Neuer Schulhof für Deutschherrenschule

Neuer Schulhof für Deutschherrenschule

Anfang März diesen Jahres begannen die Arbeiten zur Sanierung und Neugestaltung des Schulhofes der Deutschherrenschule. Jetzt konnte der sanierte Schulhof an die Schülerinnen und Schüler offiziell übergeben werden. Aus der einst schmucklosen Schulhoffläche ist ein moderner Schulhof mit hoher Aufenthaltsqualität geworden.
Der Asphalt wurde abgetragen und durch Betonpflaster ersetzt. Teilweise wurde auch Fläche entsiegelt. Im Eingangsbereich des Altbaus wurde der Oberflächenbelag barrierefrei erneuert. Außerdem wurden eine Rollstuhlwippe, ein Kletterfelsen und ein Kletterbalancierbalken neu aufgebaut. Für die Fahrradverkehrserziehung gibt es eine neue Oberflächenmarkierung. Ein ganz besonderes Highlight ist das grüne Klassenzimmer, das über Spenden finanziert wurde. Mit der Neugestaltung des Schulhofes gewinnt die Deutschherrenschule insgesamt an Attraktivität.
Die Freude über die schöne Gestaltung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sanierung und Gestaltung viel Geld gekostet haben. Die Sanierung der Grundleitungen hat nach Angaben des Bürgermeisters über 300.000 € gekostet. Das ist eine erhebliche Steigerung dessen, was ursprünglich geplant war. So sind alle Beteiligen bei Sanierungsbeginn noch von Kosten für die Erneuerung der Grundleitungen von ca. 85.000 € ausgegangen. Bei aller Freude über den neuen Schulhof muss diese Kostenerhöhung erläutert werden. Die Gestaltung war mit ca. 575.000 € kalkuliert. Nach Angaben der Verwaltung wurde dieser Kostenrahmen eingehalten.

Neues Hotel am Willy-Brandt-Platz?

Neues Hotel am Willy-Brandt-Platz?

Der Bürgermeister und seine Gefolgsleute von CDU/GRÜNE wollen unter allen Umständen die städtische Sauna loswerden. Offensichtlich hat sich jemand im Rathaus daran erinnert, dass die Stadtwerke vor rund zehn Jahren die Firma Wasser- und Umwelttechnik Dr. Edalat beauftragt hatten, Probebohrungen im Bereich des Schwimmbades „De Bütt“ durchzuführen. Damals dachte man noch an eine wirtschaftlichen Nutzung der Geothermie. Das hat sich aber als nicht realistisch herausgestellt.
Jetzt soll ein Investor das mineralisierte Thermalwasser wirtschaftlich nutzen können. Angeblich liegt hierfür auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der Stadtwerke vor, die nur bisher noch keiner richtig gesehen hat. Trotzdem soll jetzt ein Investorenwettbewerb ausgelobt werden, damit neben dem Schwimmbad „De Bütt“ ein Thermalbad mit Sauna und entsprechendem Hotel entstehen kann. Der Wettbewerb soll 15.000 € kosten. Für uns ist klar, dass für die Stadt auf keinen Fall weitere Kosten entstehen dürfen. Das gilt insbesondere für alle Erschließungs- und Grundstücksfragen.

Sichergestellt werden muss auch, dass der Stadt im Falle eines Scheiterns der Pläne, zu welchem Zeitpunkt auch immer, kein wirtschaftliches Risiko entsteht. Der Wettbewerb muss zudem ergebnisoffen sein. Der Gewinner darf keinen Anspruch auf Umsetzung der Pläne haben. Die Stadt muss es sich so lange wie möglich offen halten, ob sie diesen Weg tatsächlich gehen möchte. Dem Sozialdemokrat spielen zudem die Auswirkungen auf die Bevölkerung eine zu geringe Rolle. Der Bürgerpark wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen und hat besonders für Hürth-Mitte eine große Funktion zur Naherholung. Das darf durch ein Wellness-Hotel nicht beeinträchtigt werden. Weniger Park und mehr Verkehr wäre für die Menschen in Hürth-Mitte das denkbar schlechteste Ergebnis.

Radweg im Bürgerpark kommt nur langsam voran

Radweg im Bürgerpark kommt nur langsam voran

Der gemeinsame Rad- und Fußweg entlang des Burgparks in Hermülheim soll weiterhin kommen. Der Vorstand der Stadtwerke bestätigte jetzt auf Anfrage der SPD-Mitglieder im Verwaltungsrat, dass auch der Zeitplan eingehalten werden kann. Dazu müsste jedoch das Planungsamt eine Ausführungsplanung vorlegen, was jedoch nicht gesichert scheint.
„Was nützt die Forderung nach Ausbau von Radwegen, wenn bereits bei der ersten größere Maßnahme die Planung ins Stocken gerät“, so der Sprecher der SPD im Verwaltungsrat Carol Fuchs.
Die SPD hatte im September 2015 im Planungsausschuss einen Antrag eingereicht, der die Verwaltung aufforderte, eine Planung für einen separaten Radweg vorzulegen. Nach intensiver Diskussion wurde im September 2016 im Planungsausschuss einstimmig beschlossen, entlang des Burgparks einen gemeinsamen Geh-und Radweg anzulegen. Die im Ausschuss beschlossene Variante umfasst zusätzlich einen zweiten Abschnitt. Der Fußweg von der Bonnstraße hoch zum Einkaufszentrum wird für den Fahrradverkehr geöffnet. Die Gesamtmaßnahme wird mit 250.000 € beziffert. Das Geld steht im Wirtschaftsplan bereit. Die Maßnahme sorgt dafür, dass die Förderung des Radverkehrs in einem zentralen Bereich von Hermülheim ein gutes Stück vorankommt. Wir begrüßen es, dass die finanziellen Mittel auch in den Wirtschaftsplan 2018 übertragen werden.
Nach dem aktuellen Zeitplan soll die Maßnahme im Herbst 2018 umgesetzt sein. Das wäre dann ziemlich genau drei Jahre nach Antragstellung. Die Förderung des Radverkehrs kommt also nur schleppend voran.

Stadtwerke Hürth gut aufgestellt

Stadtwerke Hürth gut aufgestellt

Der Jahresabschlussbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia aus Münster kommt zu dem Ergebnis, dass die Stadtwerke ein ordnungsgemäß geführtes Kommunalunternehmen sind. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Der Verlust der hoheitlichen Bereiche (Entwässerung, Abfallbeseitigung, Grünpflege, Straßenbau, Straßenbeleuchtung und Straßenreinigung) konnte von 10,8 Mio. €, wie ursprünglich angenommen, auf 7,6 Mio. € verringert werden. Das ist der Betrag, den die Stadt aus dem Haushalt vertragsgemäß ausgleichen muss. Weil in anderen Bereichen wie z.B. der Fernwärme zusätzliche Erträge erzielt werden konnten, liegt der Gesamtverlust über alle Sparten nur bei 4,7 Mio. €. Außerdem haben es die Stadtwerke in 2016 geschafft, 4,2 Mio. € Schulden abzubauen.
„Auch wenn das gute Ergebnis durch Mehreinnahmen bei Wasser und Fernwärme sowie die Verringerung bei den Aufwendungen durch die Verschiebung von Baumaßnahmen erreicht wurde, ist aus Sicht der SPD-Vertreter festzuhalten, dass die Stadtwerke gut gewirtschaftet haben und der Vorstand mit Weitblick gehandelt hat“, so der SPD-Sprecher im Verwaltungsrat Carol Fuchs.
Das zeigt auch das Ergebnis der Abstimmung. Der Vorstand wurde für das Wirtschaftsjahr 2016 einstimmig entlastet.
Auch in den nächsten Jahren ergeben sich für die Stadtwerke große Herausforderungen. Im Bereich Fernwärme steht die Umsetzung des Projektes mit Orion an. Der ÖPNV muss auf eine rechtlich solide Grundlage gestellt werden. Die
Umsetzung des Abwasserbeseitigungskonzeptes bis 2023 steht an. Es bleibt abzuwarten, wie sich die kommunale Abfallentsorgung weiterentwickelt. „Diese Herausforderungen können die Stadtwerke nur meistern, wenn das Unternehmen auch zukünftig von einem kompetenten und erfahrenen Vorstand geleitet wird. Mit Dr. Dirk Ahrens-Salzsieder steht genau der richtige Mann an der Spitze der Stadtwerke“, bestätigt auch  Verwaltungsratsmitglied Heiko Twellmann.

Gertrudenhof bekommt Fläche am Randkanal

Gertrudenhof bekommt Fläche am Randkanal
Der Gertrudenhof hat sich in den letzten jahren zu einem vielfältigen Erlebnishof entwickelt. Jetzt steht eine Erweiterung des Gertrudenhofes um 4 ha am südlichen Randkanal an. Im Gegenzug soll eine gleich große Wohnbaufläche aufgegegben werden. Das Problem: in den Beratungen des Regionalplanes hat die Bezirksregierung Köln festgestellt, dass die Stadt Hürth zu wenig Siedlungsfläche bereithält. Wie kann es dann sein, dass Wohnbaufläche aufgegeben wird? Diesen Widerspruch wollten wir klären lassen, bevor dem Tauschgeschäft zugestimmt wird. Dazu sollte auf unseren Wunsch die Bezirksregierung nochmals befragt werden. Leider lehnten CDU/GRÜNE dies ab. Die SPD-Fraktion hat daher dem geplanten Tauschgeschäft nicht zugestimmt. E ist derzeit noch nicht einmal abzusehen, inwieweit wir die Potenziale unseres Wohnbaulandkonzeptes ausschöpfen können. In Efferen‐West wird es weniger Wohneinheiten geben, die Entwicklung „Am Alten Bahnhof“ in Hermülheim ist völlig ungewiss. Da kann man nach unserer Auffassung nicht einfach auf Wohnbauland verzichten.

Unsere Position richtet sich dabei nicht gegen den Gertrudenhof. Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement des Eigentümers bei der Vermittlung von landwirtschaftlichen Kenntnissen und seine Aktivitäten zur Förderung von gesunder Ernährung.

SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

Sicher ist es schon bei Ihnen im Briefkasten: Die neue Ausgabe  des Hermülheimer Bürgerechos der SPD!
Diesmal mit einer Info zu Ausbauplänen für Kalscheuren und der weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes. Darüber hinaus ein Beitrag zum Thema „Bezahlbares Wohnen im Alter“, sowie über die notwendige Sanierung der Bonnstrasse.

Viel Spass beim Lesen und eine schöne Sommerzeit!

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Maibaum in Hermülheim aufgestellt

Maibaum in Hermülheim aufgestellt

Traditionell wird in Hermülheim am 1. Mai der Maibaum auf dem Platz vor dem Möbelgeschäft Innatura (früher Dansk) gesetzt. Auch dieses Jahr wurde das Fest von der Ortsgemeinschaft perfekt organisiert und fand guten Zuspruch von Anwohnern. Bei strömendem Regen konnte der Baum wie auch den letzten Jahren von starken Männern aufgestellt werden. Nach meinem Eindruck steht der Maibaum auf dem Platz so schön wie noch nie und wird dort bis zum Ende des Monats den Platz verschönern. 😉

Frühjahrsempfang des PV Hürth

Frühjahrsempfang des PV Hürth

Der Frühjahrsempfang des Partnerschaftsverein Hürth findet wie häufig in Alt-Hürth statt. Diesmal jedoch nicht im Löhrerhof, der wegen Renovierung geschlossen ist.
Bei der Mitgliederversammlung wurde der bisherige Vorstand einstimmig neu gewählt und ich werde als Kassenprüfer den Verein, dem ich nun seit mehr als 10 Jahren angehöre, weiter unterstützen. Im Anschluss gab es bei dem gemütlichen Treffen mit Freunden und Unterstützern des Vereins, die Möglichkeit sich auszutauschen. Der PV Hürth setzt sich für die Pflege unser Beziehungen zu den 6 Partnerstädten von Hürth ein.

Osterstand auf dem Berliner Platz

Osterstand auf dem Berliner Platz

Traditionell stehen wir das Wochenende vor Ostern auf dem Berliner Platz und verteilen Ostereier als kleinen Gruß. Mit einer Vielzahl von Bürgern konnten wir über Probleme in ihrem direkten Umfeld sprechen, aber auch die Landtagswahl im Mai war ein häufiges Thema. Wir sind mit bis zu 10 Personen stark vertreten und unser rotes Zelt ist -wie immer- von weitem schon gut zu erkennen. Mit Brigitte Dmoch-Schweren steht diesmal auch unsere Landtagsabgeordnete den Bürgern für Fragen zur Verfügung.