Schlagwort Bezahlbares Wohnen

Mehr bezahlbarer Wohnraum für Hürth

Mehr bezahlbarer Wohnraum für Hürth

Das gegen die Stimmen von SPD, Linken und Freie Wählern verabschiedete Sozialwohnraumkonzept wird die dramatische Lage auf dem Mietwohnungsmarkt kaum lindern.

Die Verwaltung hatte zur letzten Hauptausschusssitzung eine stadteilbezogene Bedarfsermittlung des sozial geförderten Wohnungsbaus vorgelegt und Vorschläge unterbreitet, wie der derzeitige Stand an Sozialwohnungen in den nächsten Jahren gehalten werden sollte. Von den derzeit 1.339 Wohnungen fallen bis 2023 228 Wohnungen aus der Bindung.

Die dramatische Entwicklung auf dem Mietwohnungsmarkt in den letzten Jahren führt nach Ansicht der SPD-Fraktion dazu, dass die bisherige Zielsetzung, die Stabilisierung des heutigen Bestandes, nicht mehr ausreicht. Es müssen mehr geförderte Wohnungen entstehen. Allein schon deshalb, um die immer größer werdende Warteliste auf eine sozial geförderte Wohnung Schritt für Schritt abzubauen. Nach Angaben des Sozialamtes stehen derzeit 676 Personen auf dieser Warteliste.

Deshalb legte die SPD-Fraktion jetzt einen Antrag vor, der zum Ziel hatte, dass der derzeitige Anteil an sozial geförderten Wohnungen von 4,6% aller Hürther Wohnungenbis 2026 auf 5,5% gesteigert werden sollte. Eine wachsende Kommune muss selbstverständlich auch ihr Angebot an bezahlbarem Wohnraum erhöhen.

Stattdessen verlässt sich die Stadt jetzt weitestgehend auf das Investitionsprogramm der Wohnungsgesellschaft Rhein-Erft (GWG). Diese soll in den nächsten Jahren 157 neue preisgebundene Wohnungen bauen. Jede neue sozial geförderte Wohnung, die durch die GWG entsteht, wird von uns ausdrücklich begrüßt. Dass aber die Stadt in einem solchen Konzept ihr eigenes Entwicklungspotenzial noch nicht einmal vollständig darstellt, ist nicht nachvollziehbar. Es werden schlichtweg eine Reihe von Potenzialflächen aus dem Wohnbaulandkonzept nicht berücksichtigt.

Der eigentliche Skandal besteht darin, dass Wohnen immer mehr zum Luxusgut wird und die Stadt sieht dabei zu.

Der Ausschuss konnte sich immerhin darauf verständigen, dass jetzt ein Vertreter der NRW.Bank eingeladen wird, der über mögliche Förderinstrumente zur Schaffung von preisgebundenem Wohnraum referieren soll. Das ist zwar schön, hilft aber denjenigen, die auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind, auch nicht viel weiter.Mehr be

Gertrudenhof bekommt Fläche am Randkanal

Gertrudenhof bekommt Fläche am Randkanal
Der Gertrudenhof hat sich in den letzten jahren zu einem vielfältigen Erlebnishof entwickelt. Jetzt steht eine Erweiterung des Gertrudenhofes um 4 ha am südlichen Randkanal an. Im Gegenzug soll eine gleich große Wohnbaufläche aufgegegben werden. Das Problem: in den Beratungen des Regionalplanes hat die Bezirksregierung Köln festgestellt, dass die Stadt Hürth zu wenig Siedlungsfläche bereithält. Wie kann es dann sein, dass Wohnbaufläche aufgegeben wird? Diesen Widerspruch wollten wir klären lassen, bevor dem Tauschgeschäft zugestimmt wird. Dazu sollte auf unseren Wunsch die Bezirksregierung nochmals befragt werden. Leider lehnten CDU/GRÜNE dies ab. Die SPD-Fraktion hat daher dem geplanten Tauschgeschäft nicht zugestimmt. E ist derzeit noch nicht einmal abzusehen, inwieweit wir die Potenziale unseres Wohnbaulandkonzeptes ausschöpfen können. In Efferen‐West wird es weniger Wohneinheiten geben, die Entwicklung „Am Alten Bahnhof“ in Hermülheim ist völlig ungewiss. Da kann man nach unserer Auffassung nicht einfach auf Wohnbauland verzichten.

Unsere Position richtet sich dabei nicht gegen den Gertrudenhof. Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement des Eigentümers bei der Vermittlung von landwirtschaftlichen Kenntnissen und seine Aktivitäten zur Förderung von gesunder Ernährung.

SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

Sicher ist es schon bei Ihnen im Briefkasten: Die neue Ausgabe  des Hermülheimer Bürgerechos der SPD!
Diesmal mit einer Info zu Ausbauplänen für Kalscheuren und der weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes. Darüber hinaus ein Beitrag zum Thema „Bezahlbares Wohnen im Alter“, sowie über die notwendige Sanierung der Bonnstrasse.

Viel Spass beim Lesen und eine schöne Sommerzeit!

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