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Podiumsdiskussion im ASG

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Heute Abend fand im ASG die Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl statt. Mehrere hundert Besucher interessierten sich für die 4 Kandidaten zur Bürgermeisterwahl. Im Zentrum der Fragen standen natürlich die Spitzenkandidaten der beiden grossen Parteien. Bestimmende Themen waren die Frage nach mehr bezahlbaren Wohnraum, die Folgen der Ortsumgehung B 265n und die künftige Gestaltung der Luxemburger Straße. Der SPD-Kandidat Stephan Renner punktete mit seinem Fachwissen und den präzisen Antworten auf die Fragen des Redaktionsleiters Bernd Rupprecht von der Rundschau. Nach mehr als 2 Stunden interessanter Diskussion ging es munter weiter und es gab die Möglichkeit seine persönlichen Fragen an die Kandidaten zu stellen.

Osterstand auf Berliner Platz

Osterstand 2015Bei nasskaltem Wetter standen wir heute auf dem Berliner Platz und verteilten Ostereier und machten Werbung für die bevorstehende Bürgermeisterwahl. Natürlich mit unserem Kandidaten Stephan Renner! Mit einer Vielzahl von Bürgern konnten wir über Probleme in ihrem direkten Umfeld sprechen und Stephan Renner konnte dabei mit seiner Sachkenntnis überzeugen. Mit bis zu 10 Personen sind wir stark vertreten und das rote Zelt der SPD ist von weitem schon gut zu erkennen.

SPD Hürth für Erdkabel statt Stromtrasse

Stromtrasse-HürthMehrere Hundert Bürger demonstrierten am Freitag gegen den geplante Aufstockung der Stromtrasse in Hürth. Der Netzbetreiber Ampirion möchte die Durchleitungskapazität von heute 1,5 Mio. Volt auf zukünftig 4 Mio. Volt erhöhen. Dazu plant das Unternehmen die heute 40 Meter hohen Masten gegen 90 Meter Gigamasten auszutauschen. Zusätzlich wird sich der Ausleger der Masten von 17 auf über 30 Meter erhöhen. In den besonders betroffenen Gebieten in Hürth rücken die Masten damit deutlich an die vorhandene Wohnbebauung heran und unterschreiten damit auch die 40 Meter Abstand, die in NRW gelten. Die sehr aktive Bürgerinitiative IG Hürth hat sich schon früh gegen diese Gigamasten gewehrt und eine Erdverkabelung gefordert. Alle Hürther Parteien haben diese Forderung unterstützt und die für Hürth zuständigen Abgeordneten im Bundes- und Landtag haben sich für die Erdverkabelung eingesetzt. In einem Schreiben an den Umweltminister hat Bürgermeister Walther Boecker betont, dass wenn die Planungen nicht geändert werden mit „erheblichem und langwierigen Widerstand“ aus Hürth zu rechnen sei. Mit Plakaten unt Transparenten ausgestattet, startete der Demonstrationszug vom Parkplatz Kiebitzweg über Beseler- und Bahnstrasse bis zum Spielplatz am Kiebitzweg, der sich direkt unter den Strommasten befindet. In den Ansprachen betonten die meisten Redner (Boecker, Kippels, Seydel, Renner) die Notwendigkeit der Erdverkabelung und auf eine Änderung der Ampirion-Pläne besonders in Berlin einzuwirken. Auch die Medien berichteten ausgiebig über die Veranstaltung und ich hoffe, dass durch den Protest von noch mehr Hürther Bürgern die Pläne doch noch geändert werden.

Wahlkampf für Stephan Renner

Berlinerplatz-1Als Auftakt des Bürgermeister-Wahlkampfs haben wir heute erstmals auf dem Berliner Platz gestanden und konnten den Bürgern Stephan Renner als Kandidat der SPD Hürth vorstellen. Mit Unterstützung von Genossen aus weiteren Stadteilen ergaben sich bei kühlem, aber sonnigem Wetter viele Gespräche. Den meisten Bürgern war nicht klar, dass im September gewählt wird und unser Bürgermeister Walther Boecker aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung steht. Daher ist es gut früh loszulegen und wir werden im Laufe des Jahres weitere Termine auf dem Berliner Platz machen.

Volkstrauertag in Hermülheim

Foto-4-e1416140769493-1024x589Fahnenträger der Hermülheimer Vereine, eine Abordnung des Bundessprachenamtes, der Hürther Politik und der Feuerwehr gedachten heute am Mahnmal im Burgpark der Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft aller Nationen. In seiner Rede wies der Standortälteste des Bundessprachenamts (Hr.Simon) darauf hin, dass es die Aufgabe der heute lebenden Generation sei, zukünftige Kriege zu verhindern und der Gewalt Einhalt zu gebieten.

Besuch beim Bürgermeister

Burhaniye BaskanWie auch in den letzten Jahren kann ich den Urlaub in unserer Partnerstadt Burhaniye mit einem Besuch bei dem Bürgermeister verbinden. Diesmal treffe ich jedoch nicht auf Fikret Akova, sondern seinen Nachfolger Necdet Uysal von der AKP. Ende März hatte er die Direktwahl zum Bürgermeister knapp mit 150 Stimmen gewonnen, während im Stadtrat die CHP weiter die stärkste Partei ist. Zum Regieren ist seine AKP daher auf eine weitere Partei angewiesen. Im Namen unseres Bürgermeisters Walther Boecker gratuliere ich ihm zu seiner Wahl und überreiche ihm als kleines Gastgeschenk einen Hürth-Schal.

Im Gespräch erzählt er uns von seinen geplanten Projekten für Burhaniye und wir sprechen darüber, wie die Städtepartnerschaft weitergeführt wird. An der Mülltrennung und Stadtentwässerung in Deutschland ist er sehr interessiert und wir schlagen vor, dass er einen seiner Mitarbeiter zur Weiterbildung nach Hürth schickt. Werde dies bei unseren Stadtwerken nachfragen und würde mich freuen, wenn es klappt.

Fest der Begegnung in Hürther Moschee

Moscheefest HürthAn diesem Wochenende fand für diesmal 3 Tage das „Fest der Begegnung“ in der Hürther Moschee statt. Das Feier ist mittlerweile eine feste Veranstaltung und hat von Jahr zu Jahr mehr Besucher. An den grossen Ständen lassen sich die unterschiedlichsten, selbstgemachten türkischen Köstlichkeiten ausprobieren. Gemeinsam mit unserem Bürgermeister Walther Boecker und seiner Frau Susanne sitzen wir bei einer Tasse Tee und wir kommen mit den Besuchern ins Gespräch. Vor Ort treffe ich den neuen Hoca der Moschee (Herr Yusuf Demirci) , der vor Kurzem aus der Türkei zu uns gekommen ist. In der Türkei hat er erste Deutschkenntnisse aufgebaut, die er in Hürth weiter vertiefen wird. Natürlich ergibt sich auch die Gelegenheit mit Vorstandsmitgliedern des Moscheevereins über den weiteren Ausbau der Moschee zu sprechen.  Auf dem benachbarten Grundstück soll aus Mitteln des Moscheevereins ein Gebäude errichtet werden, in dem Schüler unterrichtet werden sollen.

Wahlkampf auf dem Villering

FotoSelbst die bestmöglich vorgeplante Aussenveranstaltung hat doch immer eine Unsicherheit: Das Wetter! Lediglich unser rotes  Zelt, mit dem wir heute im Wahlkreis an 2 Stellen unterwegs waren, hielt uns davon ab komplett durchnässt zu sein. Mit zeitweise bis zu 15 Personen standen wir unter dem Zelt und hatten mit Anwohnern einen regen Austausch über die Themen, die sie bewegen. Eine häufige Klage am Villering richtete sich gegen eine Wohnungsgesellschaft, die außer dem Abbuchen der Miete mehr oder weniger nichts für ihre Mieter tut und sich auch nicht um ihr direktes Umfeld kümmert. Über Monate ausgefallene Klingelanlagen,  defekte Eckventile die den Mieter über Tage ohne Wasserversorgung hinterlassen und Hausmeister, die für die Mieter nie zu erreichen sind, sind die traurigen Beispiele. Der Grundsatz  „Eigentum verpflichtet und sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“  wird aus meiner Sicht hier dem Gewinnstreben eines Unternehmens geopfert.