SPD Hürth für WLAN an Haltestellen

SPD Hürth für WLAN an Haltestellen

Für die Sitzung des nächsten Verwaltungsrates habe ich beantragt, an den Haltestellen des Stadtverkehr Hürth sogenannte WLAN-Hotspots einzurichten. Mit meinem Antrag werden die Stadtwerke gebeten, in einem ersten Schritt die beiden stark frequentierten Haltestellen ZOBI und Hans-Böckler-Strasse in Hermülheim auszurüsten. Weitere mögliche Standorte sollen durch die Stadtwerke in Abstimmung mit der Stadt ermittelt und dem Verwaltungsrat zur Entscheidung vorgelegt werden. Damit die Umsetzung möglichst kostengünstig erfolgt, soll bei der Einrichtung eines Standortes die Verwaltung alle Möglichkeiten (Selbst; Kommerziell; Freifunk) prüfen und dem Verwaltungsrat zum Beschluss vorlegen. Mein entsprechender Antrag über unsere SPD-Fraktion auch Hürther Busse mit WLAN auszurüsten hatte jedoch leider keine Mehrheit gefunden. Dabei bieten schon heute mehr und mehr öffentliche Busunternehmen den Kunden einen kostenfreien Zugang in das Internet über WLAN in ihren Fahrzeugen an. So ist zum Beispiel die Hansestadt Hamburg im Jahr 2012 mit einem ersten Angebot gestartet und hat dies aufgrund guter Erfahrung kontinuierlich ausgebaut. In Augsburg wird man seit Oktober diesen Jahres in 60 Bussen ein entsprechendes Angebot nutzen können und der Regionalverkehr Köln startet im November diesen Jahres mit einer ersten Buslinie im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis.  Dabei dient ein kostenfreies WLAN nicht nur der Bequemlichkeit, sondern auch der Orientierung der Fahrgäste im Netz des öffentlichen Personennahverkehrs. Insbesondere für Menschen mit Handicaps ist es von großer Bedeutung, sich mit Hilfe des Internets, z. B. an Haltestellen, zu orientieren und rechtzeitig Fahrzeiten von Anschlussbussen oder -zügen zu ermitteln.

KSTA berichtet über Freifunk in Hürth

KSTA_FreifunkDer Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in der Ausgabe vom 28. Januar über die Initiative zur Einrichtung von Freifunk in Hürth. Hierzu gab es im letzten Jahr eine Anfrage, ob das Rathaus für das Freifunk-Netz genutzt werden kann. Leider gab es dazu bisher keine Stellungnahme der Verwaltung. Der SPD-Antrag führte nun im Hauptausschuss zu dem einstimmigen Beschluss, alle städtischen Gebäude für die Nutzung von Freifunk (nach einer sachlichen Prüfung) freizugeben. Unser Antrag im Haushalt eine kleine Anschubfinanzierung von 2.500 EUR einzustellen, wurde leider von CDU/GRÜNE abgelehnt. Nun gilt es die Freifunk-Initiative in ihrer Arbeit weiter zu unterstützen, damit schon in diesem Jahr deutlich mehr Zugangspunkte ins Internet vorhanden sind.

SPD Hürth setzt sich für Freifunk ein

Freifunk.net In der gestrigen Sitzung des Hauptausschuss wurde die SPD-Initiative einstimmig  angenommen, der Hürther Freifunk-Initiative die Aufstellung von Geräten an städtischen Gebäuden zu ermöglichen. Aufgrund der immer noch vorhandenen „Störerhaftung“ wurde von der Möglichkeit des Direktzugangs ins Internet abgesehen.
Der Zugang zu einem leistungsfähigem Internet ist heute für Bürger von hoher Bedeutung. Drahtlose (WLAN) Netze sind in den meisten unserer Nachbarländer selbst in kleineren Städten nahezu flächendeckend verfügbar. Diese Netze sind ein wesentlicher Teil der digitalen Telekommunikationsinfrastruktur. In Hürth werden – auf Initiative der SPD – an ersten Stellen sogenannte WLAN-Hotspots (z.B im Bürgerpark) eingerichtet und für die städtischen Busse wird dies auf Antrag der SPD-Fraktion untersucht. Um schnellen Ausbau voranzutreiben, sollten auch „Freifunk-Initiativen“ genutzt werden.
Auch in Hürth engagieren sich Bürger in einer nichtkommerziellen Freifunkinitiative und bauen WLAN- Netzwerke auf, die öffentlich genutzt werden können. Dies ist eine wichtige Bereicherung in der Internetversorgung.
An öffentlichen Gebäuden oder Plätzen installiert, können solche Netzwerke einen freien Zugang zum Internet eröffnen oder dem Aufbau von Richtfunkstrecken dienen. Über die privaten WLAN-Router und freiwillig zur Verfügung gestellte Netzwerkzugänge kann dann ein Netz aufgebaut werden, das sich ständig erweitert. Ein  Zugang zu den öffentlichen Gebäuden, bzw. Dachflächen (z.B. wegen Gerätewartung) ist selten nötig und sollte in Absprache mit den entsprechend verantwortlichen Stellen erfolgen. Die Stromkosten belaufen sich pro Antenne bzw. WLAN-Router auf ca. 20 EUR pro Jahr und diese würden den ehrenamtlichen „Freifunkern“ nach der gestrigen Entscheidung auch nicht in Rechnung gestellt.