471Schon im letzten Jahr sprach mich ein Bürger zu fehlenden Geländern an den Treppen im Bereich des Schwadorfer Weges an. Der Bereich wird besonders von älteren Leuten genutzt und Geländer würden ihre Mobilität deutlich verbessern. Obwohl die Reihenhäuser nun schon seit 40 Jahren stehen, ist dies damals nicht berücksichtigt worden. Nach meinen Anfragen bei den Stadtwerken wurden nun an den Treppen des Schwadorfer und auch den umliegenden Wegen  Treppengeländer angebracht. Es freut mich, dass nun besonders für ältere Menschen die Treppen deutlich sicherer geworden sind.