Artikel im Stadtanzeiger

„DE BÜTT“ IN HÜRTH  

Die Liegen stehen bereit

ERSTELLT 11.04.2014

Die Auszubildenden Paul Lehmann (l.) und Julian Rausch kümmern sich um die Säuberung der Liegen. Ab sofort können Bade- und Saunafreunde in Hürth die Außenanlagen nutzen. Foto: privat
Die Vorbereitungen für die Außensaison im Hürther Schwimmbad „De Bütt“ laufen auf Hochtouren. In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter des Familienbades die Außenbereiche von Schwimmbad und Sauna hergerichtet. Von Britta Havlicek
Hürth-Hermülheim. 

Liege für Liege nehmen Paul Lehmann und Julian Rausch unter die Lupe. Mit Schwamm und Reiniger machen sich die angehenden Fachangestellten für Bäderbetriebe ans Werk und säubern alle Stühle und Liegen im Außenbereich des Hürther Familienbades „De Bütt“. Die Vorbereitungen für die Außensaison laufen auf Hochtouren. Von nun an stehen den Badegästen mehr als 60 Liegen unter freiem Himmel zur Verfügung.

In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter des Familienbades die Außenbereiche von Schwimmbad und Sauna hergerichtet. Die Grünanlagen sehen jetzt hübsch und ordentlich aus. Das Durchschreitebecken ist gereinigt und das Planschbecken draußen samt Rutsche und Wasserpilz ist geschrubbt und einsatzbereit.

Wenn das Wetter mitspielt, können die Badegäste an Ostern ihre Freiluftsaison eröffnen. Denn das Schwimmbad und die Sauna sind auch an den Feiertagen geöffnet. Allerdings gelten an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag andere Öffnungszeiten. Schwimmbad und Sauna sind dann von 9 bis 21 Uhr geöffnet, die Sauna ist am Ostermontag für alle Gäste geöffnet – nicht nur für Frauen.

Die Mitarbeiter der Bütt starten zuversichtlich in die Saison, nicht zuletzt, weil ein kürzlich vorgestelltes Gutachten aufgezeigt hat, dass das Hürther Familienbad in einem technisch guten Zustand ist. Untersucht wurden hauptsächlich Heizung, Lüftung, der Sanitärbereich, die Badewasseraufbereitung und die Elektroinstallationen.

So ist beispielsweise festgestellt worden, dass es keinen unnötig hohen Wasserverbrauch an den Duscharmaturen gibt und die Wärmedämmung des Bades insgesamt zufriedenstellend ist. Das Bad müsse weit weniger nachgerüstet werden als es in den vergangenen Wochen immer wieder behauptet wurde, kommentiert die SPD-Fraktion das Gutachten. „Das Bad ist in einem guten technischen Zustand“, sagte der sachkundige Bürger Heiko Twellmann.

Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass alle Einsparungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Darunter fällt beispielsweise, dass die Wasserattraktionen wie Strudel, Wasserspeier und Massagedüsen abwechselnd betrieben werden. Außerdem gibt es einen Überprüfungs- und Wartungsplan, nach dem alle Mängel rechtzeitig erkannt und beseitigt werden können, bevor größerer Schaden eintritt. Lediglich eine Spülwasseraufbereitungsanlage wird empfohlen. Für die Anschaffung sollen im kommenden Haushalt Mittel bereitgestellt werden.

Bütt mit guter Technik

imagesGutachten untersucht Einsparpotentiale in der Bütt

Das Gutachten stellte beispielsweise fest, dass es keinen unnötig hohen Wasserverbrauch an den Duscharmaturen gibt und die Wärmedämmung des Bades insgesamt in Ordnung ist. Ein großer Untersuchungsgegenstand war die Wärmerückgewinnung. Sowohl die Wärmerückgewinnung aus Fortluft, Duschabwasser oder Spülabwasser ent-spricht dem heutigen technischen Stand. Eine Nachrüstung ist nicht notwendig. „Die Investitionen in den letzten Jahren haben sich gelohnt. Das Bad ist auf einem guten technischen Stand“, so Twellmann.
Die einzige Empfehlung des Gutachters bezieht sich auf die Errichtung der Spülwasser-aufbereitungsanlage. Nach Aussage der Verwaltung soll aus dem laufenden Etat Geld für die Errichtung einer Spülwasseraufbereitungsanlage bereitgestellt werden. „Falls dies nicht funktionieren sollte, werden wir uns dafür einsetzen, dass das Geld im Haushalt 2015 bereitgestellt wird“, so Twellmann.
Die SPD-Fraktion hat neben der technischen Ausstattung auch die Attraktivität des Bades im Blick. So stehen bereits in 2015 für die Neueinrichtung einer Wasserrutsche 300.000 € zur Verfügung.

Bütt startet gut ins 1. Quartal

Kein Verkauf der BüttAuf der heutigen Sitzung des Sport- und Bäderausschuss steht neben der wirtschaftlichen Entwicklung der Bütt der Ausbau von Sportstätten mit den Mitteln der Sportpauschale zur Beratung an. Auf  Wunsch der Fraktion übernehme ich heute (erstmalig) die Sprecherrolle für die SPD im Ausschuss.

Direkt am Anfang der Sitzung legt die Verwaltung die Besucherzahlen für das 1. Quartal vor. Sie liegen knapp 10% über dem Vorjahr und das obwohl die Preise angehoben wurden! Wir alle hoffen, dass dies über das Jahr so bleibt und die Verluste von maximal 1,5 Mio. EUR eingehalten werden können. Habe im Internet unsere Bütt mit den Ergebnissen der Kölner Bäder verglichen: „De Bütt“ hat im Schnitt nicht nur mehr Besucher je Einwohner, sondern auch deutlich niedrigere Verluste je Badegast.

Eine Privatisierung der Bütt lehnen wir als SPD weiter ab, würde es doch das Ende des Schulschwimmens und des Sportbetriebs in seiner heutigen Form bedeuten!

 

Internationales Schwimmfest in der Bütt

Schwimmfest SC HürthZum 41. Male findet heute das vom SC Hürth organisierte Internationale Masters-Schwimmfest statt. 200 Teilnehmer aller Altersklassen sind heute dabei. Kurt Heuft aus Wiehl ist mit 82 Jahren der älteste Teilnehmer. Sehr beeindruckend!

Die Veranstaltung wird eröffnet durch unseren Bürgermeister Walther Boecker.

Vor Ort habe ich die Gelegenheit mit dem Vorsitzenden Peter Heitmann über die Anschaffung des modernen Omega-Startblock zu sprechen. Für den Schwimmclub ist es wichtig zumindest einen Startblock zu haben, damit die Schwimmer für Wettbewerbe ihre Absprungtechnik weiter verbessern können. Nach der von uns im  Sport- und Bäderausschuss erteilten Freigabe kann es nun bald losgehen.

 

Maßvolle Erhöhung der Eintrittspreise

Maßvolle Erhöhung der Eintrittspreise


Unknown
Sportausschuss verabschiedet einstimmig die Tariferhöhungen für 2014/ Kostendeckel wird auf 1,5 Mio. € erhöht

Der Sportausschuss sprach sich auch einstimmig für die Erhöhung des jährlichen Zuschusses auf 1,5 Mio. € aus. „Dass der vor einigen Jahren festgelegte Kostendeckel von 1,4 Mio. € nicht gehalten werden kann, ist bedauerlich. Die Erhöhung des Kostendeckels soll aber nicht als Signal an die Badleitung verstanden werden, ihre Konsolidierungsbemühungen einzustellen“, so Twellmann weiter.
Die Verwaltung macht hauptsächlich Energiekostensteigerungen und die sinkenden Besucherzahlen für den Mehrbedarf verantwortlich.
„Die Klärung der immer noch ungelöste Frage, was denn mit dem Solebecken passiert und die Erneuerung der Rutsche könnten zwei Maßnahmen sein, die wieder mehr Besucher ins Bad bringen“, so Twellmann.
Die Zukunft des Solebeckens soll sich in diesem Jahr entscheiden. Die Erneuerung der Rutsche ist für 2015 vorgesehen.