Neue Grundschule soll zweisprachig werden

Kürtenschule_kleinLaut Schulentwicklungsplan steigen die Schülerzahlen im Grundschulbereich bis zum Schuljahr 2020/201 auf ca. 2.300 Schüler und Schülerinnen. Das sind ca.100 Schüler mehr als heute. Dabei ist sowohl das neue Wohnbaulandkonzept als auch die Anzahl der zu beschulenden Flüchtlingskinder noch nicht eingerechnet. „Wir haben im Grundschulbereich Handlungsbedarf, weil die anderen Grundschulen in der Summe die wachsende Zahl von Grundschülern nicht auffangen können “, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Günter Reiners.
Die Verwaltung schlägt nun vor, die Dr.-Kürten-Schule zur Grundschule umzuwandeln. Eine entsprechende Prüfung wurde vom Bildungsausschuss einstimmig auf den Weg gebracht. Die Förderschule wird zum Schuljahresende 2015/2016 aufgelöst und die Gesamtschule wird zum Schuljahr 2017/2018 in den Neubau ziehen, vorausgesetzt die Zeitplanung des Neubaus wird eingehalten. Ab 2017/2018 stehen die Räumlichkeiten dann für andere Zwecke zur Verfügung.
Nach Ansicht der SPD-Fraktion ist die Neugründung einer Grundschule eine große Chance, die Schullandschaft qualifiziert weiterzuentwickeln. Deshalb hatte ich vorgeschlagen, die neue Schule von Anfang an als bilinguale Schule mit Schwerpunkt Englisch zu konzipieren. Leider wurde dieser Vorschlag im Ausschuss von der CDU/GRÜNE-Mehrheitsfraktion abgelehnt und damit eine gute Chance für die Erweiterung der Hürther Schullandschaft leichtfertig vertan. Auch die vorgetragenen Argumente, dass das frühe Lernen einer weiteren Sprache die Entwicklung des Kindes behindern würde, deckt sich nicht mit den entsprechenden Erfahrungen von Schulen in unserem Umfeld. Auch wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema zeigen deutlich die Vorteile auf, wenn Kinder möglichst früh eine 2. Sprache erlernen. Nach Angaben der Verwaltung soll in der Ratssitzung Anfang Mai 2016 der Grundsatzbeschluss zur Umwandlung der Dr.-Kürten-Schule von einer Förderschule in eine Grundschule getroffen werden.

Neuer Schulhof für das ASG

Schulhof ASGNach der Feier am letzten Freitag bildete das heutige Schulfest des ASG in Hermülheim den Abschluss der 40-Jahr-Feier. Wie immer gab es eine Vielzahl von unterschiedlichen Ständen, die die Schüler mit ihren Lehrern gut vorbereitet hatten. Gemeinsam mit SPD-Ratsmitgliedern besuche ich den Stand, der das Schulhofprojekt vorstellt. Da die Schüler im Rahmen des Ganztagsunterricht deutlich länger an der Schule bleiben, fehlen Möglichkeiten sich in den längeren Pausen sinnvoll zu beschäftigen. Auch Sitzmöglichkeiten gibt es kaum auf dem Schulhof. Mit professioneller Hilfe haben Schüler gemeinsam mit Lehrern einen Masterplan entwickelt, der über die nächsten Jahre umgesetzt werden soll. Mit dem Direktor der Schule (Hr. Fischer) hatte ich die Gelegenheit über das Projekt zu sprechen und wir sagen ihm unsere Unterstützung zu. Schon im städtischen Haushalt für 2015 werden wir Gelder beantragen, damit schnell die ersten Schritte erfolgen können.

Gesamtschule Hürth: Einspruch der Eltern

Stellungnahme_Eltern_fuer_Stadtrat05092014-723x1024Heute erhalte ich als Ratsmitglied die Stellungnahme des Schulpflegschaftsvorsitzenden der neuen Gesamtschule. Er schildert in seinem Brief sehr eindeutig, warum die Eltern sich gegen das Vorgehen der CDU/GRÜNE wehren. Neben rein organisatorischen Gründen des geplanten Baustopps, stellt er die Verlässlichkeit von schon getroffenen politischen Entscheidungen in Frage. Bitte lesen seine Stellungnahme in voller Version durch Klicken auf den nachfolgenden Link:

Stellungnahme_Eltern_für_Stadtrat05092014

Ich finde es sehr eindrucksvoll, wie schnell die Eltern sich seit 2 Tagen in das Thema eingearbeitet  haben und wie viele Aktionen sie schon planen.  Über eine eigene Internetseite sind sie zudem sehr professionell in den digitalen Medien vernetzt.

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