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Eröffnung der Gesamtschule

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde heute der Neubau der Gesamtschule an der Sudetenstraße eingeweiht. „Das ist ein großer Tag für die Schullandschaft in Hürth. Unser Dank gilt den Planern, Architekten, dem Generalunternehmer und den ausführenden Baufirmen, die letztendlich dafür gesorgt haben, dass der Zeitplan eingehalten werden konnte“, freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Renner. Auch wenn es noch keine Schlussabrechnung gibt, ist schon jetzt festhalten, dass der Kostenrahmen eingehalten wurde. Die Schule wird weit weniger als 40 Millionen Euro kosten. Die Gesamtschule hat die Stadt finanziell nicht ruiniert, wie dies von der CDU jahrelang behauptet wurde.
Die Einweihung des neuen Schulgebäudes ist ein guter Anlass noch einmal zurückzublicken. Nur mit dem Engagement des ehemaligen Bürgermeisters Walther Boecker, den Fraktionen von SPD und Grünen sowie dem ehemaligen FDP-Ratsmitglied Saleh Mati wurde die Gesamtschule auf den Weg gebracht. Nach der Kommunalwahl dann der Versuch von CDU/GRÜNE die noch nicht fertige Gesamtschule zu beschädigen, indem man keine Räume für die Oberstufe bauen wollte. Nur mit dem entschiedenen Einsatz der zurecht aufgebrachten Eltern konnte dies damals verhindert werden.
Nach dem Umzug gilt es jetzt, die letzten offenen Fragen zu klären. Wir erwarten beispielsweise von der Verwaltung, dass der Vertrag mit dem Caterer unterzeichnet wird, damit so schnell wie möglich den Kindern ein warmes Mittagessen angeboten werden kann. Außerdem muss das Thema Umzäunung des Schulgeländes angegangen werden und bei der Anbindung des Stadtbusses gibt es noch Optimierungsbedarf.
„Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung, dem Kollegium und den engagierten Eltern in der Schulpflegschaft jetzt erst einmal einen guten Start im neuen Gebäude“, so Renner.

Stillstand bei Elterntaxi-Haltestellen für Hürther Schulen

SudetenstrasseDie Errichtung von Elterntaxi-Haltstellen vor den Hürther Schulen entwickelt sich allmählich zu einer endlosen Geschichte und zeigt den Stillstand in der Hürther Verwaltung auf. In der letzten Bildungsausschusssitzung wurden jetzt Verwaltung und Politik durch ein Grundsatzreferat von Jens Leven, Geschäftsführer des Büros für Forschung, Entwicklung und Evaluation aus Wuppertal, die Vorzüge von Elterntaxi-Haltestellen dargelegt. Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, dass Elterntaxi-Haltestellen einen Beitrag zur Sicherheit der Schulkinder leisten, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir setzen jetzt darauf, dass die Verwaltung endlich aus ihrer Lethargie erwacht und beginnt zumindest an der Deutschherrenschule die Einrichtung einer Elterntaxi-Haltestelle zu planen.
Die Deutschherrenschule hatte bereits im November 2013 die Verwaltung angeschrieben und um eine Elterntaxi-Haltestelle gebeten. Im Zuge der aktuellen Diskussion, die durch den Antrag der SPD Hürth im November letzten Jahres ausgelöst wurde, hat die Schule jetzt auch einen Beschluss der Schulkonferenz nachgelegt. Aber auch für eine weiterführende Schule wie zum Beispiel das ASG an der Sudetenstrasse wurde schon im letzten Jahr ein Pilotversuch beschlossen. Umgesetzt wurde hierzu von der Verwaltung aber auch nichts!
„Es kann nicht sein, dass ein solches Projekt, dessen Vorteile erwiesen sind, in der Warteschleife der Verwaltung hängen bleibt. Unser Ziel bleibt es, die Schulwege für unsere Kinder sicherer zu machen“, so SPD-Ratsherr Heiko Twellmann, der den SPD-Antrag im letzten Jahr initiierte.

Haltestellen für Elterntaxis im Verzug

SudetenstrasseBereits im November letzten Jahres wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, inwieweit es möglich ist, an Hürther Schulen und Kindertageseinrichtungen „Hol- und Bringzonen“ einzurichten. Während die Forderung nach „Elterntaxi-Haltestellen“ vor Kindergärten damit abgelehnt wurde, dass die Kinder von ihren Eltern bis in den Kindergarten gebracht werden müssen, passierte im Hinblick auf die Umsetzung vor Schulen bisher nichts. Deshalb legte die SPD-Fraktion einen weiteren Antrag vor. Der Bildungsausschuss beauftragte die Verwaltung jetzt einstimmig, mit den Schulleitungen und Vertretern der Schulpflegschaften der Deutschherrenschule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums die Einrichtung einer „Elterntaxi-Haltestelle“ zu erörtern. Die bisherige Zurückhaltung der Verwaltung bei diesem Thema ist für mich nicht nachvollziehbar, da schon in der damaligen Sitzung die Deutschherrenschule ihr Interesse bekundet hatte.
Auch das ASG an der Sudetenstrasse wurde damals schon genannt, jedoch seit dem einstimmigen Beschluss nicht zum Thema kontaktiert. „Wir stehen am Anfang einer überfälligen Diskussion, die in anderen Kommunen längst geführt wurde. Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass wir auch in Hürth zu einer Reduzierung der „Elterntaxis“ im direkten Umfeld von Schulen kommen“, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Günter Reiners. Die Ergebnisse der weiteren Prüfung sollen nun dem Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion in der Sitzung am 15. Juni 2016 vorgestellt werden. Ich gehe davon aus, dass die Stadtverwaltung zu diesem Termin den einstimmigen Beschluss umgesetzt hat und dann zumindest zum neuen Schuljahr mit den ersten Elterntaxi-Haltestellen gestartet werden kann.

Neue Grundschule soll zweisprachig werden

Kürtenschule_kleinLaut Schulentwicklungsplan steigen die Schülerzahlen im Grundschulbereich bis zum Schuljahr 2020/201 auf ca. 2.300 Schüler und Schülerinnen. Das sind ca.100 Schüler mehr als heute. Dabei ist sowohl das neue Wohnbaulandkonzept als auch die Anzahl der zu beschulenden Flüchtlingskinder noch nicht eingerechnet. „Wir haben im Grundschulbereich Handlungsbedarf, weil die anderen Grundschulen in der Summe die wachsende Zahl von Grundschülern nicht auffangen können “, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Günter Reiners.
Die Verwaltung schlägt nun vor, die Dr.-Kürten-Schule zur Grundschule umzuwandeln. Eine entsprechende Prüfung wurde vom Bildungsausschuss einstimmig auf den Weg gebracht. Die Förderschule wird zum Schuljahresende 2015/2016 aufgelöst und die Gesamtschule wird zum Schuljahr 2017/2018 in den Neubau ziehen, vorausgesetzt die Zeitplanung des Neubaus wird eingehalten. Ab 2017/2018 stehen die Räumlichkeiten dann für andere Zwecke zur Verfügung.
Nach Ansicht der SPD-Fraktion ist die Neugründung einer Grundschule eine große Chance, die Schullandschaft qualifiziert weiterzuentwickeln. Deshalb hatte ich vorgeschlagen, die neue Schule von Anfang an als bilinguale Schule mit Schwerpunkt Englisch zu konzipieren. Leider wurde dieser Vorschlag im Ausschuss von der CDU/GRÜNE-Mehrheitsfraktion abgelehnt und damit eine gute Chance für die Erweiterung der Hürther Schullandschaft leichtfertig vertan. Auch die vorgetragenen Argumente, dass das frühe Lernen einer weiteren Sprache die Entwicklung des Kindes behindern würde, deckt sich nicht mit den entsprechenden Erfahrungen von Schulen in unserem Umfeld. Auch wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema zeigen deutlich die Vorteile auf, wenn Kinder möglichst früh eine 2. Sprache erlernen. Nach Angaben der Verwaltung soll in der Ratssitzung Anfang Mai 2016 der Grundsatzbeschluss zur Umwandlung der Dr.-Kürten-Schule von einer Förderschule in eine Grundschule getroffen werden.

Tag der offenen Tür in der Gesamtschule

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Die Gesamtschule Hürth öffnete heute allen interessierten Eltern die Türen. In 2 Jahrgängen mit je 4 Klassen werden mittlerweile 220 Schüler an dem provisorischen Standort an der Bonnstrasse unterrichtet. Bei einer Führung durch die Schüler gab es die Gelegenheit, sich ein Bild von den Räumlichkeiten zu machen. Auch Tanz- und Musikvorstellungen haben die Schüler organisiert. Neben unserem ehemaligen Bürgermeister Walther Boecker nahmen mehrere Mitglieder unserer SPD Hürth Ratsfraktion an der Veranstaltung teil.
Der Neubau an der Sudetenstraße wächst nun sichtbar jeden Tag und ist weiter gut im Zeitplan. Auch ein Muster für das Aussehen der späteren Fassade lässt sich vor Ort begutachten, wie uns die Schulleiterin Frau Sommer berichtete. Wir wünschen der „jungen“ Schule weiterhin viel Erfolg!

Haltestellen für „Elterntaxis“ an Schulen

SudetenstrasseFür Sitzung des Schulausschuss habe ich den Antrag gestellt, von der Verwaltung prüfen zu lassen, ob an Schulen sogenannte Haltestellen für „Elterntaxis“ eingerichtet werden können. Einstimmig wurde mein Antrag angenommen und als mögliche Pilotschulen sollen die Deutschherrenschuhe und das ASG angesprochen werden.

An vielen Hürther Schulen und KiTas entsteht durch die sogenannten „Elterntaxis“ eine Gefährdungssituation. Eine landesweite Untersuchung des ADAC in Verbindung mit der Bergischen Universität Wuppertal kommt zu einem gleichen Ergebnis und stellt fest: „Hier gefährdeten in vielen Fällen Eltern durch regelwidriges Anhalten oder riskante Wendemanöver die Sicherheit anderer Schulkinder und Verkehrsteilnehmer teils massiv. Die „Elterntaxi“-Studie beklagt zudem als weiteren negativen Nebeneffekt, dass durch regelmäßige Hol- und Bringdienste die selbständige Mobilität von Schulkindern immer mehr verloren geht“. 

Als Fazit der Untersuchung mit Schülern, Eltern und Lehrern von 750 Schulen wurde festgestellt, dass eine Reduzierung der „Elterntaxis“ im direkten Umfeld der Schule zu einer deutlichen Reduzierung des Gefährdung führt. Laut Statistischem Bundesamt kamen alleine im letzten Jahr ca. 10.000 Kinder unter 15 Jahren im Auto ihrer Eltern zu Schaden und damit deutlich mehr als Kinder, die zu Fuß waren.

Der ADAC spricht sich auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Einrichtung sogenannter „Elterntaxi“-Haltestellen aus. Hier können Schüler gefahrlos ein- und aussteigen. Diese speziell ausgewiesenen Hol- und Bringzonen sollten etwa 250 Meter vom Schuleingang entfernt liegen und so den Verkehr unmittelbar vor der Schule entzerren. Der verbleibende Schulweg sollte sicher, frei von Sichthindernissen, ausreichend beleuchtet, sowie im Winter geräumt sein.
Als eine mögliche „Pilotschule“ soll nun das ASG an der Sudetenstrasse angesprochen werden. Durch die Vielzahl der der Verkehrsströme (Fussgänger, Fahrrad, Bus, Auto,…) kommt es hier zu Gefahrensituationen für die Schüler und erste Unfälle hat es an dieser Stelle in der Vergangenheit schon gegeben. Die Sudetenstrasse hat die ausreichenden Flächen, um zum Beispiel derartigen Zonen zwischen den Parkbuchten und der Strasse einzurichten. Zudem würde durch die Einrichtung der „Elterntaxi“-Haltestellen der Abbiegeverkehr zum und vom ASG reduziert und der Verkehrsfluss auf der Sudetenstrasse verbessert.

Sicherheit auf der Sudetenstrasse

Kölner Stadt-Anzeiger - Sorge um die Sicherheit des Schulwegs„Sorge um die Sicherheit des Schulweges“ so lautet der Titel des Kölner Stadtanzeiger vom 27. Januar zur aktuellen Verkehrssituation auf der Sudetenstrasse in Hürth-Hermülheim.. Es freut mich, dass das Thema auch von der Zeitung aufgegriffen wurde.  Durch die Nachfragen des Redakteurs (Andreas Engels) bei Verwaltung und Schulleitung kommt nun weiterer Schwung in die Verbesserung der Verkehrssituation.

Gesperrter Radweg auf der Sudetenstrasse

Radweg-SudetenstrasseZur Einrichtung einer Baustelle ist seit kurzem der Radweg auf der Sudetenstrasse gesperrt. Dieser wird morgens besonders  von Schülerinnen und Schülern des ASG genutzt, die aus der Richtung der Horbeller Strasse zur Schule fahren. Der Hintergrund der Sperrung ist, dass mit dem Bau der Erschliessungsstrasse für die Gesamtschule Hürth begonnen wird. Auf Höhe der Einmündung des Nordring wird eine knapp 150 Meter lange Strasse inklusive der Versorgungsleitungen für knapp 1,2 Mio. EUR in das gegenüber liegende Feld gebaut. Zusätzlich wird für die Zufahrt zur Gesamtschule eine weitere Linksabbiegerspur auf der Sudetenstrasse errichtet. Nach Aussagen der Verwaltung soll die Sperrung bis zu den Sommerferien gelten und ich halte es für die Kinder gefährlich, vom Radweg auf die Strasse und hinterher wieder auf den Radweg zu wechseln. Besser könnte die Kennzeichnung eines Radweges auf der Strasse sein. Ich habe daher die Verwaltung darum gebeten, durch eine Lösung den Schülerinnen und Schüler des ASG eine sichere Anfahrt zur Schule zu ermöglichen.

Gesamtschule Hürth veranstaltet Basar

Adventsbasar GesamtschuleGut besucht war der heutige Adventsbasar der Dr.-Kürten- und der Gesamtschule. Beide Schulen teilen sich vorübergehend das gleiche Gebäude, bis in den Neubau eingezogen werden kann. Mit der Schulleiterin (Frau Sommer) und ihrer Vertreterin (Frau Germund-Posselt) konnten wir über die aktuelle Situation sprechen: Die Zusammenarbeit beider Schulen läuft gut, jedoch fehlen noch Fachräume. Auch Fahrradständer sind nicht ausreichend vorhanden und diese werden mit der nächsten Schulklasse noch dringender werden. Die vor einigen Tagen durchgeführte Infoveranstaltung für den neuen Jahrgang wurde sehr gut besucht und ab dem 30. Januar wird das Anmeldeverfahren eröffnet sein. Dies zeigt klar, wie notwendig die Schule und von den Eltern gewollt ist. Beide gehen davon aus, dass so viele Anmeldungen vorliegen werden, dass am Ende die Platzvergabe über Los entschieden wird.
Im Januar wird mit einer Baustraße das Gelände an der Sudetenstraße erschlossen. Die Bauarbeiten für die Gesamtschule Hürth werden dann im Sommer des nächsten Jahres mit dem üblichen „Spatenstich“ gestartet.

Gesamt(e)schule Hürth kommt !

ElternprotestNun also doch! Nachdem fast 2.000 Unterschriften innerhalb kürzester Zeit gesammelt wurden, machen CDU/GRÜNE nun eine Kehrtwende und stimmen doch für den gesamten Neubau der Gesamtschule Hürth. Das ist ein gutes Ergebnis für die Schüler und gibt ihnen Sicherheit für  ihr weiteres Schulleben. Ein dickes Lob auch an die Elternschaft, die sich für den kompletten Bau ihrer Schule vorbildlich eingesetzt hat und in der Kürze der Zeit eine Vielzahl von Kindern und Eltern zur Ratssitzung mitbrachten.

Für uns alle überraschend ist,  dass für die CDU nicht der Fraktionsvorsitzende Dirk Breuer spricht, nachdem er im Planungsausschuss noch vehement gegen den Neubau gesprochen hat. Erst im Nachgang erklärt er die Wende und stellt das Ergebnis als Erfolg der CDU dar.

Gesamtschule Hürth mit 1.500 Unterschriften gestärkt

unterschrHeute übergab der Elternvertreter der Gesamtschule Hürth Markus Merkle 1.500 Unterschriften für den kompletten Bau der Gesamtschule an Bürgermeister Walther Boecker. Innerhalb von nur 2 Tagen kam dieses eindeutige Votum zustande und noch immer gehen Unterschriften ein. Seine Schätzung ist, dass es bis morgen zur Ratssitzung fast 2.000 Untschriften sein werden. In Anwesenheit der Presse weist er auf die Unterstützung der SPD hin und dankt für den Einsatz aller Beteiligter. Nachfolgend seine Stellungnahme zur Unterschriftenaktion:Elternprotest

Kirmes in Stotzheim

SAMSUNGDen Sonntag nutze ich diesmal für einen kurzen Ausflug zur Kirmes in Stotzheim. Bürgermeister Walther Boecker (SPD) führt -wie auch in den Jahren davor – den traditionellen Fassanstich souverän durch und zapft direkt das ganze Fass durch. Auf der Veranstaltung habe ich dann die Gelegenheit den Elternvertreter der Gesamtschule Hürth (Markus Merkle) dem Bürgermeister vorzustellen. Beide tauschen sich über die aktuelle Situation aus und vereinbaren für morgen die Übergabe der gesammelten Unterschriften im Rathaus. Ich schätze, dass es über 1.000 Unterschriften sein werden, was nach lediglich 2 Tagen ein unglaublich gutes Ergebnis ist. Dies zeigt gleichzeitig, wie sehr die Hürther die Pläne der CDU/GRÜNE ablehnen. Wir alle hoffen, dass spätestens in der Ratssitzung wieder im Interesse der Schüler entschieden wird und die Gesamtschule Hürth komplett gebaut wird.

Gesamtschule Hürth auf dem Berliner Platz unterstützt

Standaktion Berliner PlatzDiesen Mittwoch traf sich die Elternschaft der neuen Gesamtschule Hürth erstmalig und organisierte sich zum geplanten Baustopp. Sehr schnell wurde von den Eltern eine Unterschriftenaktion gestartet, die wir heute mit unserem Stand auf dem Berliner Platz unterstützen. Wie zu erwarten war der Zuspruch der Bürger sehr gross und das Vorgehen von CDU/GRÜNE erntet nur Unverständnis. Alleine an unserem Stand unterschrieben über 100 Bürger in etwas mehr als einer Stunde. Die Unterschriftenliste werde ich noch heute dem Elternvertreter der Gesamtschule Hürth mit den besten Wünschen übergeben. Montag plant er, so wie er mir mitteilte,  die komplette Liste an den Bürgermeister auszuhändigen.

Um mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu erreichen habe ich an diesem Wochenende in meinem Wahlkreis flächendeckend fast 1.000 Flugblätter verteilt und hoffe, dass möglichst viele Bürger als Zuschauer an der Ratssitzung teilnehmen. Nachfolgend das Flugblatt zum Lesen oder Weitergeben:

Flugblatt-Gesamtschule

Gesamtschule Hürth: Einspruch der Eltern

Stellungnahme_Eltern_fuer_Stadtrat05092014-723x1024Heute erhalte ich als Ratsmitglied die Stellungnahme des Schulpflegschaftsvorsitzenden der neuen Gesamtschule. Er schildert in seinem Brief sehr eindeutig, warum die Eltern sich gegen das Vorgehen der CDU/GRÜNE wehren. Neben rein organisatorischen Gründen des geplanten Baustopps, stellt er die Verlässlichkeit von schon getroffenen politischen Entscheidungen in Frage. Bitte lesen seine Stellungnahme in voller Version durch Klicken auf den nachfolgenden Link:

Stellungnahme_Eltern_für_Stadtrat05092014

Ich finde es sehr eindrucksvoll, wie schnell die Eltern sich seit 2 Tagen in das Thema eingearbeitet  haben und wie viele Aktionen sie schon planen.  Über eine eigene Internetseite sind sie zudem sehr professionell in den digitalen Medien vernetzt.

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CDU/GRÜNE beschädigen Gesamtschule

FotoWas ich vor der Hürth-Wahl schon vermutete tritt nun wirklich ein. Die neue Mehrheit aus CDU/GRÜNE will in der nächsten Ratssitzung die gerade gestartete Gesamtschule Hürth nachhaltig beschädigen. Die Oberstufe soll nicht im Neubau an der Sudetenstrasse, sondern in der Dr.-Kürten-Schule sein. Für mich vollkommen unverständlich ist das Verhalten der GRÜNE. Vor einem halben Jahr haben sie für den Neubau gestimmt, dies in ihr Wahlprogramm aufgenommen und als ihren Erfolg dargestellt. Bei der Eröffnung der Gesamtschule Hürth am letzten Freitag haben sie noch mitgefeiert und heute im Planungsausschuss der Stadt beschliessen sie mit CDU den Stopp des Neubaus. Auch die Art und Weise, wie im Ausschuss beraten wurde, sehe ich kritisch: Für die CDU sprach ausschließlich Dirk Breuer zum Thema und das (entgegen der Sitzungsordnung) mehr als 3 mal. Dafür durfte, obwohl die SPD darum bat, die anwesende Gesamtschulleiterin Fr. Sommer sich nicht zum Thema äußern. Hier galt dann plötzlich wieder die Sitzungsordnung. Nun soll das Thema in weniger 2 Wochen schnell durchgezogen werden im Wissen, dass die Elternschaft sich nicht so schnell organisieren kann. Für mich ein mehr als fragwürdiger Vorgang!

Nachtrag vom 28. August:
Auch der KSTA berichtet in seiner Ausgabe vom 28.August über „Gesamtschule soll ausgelagert werden“. Sehr gelungen der Kommentar von Britta Havlicek:

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Wahlaufruf für SPD

Wahlaufruf_SPD-724x1024Zur Mobilisierung der bisher unentschlossenen Wähler habe ich ein Flugblatt vorbereitet. In diesem zeige ich auf, dass die Fortführung der erfolgreichen Kooperation mit den Grünen und der FDP bisher nicht gesichert ist und es auch sein kann, dass die SPD nach der Wahl ohne Partner dasteht. Daher bitte ich um die Stimme für die SPD. Darüber hinaus erwähne ich im Flugblatt, dass es einzelne Kräfte in der Hürther Politik gibt, die nach der Wahl den Bau der Gesamtschule stoppen wollen. Dies ist aus meiner Sicht ein weiterer Grund bei der Hürth-Wahl SPD zu wählen. Ich hoffe damit die letzten Unentschlossenen zur Wahl zu bewegen und für die SPD ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichen.

Am Sonntag wissen wir mehr!

Gesamtschule in Gefahr!

FotoSeit wenigen Tagen steht an der Sudetenstraße ein Bauschild mit dem Hinweis auf die neue Gesamtschule Hürth. Mit dem Bau soll in Kürze begonnen werden, nachdem der Rat mit den Stimmen der SPD für die neue Schule gestimmt hatte. Innerhalb kurzer Zeit wurden dann 152 Anmeldungen für die Schule angenommen, was ein klarer Ausdruck des Elternwillens ist. Bisher konnten die Eltern davon ausgehen, dass ihre Anmeldung auch gilt.
Mittlerweile gibt es jedoch Kräfte in der Hürther Politik, die nach der Kommunal-Wahl im Stadtrat einen Baustopp für die Schule erreichen wollen und damit klar gegen die Interessen der Eltern verstossen.
Nur eine klare Mehrheit für die SPD wird diesen Baustopp verhindern werden und Sie als Wähler haben die Möglichkeit darüber zu entscheiden.