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Stillstand bei BMX-Strecke

Auf Antrag der SPD hatte sich der Sportausschuss im Frühjahr 2016 dafür ausgesprochen, die Zukunft der in Hürth ansässigen BMX-Fahrer zu sichern. Dazu sollte die Verwaltung prüfen, ob und wo eine neue BMX-Hügelpiste errichtet werden könnte. Derzeit gibt es nur eine „private“ Piste am Hürther Bogen. Jetzt eineinhalb Jahre später wird es Zeit, dass die Verwaltung im Ausschuss berichtet, was aus der Prüfung geworden ist.
Mittlerweile ist klar, dass die Fläche am Hürther Bogen nicht für die Erweiterung der Feuerwehr benötigt wird. Auch Investoren haben bisher wenig Interesse bekundet die Fläche zu bebauen. Dennoch sollte mit der Suche nach Alternativen frühzeitig begonnen werden, zumal die Politik  bei den Jugendlichen im Wort steht. Die Standortsuche sollte unter Beteiligung der Jugendlichen stattfinden. Es wurden im letzten Jahr fast 500 Unterschriften gesammelt.  Die SPD-Fraktion hat eine entsprechende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sportausschusssitzung gesetzt.

Verwaltung verzögert „Fitnesspark für Jung und Alt“

Mit breiter Zustimmung aller Fraktionen wurde im Januar 2016 im Jugendhilfeausschuss auf Antrag der SPD Hürth beschlossen, einen Generationenspielplatz einzurichten. Im Haushalt des letzten Jahres standen dazu 60.000 € zur Verfügung. Die Verwaltung wurde damals gebeten, bei der Auswahl möglicher Standorte darauf zu achten, dass die Nähe zu Alteneinrichtungen und Kindergärten gewährleistet werden sollte. Jetzt musste die Verwaltung im Ausschuss einräumen, dass hierzu nichts gemacht wurde. Wir haben ein Jahr verloren!  Bis heute ist immer noch nicht klar, an welchem Standort der „Fitnesspark für Jung und Alt“ eingerichtet werden soll. Die Einrichtung muss endlich mit Priorität verfolgt werden. Generationenspielplätze haben Spielmöglichkeiten für Kinder und Trainingsmöglichkeiten für Senioren. Die Geräte für Senioren sollen durch die Möglichkeit des zielgerichteten Trainings, den Prozess des Nachlassens der körperlichen Fähigkeiten zumindest verlangsamen. So kann z. B. gezielt der Gleichgewichtssinn trainiert und damit dem Stürzen als häufigster Unfallursache vorgebeugt werden.  Gleichzeitig ist festzustellen, dass immer mehr Kinder deutliche Defizite hinsichtlich ihrer grobmotorischen Entwicklung aufweisen, die häufig mit kostenintensiven Therapien behandelt werden müssen. Insofern wäre ein generationenübergreifender Bewegungspark ein attraktives Angebot zur körperlichen Bewegung sowohl für junge als auch für ältere Menschen. Die SPD Hürth schlägt weiterhin den Spielplatz im Burgpark in Hermülheim als möglichen Standort vor. Dieser liegt in direkter Nähe zum Rudi-Tonn-Haus und weiteren, fußläufigen Senioreneinrichtungen. Gleichzeitig befindet sich eine Vielzahl von Kindergärten in der Nähe, die den Spielplatz für Ausflüge nutzen. Alternativ würde ein derartiger „Fitnesspark für Jung und Alt“ auch zum Bürgerpark an der Bütt passen. Ich hoffe, dass nun schnellstens ein Vorschlag der Verwaltung vorliegt, damit nicht wieder ein Jahr verloren geht!

Meine Wahlkreiszeitung für 2016

Seit Mai 2014 bin ich Mitglied des Hürther Stadtrates und ein weiteres Kalenderjahr geht langsam zu Ende. Ein guter Grund auf die letzten 12 Monate meiner Tätigkeit als Hürther SPD-Ratsmitglied zurückzublicken. Nachdem die letzen beiden Ausgaben noch im alten Design waren, habe ich dieses Jahr auf das neue Erscheinungsbild (CI) der SPD Hürth umgestellt. Wie schon in den letzten beiden Jahren habe ich auf eigene Kosten eine Zeitung erstellt, damit die Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis einen Überblick haben, für welche Themen ich mich eingesetzt habe.

Für alle, die die Zeitung nochmals elektronisch lesen wollen, nachfolgend der entsprechende Link:

Twellmann_Zeitung_2016

Neuer Schulhof für das ASG

Kletterwand_ASG_kleinDer neue Schulhof des ASG nähert sich der Fertigstellung. Der Start war im Jahr 2014 ein Schulhofprojekt am ASG, bei dem von Schülern mit Lehrern und Experten ein Masterplan entwickelt wurde. Da Schüler durch den Ganztagsunterricht deutlich länger an der Schule bleiben, fehlten Möglichkeiten sich in den längeren Pausen sinnvoll zu beschäftigen. Auch   Sitzmöglichkeiten gab es kaum auf dem Schulhof. Beim damaligen Bürgermeister Walther Boecker hatte ich mich dafür eingesetzt, schon für das Jahr 2015 Geld für den Umbau zur Verfügung zu stellen. Mit etwas Verzögerung sind mittlerweile ein großer Teil der Wünsche erfüllt. Neben der Kletterwand und den Sitzschlangen wurde der Eingangsbereich neu gestaltet. An den neuen Tischen werden die Schüler ihr Essen zukünftig auch draußen einnehmen können. Offen bleibt der Wunsch der Schüler nach einem Platz für Basketball und Beachvolleyball. Während der Haushaltsberatungen für 2017 werde ich dies beantragen. Für notwendige Umbauten an den anderen Schulen will ich mich ebenfalls einsetzen.

Verkehrschaos vor Schulen

Einfahrt_ASG_kleinDas Verkehrschaos vor den Schulen und besonders auf der Sudetenstraße bleibt bestehen. Leider wurde der SPD-Antrag, Elterntaxi-Haltestellen an der Deutschherrenschule und am ASG einzurichten, von CDU/GRÜNE abgelehnt. Dies  ist ein Rückschritt im Bemühen, die Sicherheit der Schulkinder zu erhöhen. Bereits Ende 2015 wurde mein Antrag erstmalig beraten. Von der Verwaltung wurde damals argumentiert, dass zuerst die Einrichtung geprüft werden müsse. Im Laufe des Jahres wurden dazu immer neue Materialien vorgelegt. Zuletzt ein Experte aus Wuppertal eingeladen, der positiv über die Umsetzung von Hol- und Bringzonen berichtete. Der ADAC spricht sich auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Einrichtung sogenannter Elterntaxi-Haltestellen aus. Dazu der ADAC in seiner Veröffentlichung:
„Hier können Schüler gefahrlos ein- und aussteigen.“
Sowohl Deutschherrenschule, als auch ASG sprachen sich  in ihren Schulkonferenzen für die Einrichtung der Haltestellen aus. Mehr als verwunderlich ist, dass nun Vertreter von CDU/GRÜNE sich über den Rat von Experten hinwegsetzen, weil sie den Aufwand als zu hoch ansahen. Auch der Wille der Schulen wurde missachtet.  Die SPD Hürth wird sich weiter für die Sicherheit der Schüler einsetzen. Die notwendigen Gelder für die Elterntaxi-Haltestellen am ASG und der Deutschherrenschule werden wir für das nächste Jahr im städtischen Haushalt  beantragen.

SPD Hürth: Energie sparen soll sich auszahlen

SPD-Treffen mit SportvereinenDie Energieversorgung Hürth (EVH) ist mehrheitlich im Eigentum der Stadtwerke Hürth. Ihr gehört das Stromnetz in Hürth. In der Vergangenheit konnten Hürther Bürgerinnen und Bürger dort eine Förderung für private Photovoltaikanlagen beantragen. Insgesamt standen dafür 10.000 € pro Jahr zur Verfügung. Diese Förderung ist ausgelaufen. Jetzt soll auf Vorschlag der EVH-Aufsichtsratsmitglieder Heiko Twellmann und Carol Fuchs (beide SPD Hürth) Energie sparen in Vereinen unterstützt werden.
Der Vorschlag stammt schon aus 2015, jetzt konnten sich auch die CDU-Mitglieder im Aufsichtsrat der Idee anschließen. Gefördert werden soll die Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner oder Geschirrspüler mit jeweils einem Teilbetrag an den Anschaffungskosten, eine Obergrenze je Antrag ist vorgesehen. Die genauen Modalitäten werden noch ausgearbeitet, insgesamt stehen wieder pro Jahr 10.000 € zur Verfügung.
„Wir freuen uns, dass unsere Idee aus 2015 jetzt auch die Unterstützung der CDU gefunden hat“, äußert sich Heiko Twellmann nach der Aufsichtsratssitzung. „Mit der jetzt beschlossenen Förderung können wir unsere Vereine gerade auch in der Energieeffizienz unterstützen, die die Stadt von ihnen fordert, und das hilft auch der Jugendarbeit. Die von den Grünen favorisierte Förderung von E-Bike-Ladestationen kommt weniger unserer Jugend zu Gute“, ergänzt Carol Fuchs.
Die EVH wird jetzt die Förderbedingungen konkretisieren. Dann werden die Vereine und deren Dachorganisationen in Hürth informiert. Zu Beginn des nächsten Jahres soll die Förderung möglich werden.

CDU/GRÜNE lehnen Elterntaxi-Haltestellen ab

SudetenstrasseDas Verkehrschaos vor den Hürther Schulen bleibt erhalten, nachdem nun endgültig die Einrichtung von Elterntaxi-Haltestellen abgelehnt wurde. Der entsprechende Antrag der SPD Hürth, derartige Haltestellen an der Deutschherrenschule und am Albert-Schweitzer-Gymnasium einzurichten, wurde mit den Stimmen von CDU/GRÜNE abgelehnt. Diese  Entscheidung ist ein Rückschritt im Bemühen, die Sicherheit der Schulkinder zu erhöhen. Bereits im November 2015 hatte die SPD das Thema „Einrichtung von Elterntaxi-Haltestellen“ auf die Agenda das Bildungsausschuss gesetzt. Damals wurde von Seiten der Verwaltung argumentiert, dass zunächst die Einrichtung geprüft werden müsse. Im Verlauf des Jahres wurden dem Ausschuss Materialien zur Verfügung gestellt und zuletzt ein Vertreter des Büros für Forschung, Entwicklung und Evaluation in Wuppertal eingeladen, der über die Bedingungen zur Umsetzung von solchen Hol- und Bringzonen berichtete. Sowohl die Deutschherrenschule als auch das Albert-Schweitzer-Gymnasium hatten sich im Laufe des Jahres in ihren Schulkonferenzen für die Einrichtung von Elterntaxi-Haltestellen ausgesprochen. Es gibt nicht viele Themen die im laufenden Jahr so intensiv erörtert worden sind. Deshalb ist es geradezu empörend, mit welcher Arroganz die Vertreter von CDU/GRÜNE sich über den Rat von Experten hinwegsetzen und den Willen der Schulen missachten. Auch der ADAC bestätigt in seinen Untersuchungen hierzu, dass die Einrichtung von Elterntaxi-Haltestellen im Bereich von Schulen die Sicherheit der Schulkinder deutlich erhöht. Leider wollte die Mehrheit von CDU/GRÜNE den dazu möglichen Schritt nicht machen. Die SPD Hürth wird das Thema daher nochmals in den anstehenden Haushaltsberatungen aufgreifen.

Helfer bei „Rock am Teich“

imageEine feste Größe für Musik in unserer Stadt ist seit mehr als 15 Jahren das Open-Air-Festival „Rock am Teich“. Auch wenn der Teich auf dem Gelände des Bürgerhauses seit ein paar Jahren weg ist, lockt das Festival  eine große Zahl Rock-Begeisterter zum Ende des Sommers an. Bei deutlich besserem Wetter als im letzten Jahr treten 6  Bands auf, die über die letzten Monate von fast 200 Bewerbungen aus dem In- und Ausland ausgewählt wurden. Mit „The doghunters“ ist auch eine Band mit 5 Musikern aus Hürth und Umgebung vertreten.
Die gesamte Veranstaltung wird organisiert von dem Verein „Hürth Rockt“, der mittlerweile fast 200 Mitglieder hat. Die Durchführung von „Rock am Teich“ bedarf einer fast einjährigen Planung. Vom Auf- bis zum Abbau erfolgt alles mit ehrenamtlichen Helfern, die nicht nur Mitglieder des Vereins sind. Nachdem ich Anfang diesen Jahres in den Verein eingetreten bin, helfe ich in diesem Jahr das erste Mal an der Kasse im Eingangsbereich.
Wer also heute noch nichts anderes vorhat und wirklich gute Musik hören möchte, sollte einfach noch vorbeikommen.

Stillstand bei Elterntaxi-Haltestellen für Hürther Schulen

SudetenstrasseDie Errichtung von Elterntaxi-Haltstellen vor den Hürther Schulen entwickelt sich allmählich zu einer endlosen Geschichte und zeigt den Stillstand in der Hürther Verwaltung auf. In der letzten Bildungsausschusssitzung wurden jetzt Verwaltung und Politik durch ein Grundsatzreferat von Jens Leven, Geschäftsführer des Büros für Forschung, Entwicklung und Evaluation aus Wuppertal, die Vorzüge von Elterntaxi-Haltestellen dargelegt. Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, dass Elterntaxi-Haltestellen einen Beitrag zur Sicherheit der Schulkinder leisten, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir setzen jetzt darauf, dass die Verwaltung endlich aus ihrer Lethargie erwacht und beginnt zumindest an der Deutschherrenschule die Einrichtung einer Elterntaxi-Haltestelle zu planen.
Die Deutschherrenschule hatte bereits im November 2013 die Verwaltung angeschrieben und um eine Elterntaxi-Haltestelle gebeten. Im Zuge der aktuellen Diskussion, die durch den Antrag der SPD Hürth im November letzten Jahres ausgelöst wurde, hat die Schule jetzt auch einen Beschluss der Schulkonferenz nachgelegt. Aber auch für eine weiterführende Schule wie zum Beispiel das ASG an der Sudetenstrasse wurde schon im letzten Jahr ein Pilotversuch beschlossen. Umgesetzt wurde hierzu von der Verwaltung aber auch nichts!
„Es kann nicht sein, dass ein solches Projekt, dessen Vorteile erwiesen sind, in der Warteschleife der Verwaltung hängen bleibt. Unser Ziel bleibt es, die Schulwege für unsere Kinder sicherer zu machen“, so SPD-Ratsherr Heiko Twellmann, der den SPD-Antrag im letzten Jahr initiierte.

SPD Hürth sorgt für Radweg im Burgpark Hermülheim

Radweg für den Burgpark Hermülheim

Entlang des Burgparks Hermülheim zwischen Horbeller Straße und Bonnstraße ist die Wegeverbindung nur für Fußgänger erlaubt. In der Praxis wird die Wegeverbindung auch von Fahrradfahrern genutzt. Die SPD Hürth hatte im September 2015 im Planungsausschuss einen Antrag eingereicht, der die Verwaltung aufforderte, eine Planung für einen separaten Radweg vorzulegen. Nach intensiver Diskussion wurde jetzt im Planungsausschuss einstimmig beschlossen, entlang des Burgparks einen gemeinsamen Geh-und Radweg anzulegen.
Unsere Initiative war erfolgreich. Mit dieser Entscheidung kommt die Förderung des Radverkehrs gerade in so einem zentralen Bereich von Hermülheim ein gutes Stück voran. Die im Ausschuss beschlossene Variante umfasst zusätzlich einen zweiten Abschnitt. Der Fußweg von der Bonnstraße hoch zum Einkaufszentrum wird für den Fahrradverkehr geöffnet. Die Gesamtmaßnahme wird mit 250.000 € beziffert. Das Geld soll in den Wirtschaftsplan für 2017 eingestellt werden. Im Rahmen der Wirtschaftsplanberatungen bei den Stadtwerken werde ich darauf achten, dass die Maßnahme möglichst im nächsten Jahr umgesetzt wird.
In unseren Vorberatungen für den Radweg habe ich jedoch auch auf ein weiteres Problem aufmerksam gemacht. Immer mehr Mofafahrer nutzen inzwischen ebenfalls den Fußweg. Wenn wir es ordnungsbehördlich nicht schaffen, das zu unterbinden, dann sollte im Zuge der anstehenden Maßnahme überlegt werden, welche Möglichkeiten es baulich gibt diesen unerlaubten Verkehr zu unterbinden. Dies ist für die Sicherheit der Fußgänger, aber auch zur Reduzierung des Lärms für die Anwohner wichtig.

SPD Hürth für WLAN an Haltestellen

Stadtbus HürthFür die Sitzung des nächsten Verwaltungsrates habe ich beantragt, an den Haltestellen des Stadtverkehr Hürth sogenannte WLAN-Hotspots einzurichten. Mit meinem Antrag werden die Stadtwerke gebeten, in einem ersten Schritt die beiden stark frequentierten Haltestellen ZOBI und Hans-Böckler-Strasse in Hermülheim auszurüsten. Weitere mögliche Standorte sollen durch die Stadtwerke in Abstimmung mit der Stadt ermittelt und dem Verwaltungsrat zur Entscheidung vorgelegt werden. Damit die Umsetzung möglichst kostengünstig erfolgt, soll bei der Einrichtung eines Standortes die Verwaltung alle Möglichkeiten (Selbst; Kommerziell; Freifunk) prüfen und dem Verwaltungsrat zum Beschluss vorlegen. Mein entsprechender Antrag über unsere SPD-Fraktion auch Hürther Busse mit WLAN auszurüsten hatte jedoch leider keine Mehrheit gefunden. Dabei bieten schon heute mehr und mehr öffentliche Busunternehmen den Kunden einen kostenfreien Zugang in das Internet über WLAN in ihren Fahrzeugen an. So ist zum Beispiel die Hansestadt Hamburg im Jahr 2012 mit einem ersten Angebot gestartet und hat dies aufgrund guter Erfahrung kontinuierlich ausgebaut. In Augsburg wird man seit Oktober diesen Jahres in 60 Bussen ein entsprechendes Angebot nutzen können und der Regionalverkehr Köln startet im November diesen Jahres mit einer ersten Buslinie im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis.  Dabei dient ein kostenfreies WLAN nicht nur der Bequemlichkeit, sondern auch der Orientierung der Fahrgäste im Netz des öffentlichen Personennahverkehrs. Insbesondere für Menschen mit Handicaps ist es von großer Bedeutung, sich mit Hilfe des Internets, z. B. an Haltestellen, zu orientieren und rechtzeitig Fahrzeiten von Anschlussbussen oder -zügen zu ermitteln.

Hürth bekommt eine BMX-Piste!

BMX_StreckeSchon im Oktober letzten Jahres hatte ich den Antrag gestellt, für die BMX-Piste am Hürther Bogen einen Ersatz zu suchen. Neben unserer SPD-Fraktion setzten sich besonders die JUSOS Hürth für diesen Antrag ein und sammelten tatkräftig Unterschriften. Auch der Besuch der BMX-Fahrer in unserer Fraktion wurde von ihnen organisiert und ermöglichte uns weitere Einblicke in diesen spannenden Sport.
Die heutige Strecke am Hürther Bogen wird den Jugendlichen nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn die Fläche entweder für die Erweiterung der Feuerwehr oder für eine andere Art von Bebauung benötigt wird. „Da die Suche nach einer Alternative Zeit in Anspruch nehmen wird, sollte jetzt angefangen werden, ortsnah eine Ausweichmöglichkeit zu finden“, so Julian König, sachkundiger Bürger der SPD-Fraktion im Sportausschuss.
Auf Antrag der SPD wurde die Verwaltung durch den Sportausschuss einstimmig beauftragt, im Bürgerpark an der Sudetenstraße oder an einem anderen Ort eine Hügelpiste für BMX-Fahrer/Innen zu errichten. „ Dabei ist für uns ganz wichtig, dass die Jugendlichen bei der Standortwahl und der Konzeption der Piste beteiligt werden“, so der Vorsitzende der Hürther Jusos Lukas Gottschalk.
Unter Federführung der Jusos wurden in den letzten Wochen fast 500 Unterschriften entweder online oder auf klassischem Weg gesammelt. „Wir wollten mit dieser Unterschriftenaktion den Druck auf die Entscheidungsträger erhöhen“, so Gottschalk. Die Liste wurde vor Beginn der Sportausschusssitzung dem Hürther Bürgermeister überreicht. „Nachdem der Bürgermeister das Anliegen positiv aufgenommen hat und nach dem einstimmigen Votum des Ausschusses, setzen wir darauf, dass die Standortsuche schnell aufgenommen und zu Ende gebracht wird, damit die Hügelpiste dann auch entsprechend eingerichtet werden kann “, so Gottschalk.
Mich freut besonders, dass unser Antrag einstimmig beschlossen wurde und dadurch die Umsetzung auch schnell voranschreitet!

Haltestellen für Elterntaxis im Verzug

SudetenstrasseBereits im November letzten Jahres wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, inwieweit es möglich ist, an Hürther Schulen und Kindertageseinrichtungen „Hol- und Bringzonen“ einzurichten. Während die Forderung nach „Elterntaxi-Haltestellen“ vor Kindergärten damit abgelehnt wurde, dass die Kinder von ihren Eltern bis in den Kindergarten gebracht werden müssen, passierte im Hinblick auf die Umsetzung vor Schulen bisher nichts. Deshalb legte die SPD-Fraktion einen weiteren Antrag vor. Der Bildungsausschuss beauftragte die Verwaltung jetzt einstimmig, mit den Schulleitungen und Vertretern der Schulpflegschaften der Deutschherrenschule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums die Einrichtung einer „Elterntaxi-Haltestelle“ zu erörtern. Die bisherige Zurückhaltung der Verwaltung bei diesem Thema ist für mich nicht nachvollziehbar, da schon in der damaligen Sitzung die Deutschherrenschule ihr Interesse bekundet hatte.
Auch das ASG an der Sudetenstrasse wurde damals schon genannt, jedoch seit dem einstimmigen Beschluss nicht zum Thema kontaktiert. „Wir stehen am Anfang einer überfälligen Diskussion, die in anderen Kommunen längst geführt wurde. Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass wir auch in Hürth zu einer Reduzierung der „Elterntaxis“ im direkten Umfeld von Schulen kommen“, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Günter Reiners. Die Ergebnisse der weiteren Prüfung sollen nun dem Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion in der Sitzung am 15. Juni 2016 vorgestellt werden. Ich gehe davon aus, dass die Stadtverwaltung zu diesem Termin den einstimmigen Beschluss umgesetzt hat und dann zumindest zum neuen Schuljahr mit den ersten Elterntaxi-Haltestellen gestartet werden kann.

SPD Hermülheim mit Osterausgabe des Bürgerecho

Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite 001Die SPD in Hermülheim und Kalscheuren hat eine neue Ausgabe des Hermülheimer Bürgerechos mit Informationen aus der Politik herausgebracht. Lesen Sie über die Umgehung der Luxemburger Strasse und den Plänen für eine neue Grundschule in Hermülheim. Auch der Spielplatz in Kalscheuren und die Stromtrasse von Ampirion bleiben ein für uns ein Dauerthema:Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite004Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite003Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite002

Jusos Hürth für BMX-Strecke im Bürgerpark

BMX_StreckeAuch die Hürther Jusos setzen sich für die Errichtung einer BMX-Strecke im Bürgerpark ein. Hintergrund dabei ist, dass es seit geraumer Zeit eine „private“ BMX-Hügelpiste am Hürther Bogen gibt, die von vielen Jugendlichen genutzt wird. Leider wird dieses Areal am Hürther Bogen, aufgrund von Bautätigkeiten, bald nicht mehr zur Verfügung stehen. Auf der Online-Plattform „OpenPetition.de“ sammeln sie Unterschriften, um zu zeigen, dass sie mit ihrem Anliegen nicht alleine sind. Aber auch in den weiterführenden Schulen wird mittlerweile eifrig gesammelt und das Interesse der Jugendlichen an einer BMX-Strecke ist sehr groß. Die so gesammelten Unterschriften wollen die Jusos dem Bürgermeister übergeben, um das Interesse der Jugendlichen aufzuzeigen. Als SPD Hürth werden wir das Thema in die nächste Sitzung des Sportausschuss (April 2016) einbringen. Im Interesse der sportbegeisterten Jugendlichen hoffen wir, dass auch die anderen Parteien den Bau der BMX-Strecke unterstützen werden.

Neue Grundschule soll zweisprachig werden

Kürtenschule_kleinLaut Schulentwicklungsplan steigen die Schülerzahlen im Grundschulbereich bis zum Schuljahr 2020/201 auf ca. 2.300 Schüler und Schülerinnen. Das sind ca.100 Schüler mehr als heute. Dabei ist sowohl das neue Wohnbaulandkonzept als auch die Anzahl der zu beschulenden Flüchtlingskinder noch nicht eingerechnet. „Wir haben im Grundschulbereich Handlungsbedarf, weil die anderen Grundschulen in der Summe die wachsende Zahl von Grundschülern nicht auffangen können “, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Günter Reiners.
Die Verwaltung schlägt nun vor, die Dr.-Kürten-Schule zur Grundschule umzuwandeln. Eine entsprechende Prüfung wurde vom Bildungsausschuss einstimmig auf den Weg gebracht. Die Förderschule wird zum Schuljahresende 2015/2016 aufgelöst und die Gesamtschule wird zum Schuljahr 2017/2018 in den Neubau ziehen, vorausgesetzt die Zeitplanung des Neubaus wird eingehalten. Ab 2017/2018 stehen die Räumlichkeiten dann für andere Zwecke zur Verfügung.
Nach Ansicht der SPD-Fraktion ist die Neugründung einer Grundschule eine große Chance, die Schullandschaft qualifiziert weiterzuentwickeln. Deshalb hatte ich vorgeschlagen, die neue Schule von Anfang an als bilinguale Schule mit Schwerpunkt Englisch zu konzipieren. Leider wurde dieser Vorschlag im Ausschuss von der CDU/GRÜNE-Mehrheitsfraktion abgelehnt und damit eine gute Chance für die Erweiterung der Hürther Schullandschaft leichtfertig vertan. Auch die vorgetragenen Argumente, dass das frühe Lernen einer weiteren Sprache die Entwicklung des Kindes behindern würde, deckt sich nicht mit den entsprechenden Erfahrungen von Schulen in unserem Umfeld. Auch wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema zeigen deutlich die Vorteile auf, wenn Kinder möglichst früh eine 2. Sprache erlernen. Nach Angaben der Verwaltung soll in der Ratssitzung Anfang Mai 2016 der Grundsatzbeschluss zur Umwandlung der Dr.-Kürten-Schule von einer Förderschule in eine Grundschule getroffen werden.

Tag der offenen Tür in der Gesamtschule

Gesamtschule_2

Die Gesamtschule Hürth öffnete heute allen interessierten Eltern die Türen. In 2 Jahrgängen mit je 4 Klassen werden mittlerweile 220 Schüler an dem provisorischen Standort an der Bonnstrasse unterrichtet. Bei einer Führung durch die Schüler gab es die Gelegenheit, sich ein Bild von den Räumlichkeiten zu machen. Auch Tanz- und Musikvorstellungen haben die Schüler organisiert. Neben unserem ehemaligen Bürgermeister Walther Boecker nahmen mehrere Mitglieder unserer SPD Hürth Ratsfraktion an der Veranstaltung teil.
Der Neubau an der Sudetenstraße wächst nun sichtbar jeden Tag und ist weiter gut im Zeitplan. Auch ein Muster für das Aussehen der späteren Fassade lässt sich vor Ort begutachten, wie uns die Schulleiterin Frau Sommer berichtete. Wir wünschen der „jungen“ Schule weiterhin viel Erfolg!

Generationenspielplatz kommt!

Spielplatz_2Einstimmigkeit herrschte in dieser Woche im Jugendhilfe-Ausschuss der Stadt Hürth, als der SPD Hürth Antrag zur Errichtung eines Generationenspielplatz beraten wurde. Alle vertretenen Fraktionen bestätigten, dass ein Generationen übergreifender Spielplatz für Jung und Alt in Hürth errichtet werden soll. Die für die Einrichtung notwendigen Mittel werden in den Haushalt 2016 eingestellt. In einem weiteren Schritt wird die Verwaltung geeignete Standorte ermitteln und vorschlagen. Aufgrund der Nähe vieler Alteneinrichtungen und Kindergärten halte ich den Spielplatz im Hermülheimer Burgpark weiterhin für einen guten Standort und hoffe, dass die Verwaltung ihn zumindest auf der Vorschlagsliste haben wird.

Meine Wahlkreiszeitung für 2015

Zeitung_HT_Dez_2015_kleinSeit Mai 2014 bin ich Mitglied des Hürther Stadtrates und ein weiteres Kalenderjahr geht langsam zu Ende. Ein guter Grund auf die letzten 12 Monate meiner Tätigkeit als Hürther SPD-Ratsmitglied zurückzublicken. Dazu habe ich (auf eigene Kosten) wie schon im letzten Jahr eine Zeitung erstellt, die den Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis einen Überblick geben soll, für welche Themen ich mich eingesetzt habe.

Für alle, die die Zeitung nochmals elektronisch lesen wollen, nachfolgend der entsprechende Link:
Wahlkreiszeitung_2015

 

Taschengeldbörse soll verbinden

Taschengeldbörse_KSTADer Kölner-Stadtanzeiger berichtet in seiner heutigen Ausgabe über den Antrag der SPD Hürth, eine Taschengeldbörse einzurichten. Es würde mich freuen, wenn das Thema durch den Zeitungsartikel weitere Aufmerksamkeit und Zustimmung erhält. Der Stadtverwaltung habe ich zwischenzeitlich den entsprechenden Ansprechpartner bei der Stadt Lohmar genannt. Wir werden im nächsten Jahr die Beratung im Jugendhilfe-Ausschuss weiter fortsetzen und dann hoffentlich zu einem guten Ergebnis kommen.

Stadtanzeiger berichtet über Hügelpiste

BMX_KSTAIn seiner Wochenendausgabe vom 12. Dezember berichtet nun auch der Kölner Stadtanzeiger über unseren Antrag zu einer BMX-Hügelpiste im Bürgerpark. Über das Internet habe ich mich zwischenzeitlich über mögliche Anbieter informiert und dort Baupreise für eine derartige Strecke angefragt. Nach ersten Informationen scheint eine Strecke auf 350 m2 für unter 5.000 EUR machbar zu sein. Leider findet die Sitzung vom „Sportausschuss“ erst am 24. Februar statt und unser Antrag wird dann dort weiter beraten. Losgelöst davon werden wir jedoch Mittel für den Haushalt des nächsten Jahres beantragen.

Aktuelles zu BMX-Piste und Taschengeldbörse

Im Jugendhilfe-Ausschuss der Stadt Hürth wurden in dieser Woche die beiden Anträge zur BMX-Strecke und Taschengeldbörse beraten:

TaschengeldBei der BMX-Strecke wurde unser Antrag an den Sportausschuss zur weiteren Beratung verwiesen. Dieser wird jedoch erst 2016 das nächste Mal tagen. Für uns schwer zu verstehen ist, dass damals die Errichtung der Skateranlage im  Jugendhilfe-Ausschuss beraten wurde und nun der Sportausschuss für eine BMX-Strecke zuständig sein soll. Vielleicht ändern sich mit Ratsmehrheiten ja auch die Zuständigkeiten von Ausschüssen. Losgelöst davon werden wir die Errichtung der BMX-Strecke im Bürgerpark in die Beratungen des Haushalts einbringen.

BMX_StreckeBei dem Prüfauftrag zur Errichtung einer Taschengeldbörse wurde die Befürchtung geäussert, dass eine Taschengeldbörse ehrenamtliche Tätigkeiten gefährden würde und ein zu großer Aufwand für die Verwaltung wäre. Diese Sorge kann ich nicht teilen, zeigen doch die Beispiele in andern Städten dass derartige Taschengeldbörsen gut funktionieren. Gut ist aus meiner Sicht der Vorschlag, einen Experten aus einer anderen Stadt zum nächsten Ausschuss einzuladen. Einen entsprechenden Ansprechpartner habe ich der Verwaltung genannt und hoffe, dass nun in der nächsten Sitzung eine positive Entscheidung erfolgen wird.

SPD beantragt Taschengeldbörse für Hürth

TaschengeldDie Verwaltung der Stadt Hürth soll die Einrichtung einer sogenannten „Taschengeldbörse“ prüfen. Dies ist der Antrag, den ich zur Sitzung des Jugendhilfe-Ausschuss am 9. Dezember gestellt habe. Taschengeldbörsen wurden bereits in vielen anderen Städten erfolgreich eingeführt. Sie bringen jüngere und ältere Menschen zum beiderseitigen Nutzen zusammen. Hier können Jugendliche unbürokratisch und ohne dauerhafte Verpflichtung ihr Taschengeld aufbessern und Jobanbieter, insbesondere Senioren, finden hier Hilfen, die zum fairen Preis einfache Aufgaben erledigen. Wenn diese beiden Generationengruppen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu unterstützen, kann dies von Vorteil für beide Seiten sein. Jugendliche, die sich ihr Taschengeld durch kleinere Tätigkeiten aufbessern, könnten dadurch auch praktisch den Zusammenhang zwischen Arbeit und Geldverdienen erfahren. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass sich die Hürther Senioren und Jugendlichen einen Anknüpfungspunkt für ein gegenseitiges Kennenlernen bekommen.
Durch meinen Antrag  soll auch ermittelt werden, ob eine entsprechende Plattform mit Fördermitteln des Landes kostenneutral eingerichtet werden kann. Neben der Stadt  sollten auch örtliche Träger einer Jugendhilfeeinrichtung oder lokale Wohlfahrtsverbände 
als Träger der Börse untersucht werden. 
Als ein gelungenes Beispiel kann man die Taschengeldbörse der Stadt Solingen sehen, die vom dortigen Jugendparlament, dem Seniorenbeirat, der AWO und weiteren Organisationen getragen wird. Auch in kleineren Städten wie zum Beispiel in Lohmar (Rhein-Sieg-Kreis) wird eine derartige Börse seit einigen Jahren erfolgreich betrieben.
Viele gute Beispiele und ich hoffe, dass auch wir in Hürth  schon bald eine Taschengeldbörse haben werden.

BMX-Strecke für den Bürgerpark

BMX_StreckeFür die Sitzung des nächsten Jugendhilfe-Ausschuss habe ich über die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, dass die Verwaltung im Hürther Bürgerpark eine BMX-Strecke errichten soll.
Seit geraumer Zeit gibt es eine „private“ BMX-Hügelpiste am Htürther Bogen, die von Jugendlichen genutzt wird. Diese wird mit dem Start der Bautätigkeit für die geplante Seniorenresidenz nicht mehr zur Verfügung stehen. Daher sollte möglichst ortsnah eine Ausweichmöglichkeit von der Stadt angeboten werden.
Dazu bietet sich der Bürgerpark auf städtischen Grund an, der schon heute eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet und von Jugendlichen gut angenommen wird.
Angesichts der Finanzlage der Stadt ist klar, dass dem städtischen Angebot enge Grenzen gesetzt sind und nicht alles, was wünschenswert wäre, auch nachhaltig finanziert werden kann. Doch durch die Nutzung des städtischen Grundstückes im Bürgerpark würden lediglich Kosten für die „Geländemodellierung“, also das Aufschütten von Hügeln entstehen. Diese Arbeiten könnten vom Bauhof der Stadt Hürth kostengünstig vorgenommen werden. Um die Attraktivität der „BMX-Hügelpiste“ von Anfang an sicherzustellen, sollten interessierte Jugendliche von der Stadt angesprochen und frühzeitig in die Planung mit einbezogen werden.
Sollte zu einem späteren Zeitpunkt der Parcours nicht mehr genutzt werden oder die Stadt die entsprechende Fläche anderweitig nutzen wollen, so wird sich dies mit einfachen Mitteln wieder zurückbauen lassen.

Haltestellen für „Elterntaxis“ an Schulen

SudetenstrasseFür Sitzung des Schulausschuss habe ich den Antrag gestellt, von der Verwaltung prüfen zu lassen, ob an Schulen sogenannte Haltestellen für „Elterntaxis“ eingerichtet werden können. Einstimmig wurde mein Antrag angenommen und als mögliche Pilotschulen sollen die Deutschherrenschuhe und das ASG angesprochen werden.

An vielen Hürther Schulen und KiTas entsteht durch die sogenannten „Elterntaxis“ eine Gefährdungssituation. Eine landesweite Untersuchung des ADAC in Verbindung mit der Bergischen Universität Wuppertal kommt zu einem gleichen Ergebnis und stellt fest: „Hier gefährdeten in vielen Fällen Eltern durch regelwidriges Anhalten oder riskante Wendemanöver die Sicherheit anderer Schulkinder und Verkehrsteilnehmer teils massiv. Die „Elterntaxi“-Studie beklagt zudem als weiteren negativen Nebeneffekt, dass durch regelmäßige Hol- und Bringdienste die selbständige Mobilität von Schulkindern immer mehr verloren geht“. 

Als Fazit der Untersuchung mit Schülern, Eltern und Lehrern von 750 Schulen wurde festgestellt, dass eine Reduzierung der „Elterntaxis“ im direkten Umfeld der Schule zu einer deutlichen Reduzierung des Gefährdung führt. Laut Statistischem Bundesamt kamen alleine im letzten Jahr ca. 10.000 Kinder unter 15 Jahren im Auto ihrer Eltern zu Schaden und damit deutlich mehr als Kinder, die zu Fuß waren.

Der ADAC spricht sich auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Einrichtung sogenannter „Elterntaxi“-Haltestellen aus. Hier können Schüler gefahrlos ein- und aussteigen. Diese speziell ausgewiesenen Hol- und Bringzonen sollten etwa 250 Meter vom Schuleingang entfernt liegen und so den Verkehr unmittelbar vor der Schule entzerren. Der verbleibende Schulweg sollte sicher, frei von Sichthindernissen, ausreichend beleuchtet, sowie im Winter geräumt sein.
Als eine mögliche „Pilotschule“ soll nun das ASG an der Sudetenstrasse angesprochen werden. Durch die Vielzahl der der Verkehrsströme (Fussgänger, Fahrrad, Bus, Auto,…) kommt es hier zu Gefahrensituationen für die Schüler und erste Unfälle hat es an dieser Stelle in der Vergangenheit schon gegeben. Die Sudetenstrasse hat die ausreichenden Flächen, um zum Beispiel derartigen Zonen zwischen den Parkbuchten und der Strasse einzurichten. Zudem würde durch die Einrichtung der „Elterntaxi“-Haltestellen der Abbiegeverkehr zum und vom ASG reduziert und der Verkehrsfluss auf der Sudetenstrasse verbessert.