SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

UnknownSicher ist es schon bei Ihnen im Briefkasten: Die neue Ausgabe  des Heumülheimer Bürgerechos der SPD!
Diesmal mit einer Info zum Bahnübergang nach Kalscheuren und der weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes. Natürlich gibts es auch Neues zum Bau der Umgehungsstrasse B265N.

Wie geht es weiter mit dem Gelände am Türkischen Konsulat und auch Informationen zur Wohnsituation am Villering. Viel Spass beim Lesen und eine schöne Sommerzeit! Unknown-1 Unknown-2

Wohnungsaufsicht für den Villering

Wohnungsaufsicht für den Villering

Seit Jahren gibt es Probleme mit Sperrmüll im Bereich des Villering und der Liblarer Strasse. Dieser liegt zumeist auf privatem Grund, so dass er nicht von den Stadtwerken abgeholt werden kann. In Absprache mit der Wohnungsgesellschaft Grand City Property (GCP) wurden auf dem Gelände 2 Container aufgestellt, die von der Wohnungsgesellschaft mit dem anfallenden Sperrmüll gefüllt werden sollten. Damit sollte „Wilder Müll“ umgehend beseitigt werden. Doch leider kam die Wohnungsgesellschaft dieser Verpflichtung in der Vergangenheit nicht nach. Bezeichnenderweise berichtete der Stadtanzeiger im Mai über Probleme in St. Augustin mit derselben Wohnungsgesellschaft. Auch hier war es die Beseitigung des Sperrmülls. Aber auch andere Probleme mit dem Eigentümer GCP häufen sich an der Wohnanlage am Villering. Ein Hausmeister ist bis heute für die Mieter nur selten oder gar nicht zu erreichen. Immer wieder kommt es zu Problemen mit der chipgeregelten Hausmüllbeseitigung. An mehreren Stellen funktionieren die Türöffner nicht oder nur unzureichend. Und besonders gravierend für die Mieter sind die vielen Verstecke von Ratten auf dem gesamten Gelände. An einigen Stellen direkt unter den Platten des Hauseingangs. Auf die Beschwerden der Mieter reagierte der Eigentümer GCP mehr als zurückhaltend. Aus diesem Grund hatten wir im letzten Jahr eine Beschwerde nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz bei der Stadtverwaltung eingereicht. Nach mehreren Versuchen fand dann schließlich ein Termin statt, bei dem eine Mängelliste erstellt wurde, die GCP abarbeiten wollte. Doch auch hier ist bisher wenig bis gar nichts passiert. Auf unsere Nachfrage hat die Stadtverwaltung bei GCP nachgehakt und einen neuen Termin für eine Stellungnahme gesetzt. Wir werden dies weiter verfolgen und uns für bessere Wohnverhältnisse in diesem Bereich einsetzen.

SPD Hürth für WLAN an Haltestellen

SPD Hürth für WLAN an Haltestellen

Für die Sitzung des nächsten Verwaltungsrates habe ich beantragt, an den Haltestellen des Stadtverkehr Hürth sogenannte WLAN-Hotspots einzurichten. Mit meinem Antrag werden die Stadtwerke gebeten, in einem ersten Schritt die beiden stark frequentierten Haltestellen ZOBI und Hans-Böckler-Strasse in Hermülheim auszurüsten. Weitere mögliche Standorte sollen durch die Stadtwerke in Abstimmung mit der Stadt ermittelt und dem Verwaltungsrat zur Entscheidung vorgelegt werden. Damit die Umsetzung möglichst kostengünstig erfolgt, soll bei der Einrichtung eines Standortes die Verwaltung alle Möglichkeiten (Selbst; Kommerziell; Freifunk) prüfen und dem Verwaltungsrat zum Beschluss vorlegen. Mein entsprechender Antrag über unsere SPD-Fraktion auch Hürther Busse mit WLAN auszurüsten hatte jedoch leider keine Mehrheit gefunden. Dabei bieten schon heute mehr und mehr öffentliche Busunternehmen den Kunden einen kostenfreien Zugang in das Internet über WLAN in ihren Fahrzeugen an. So ist zum Beispiel die Hansestadt Hamburg im Jahr 2012 mit einem ersten Angebot gestartet und hat dies aufgrund guter Erfahrung kontinuierlich ausgebaut. In Augsburg wird man seit Oktober diesen Jahres in 60 Bussen ein entsprechendes Angebot nutzen können und der Regionalverkehr Köln startet im November diesen Jahres mit einer ersten Buslinie im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis.  Dabei dient ein kostenfreies WLAN nicht nur der Bequemlichkeit, sondern auch der Orientierung der Fahrgäste im Netz des öffentlichen Personennahverkehrs. Insbesondere für Menschen mit Handicaps ist es von großer Bedeutung, sich mit Hilfe des Internets, z. B. an Haltestellen, zu orientieren und rechtzeitig Fahrzeiten von Anschlussbussen oder -zügen zu ermitteln.

Mehr Sauberkeit für Villering

Sperrmuell-Villering_kleinSeit fast 2 Jahren stehen an der Hochhaussiedlung am Villering und der Liblarer Straße zwei große Sperrmüllcontainer der Stadtwerke. Schon ab dem ersten Tag der Aufstellung gab es Klagen über verlorene Parkplätze und das Aussehen der Container. Zusätzlich ergaben sich Beschwerden über Müll, der von der Hausverwaltung nicht in die Container geräumt wurde. Doch anders als mitunter dargestellt, waren die Container nicht die Ursache des Problems, sondern der Versuch die schon vorher bestehenden Mißstände in den Griff zu bekommen. Vor der Aufstellung der Container lag der Müll über Wochen am gesamten Villering und auch Elektrogeräte wurden schon damals dort abgestellt. Da dies überwiegend auf privaten Grund war, hatten die Stadtwerke keine Möglichkeit den Müll zu beseitigen. Auch der nun beschriebene „Mülltourismus“ bestand leider schon vor der Aufstellung der Container, wie ich dies in meinem Beitrag vom Mai 2014 berichtet hatte.
Um diese Probleme zu lösen, hatte ich damals den Stadtwerken vorgeschlagen einen festen Abholtermin am Villering einzuführen oder alternativ die Container als Test aufzustellen. Leider erwies sich aber die Zusammenarbeit mit der Wohnungsgesellschaft Grand City Property über die gesamte Zeit als sehr problematisch. Ein Hausmeister ist für die Mieter nur selten oder gar nicht zu erreichen. Die damalige Absprache mit den Stadtwerken, den Müll umgehend in die Container zu räumen, wurde nur schleppend erfüllt. Ich finde es bezeichnend, wenn der Kölner-Stadtanzeiger an diesem Wochenende über Probleme in Sankt Augustin mit der gleichen Wohnungsgesellschaft berichtet. Auch hier ist es wieder der Umgang mit Sperrmüll! Aber auch andere Probleme häufen sich an der Wohnanlage am Villering. Aus diesem Grund hatte ich im letzten Jahr bei der Stadt eine Beschwerde nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz eingereicht. Bei dem Besuchstermin wurden dann mehrere Mängel festgestellt, die Grand City beseitigen wollte. Doch bis heute kann ich dies nicht erkennen.
Den ersten Container am Villering haben die Stadtwerke nun abgeholt und der zweite an der Liblarer Straße wird bald folgen. Ich gehe davon aus, dass danach wieder die Probleme wie vorher auftreten und der Sperrmüll im gesamten Bereich des Villering liegen wird. Der Hinweis, dass die Anwohner nun ja wieder bei den Stadtwerken anrufen können, um einen Sperrmüll-Termin zu erhalten, wird dabei kaum helfen. Dies hatte vor 2 Jahren schon nicht funktioniert und zu den massiven Beschwerden aller Anwohner geführt. Nun kann man die Container „als kläglich gescheitert“ ansehen, jedoch war dies zumindest ein Versuch das Problem in den Griff zu bekommen. Ich werde mich weiterhin für mehr Sauberkeit am Villering einsetzen und dazu weitere Lösungsvorschläge machen.

Picknick-Tische für den Bürgerpark

Picknick-Tisch_kleinBesonders im Sommer nutzen eine Vielzahl von Einwohnern den Bürgerpark an der Sudetenstraße in Hermülheim für verschiedene Aktivitäten. Gerne wird dabei auch gegrillt und mit der ganzen Familie gegessen. Aber auch Schulen nutzen diese Möglichkeit für Ihre Klassenfeiern. Leider gibt es bisher nur einen Tisch im Bürgerpark. Zwei weitere Picknicktische würden die Attraktivität des Parkes weiter steigern. Dabei ist es wichtig diese Tische wetterfest und in einer unzerstörbaren Ausführung aufzustellen, so wie dies der heute vorhandene Tisch schon ist. Eine entsprechende Anfrage habe ich nun beim Bürgermeister gestellt und ich hoffe, dass vor den Sommerferien schon etwas umgesetzt werden kann.

Maibaum in Hermülheim

Maibaum_2016Traditionell wird in Hermülheim am 1. Mai der Maibaum auf dem Platz vor Möbel Dansk gesetzt. Auch dieses Jahr wurde das Fest von der Ortsgemeinschaft perfekt organisiert und fand guten Zuspruch von Anwohnern. Mit dem Vorsitzenden der Ortsgemeinschaft Oliver Franz und weiteren „mutigen“ Männern konnte ich diesmal beim Aufstellen des Baumes mitmachen. Nach meinem Eindruck steht der Maibaum auf dem Platz so schön wie noch nie und wird dort bis zum Ende des Monats den Platz verschönern. 😉

Haltestellen für Elterntaxis im Verzug

SudetenstrasseBereits im November letzten Jahres wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, inwieweit es möglich ist, an Hürther Schulen und Kindertageseinrichtungen „Hol- und Bringzonen“ einzurichten. Während die Forderung nach „Elterntaxi-Haltestellen“ vor Kindergärten damit abgelehnt wurde, dass die Kinder von ihren Eltern bis in den Kindergarten gebracht werden müssen, passierte im Hinblick auf die Umsetzung vor Schulen bisher nichts. Deshalb legte die SPD-Fraktion einen weiteren Antrag vor. Der Bildungsausschuss beauftragte die Verwaltung jetzt einstimmig, mit den Schulleitungen und Vertretern der Schulpflegschaften der Deutschherrenschule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums die Einrichtung einer „Elterntaxi-Haltestelle“ zu erörtern. Die bisherige Zurückhaltung der Verwaltung bei diesem Thema ist für mich nicht nachvollziehbar, da schon in der damaligen Sitzung die Deutschherrenschule ihr Interesse bekundet hatte.
Auch das ASG an der Sudetenstrasse wurde damals schon genannt, jedoch seit dem einstimmigen Beschluss nicht zum Thema kontaktiert. „Wir stehen am Anfang einer überfälligen Diskussion, die in anderen Kommunen längst geführt wurde. Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass wir auch in Hürth zu einer Reduzierung der „Elterntaxis“ im direkten Umfeld von Schulen kommen“, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Günter Reiners. Die Ergebnisse der weiteren Prüfung sollen nun dem Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion in der Sitzung am 15. Juni 2016 vorgestellt werden. Ich gehe davon aus, dass die Stadtverwaltung zu diesem Termin den einstimmigen Beschluss umgesetzt hat und dann zumindest zum neuen Schuljahr mit den ersten Elterntaxi-Haltestellen gestartet werden kann.

SPD Hermülheim mit Osterausgabe des Bürgerecho

Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite 001Die SPD in Hermülheim und Kalscheuren hat eine neue Ausgabe des Hermülheimer Bürgerechos mit Informationen aus der Politik herausgebracht. Lesen Sie über die Umgehung der Luxemburger Strasse und den Plänen für eine neue Grundschule in Hermülheim. Auch der Spielplatz in Kalscheuren und die Stromtrasse von Ampirion bleiben ein für uns ein Dauerthema:Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite004Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite003Q1-2016_Final_Buergerecho_HK-Seite002

Osterstand auf dem Berliner Platz

Berliner Platz_kleinTraditionell stehen wir das Wochenende vor Ostern auf dem Berliner Platz und verteilen Ostereier als kleinen Gruß. Mit einer Vielzahl von Bürgern konnten wir über Probleme in ihrem direkten Umfeld sprechen. Wir sind mit insgesamt 10 Personen stark vertreten und unser rotes Zelt ist -wie immer- von weitem schon gut zu erkennen. Mit Bektas Metin steht diesmal zusätzlich der Vorsitzende des Hürther Integrationsrates den Bürger für ihre Fragen zur Verfügung.

Sicherheit in Hürth

Sicherheit_Klaus_kleinViele Menschen fühlen sich in der Stadt Hürth und im Rhein-Erft-Kreis nicht mehr sicher. So lautete die Eingangsbotschaft, die mein SPD-Kollege Klaus Lennartz auf seiner Informationsveranstaltung am Donnerstag in der Aula der Realschule wählte. Neben fast 100 Bürgern nahmen als Gäste der Polizeidirektor Roland Küpper und Thomas Stotzem als Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (Erftkreis) teil. Herr Küpper schilderte, dass in Hürth knapp 300 Einbrüche gemeldet wurden und er wies darauf hin, dass fast die Hälfte der Einbrüche nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Dies zeigt nochmals die Notwendigkeit auf, seine Wohnung durch geeignete Maßnahmen zu sichern. Als Ansprechpartner bietet sich die Polizeiberatung auf der Luxemburger Strasse an, die wertvolle Tipps geben kann. Wichtig war aus seiner Sicht, dass die gestiegene Anzahl der Einbrüche ausdrücklich nicht mit der höheren Anzahl von Flüchtlingen in unserer Stadt in Verbindung steht. „Einbrüche erfolgen zunehmend von durchreisenden Tätern, die die Nähe zur Autobahn nutzen“, so die Erfahrung von Herrn Küpper.
In der anschließenden Diskussion wurde auch klar, dass neben der Sicherung der Wohnung auch eine aufmerksame Nachbarschaft das Risiko reduziert. Dennoch besteht bei vielen Bürger eine Gefühl von Unsicherheit, das nicht immer begründet sein muss. „Genau 17 Raubüberfälle habe es im gesamten letzten Jahr in Hürth gegeben“ so erläutere Herr Küpper eine weitere Zahl aus der aktuellen Statistik. Die Wahrnehmung aus Zeitungen und Medien hätte sicher eine höhere Anzahl vermuten lassen. Das Empfinden von Sicherheit sei auch immer eine Frage des Alters, wie Herr Küpper ausführte. Dies ist sicher richtig und ich stelle dies auch bei mir selbst fest. Dennoch halte ich es für wichtig, dass man darauf reagiert. Hierzu kamen aus dem Publikum erste Anregungen, die sich umsetzen lassen. An dem zusätzlichen Licht einer Laterne oder häufiger geschnitten Hecken an bestimmten Stellen sollte es nicht scheitern. Hier ist die Stadt gefordert „Angsträume“ zu identifizieren und notwendige Abhilfe zu schaffen.