Archive Dezember 2015

Meine Wahlkreiszeitung für 2015

Zeitung_HT_Dez_2015_kleinSeit Mai 2014 bin ich Mitglied des Hürther Stadtrates und ein weiteres Kalenderjahr geht langsam zu Ende. Ein guter Grund auf die letzten 12 Monate meiner Tätigkeit als Hürther SPD-Ratsmitglied zurückzublicken. Dazu habe ich (auf eigene Kosten) wie schon im letzten Jahr eine Zeitung erstellt, die den Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis einen Überblick geben soll, für welche Themen ich mich eingesetzt habe.

Für alle, die die Zeitung nochmals elektronisch lesen wollen, nachfolgend der entsprechende Link:
Wahlkreiszeitung_2015

 

Fitness für Senioren im Burgpark

Spielplatz_2Zunehmend entstehen in deutschen Städten sogenannte Generationenspielplätze. Diese haben Spielmöglichkeiten für Kinder und Trainingsmöglichkeiten für Senioren. Die Geräte für Senioren sollen durch entsprechendes Training das Nachlassens der körperlichen Fähigkeiten zumindest verlangsamen. So gibt es zum Beispiel Geräte, mit denen der Gleichgewichtssinn trainiert werden kann. Stürzen als häufigster Unfallursache bei Seniorinnen und Senioren kann somit vorgebeugt werden. Gleichzeitig gibt es immer mehr Kinder mit deutlichen Defiziten in der Entwicklung ihrer Bewegung. Häufig wird dies mit kostenintensiven Therapien behandelt. Insofern wäre ein generationenübergreifender Bewegungspark ein attraktives Angebot zur körperlichen Bewegung sowohl für junge als auch ältere Menschen. Zusätzlich bietet eine derartige Anlage die Möglichkeit, generationsübergreifend miteinander in Kontakt zu treten.
Als ein möglicher Standort bietet sich in Hermülheim der Spielplatz im Burgpark an. Dieser liegt in direkter Nähe zum Rudi-Tonn-Haus. Weitere Senioreneinrichtungen sind in fußläufiger Nähe. Auch eine Vielzahl von Kindergärten sind im Umfeld und der Spielplatz wird für „Ausflüge“ genutzt. Der vorhandene Spielplatz muss dazu nicht umgebaut werden, sondern wird mit entsprechenden Geräten erweitert. Wir haben die Prüfung eines derartigen Spielplatzes bei der Stadt eingereicht und hoffen, dass auch zum Wohle der Senioren eine breite Zustimmung erfolgen wird.

Taschengeldbörse soll verbinden

Taschengeldbörse_KSTADer Kölner-Stadtanzeiger berichtet in seiner heutigen Ausgabe über den Antrag der SPD Hürth, eine Taschengeldbörse einzurichten. Es würde mich freuen, wenn das Thema durch den Zeitungsartikel weitere Aufmerksamkeit und Zustimmung erhält. Der Stadtverwaltung habe ich zwischenzeitlich den entsprechenden Ansprechpartner bei der Stadt Lohmar genannt. Wir werden im nächsten Jahr die Beratung im Jugendhilfe-Ausschuss weiter fortsetzen und dann hoffentlich zu einem guten Ergebnis kommen.

Stadtanzeiger berichtet über Hügelpiste

BMX_KSTAIn seiner Wochenendausgabe vom 12. Dezember berichtet nun auch der Kölner Stadtanzeiger über unseren Antrag zu einer BMX-Hügelpiste im Bürgerpark. Über das Internet habe ich mich zwischenzeitlich über mögliche Anbieter informiert und dort Baupreise für eine derartige Strecke angefragt. Nach ersten Informationen scheint eine Strecke auf 350 m2 für unter 5.000 EUR machbar zu sein. Leider findet die Sitzung vom „Sportausschuss“ erst am 24. Februar statt und unser Antrag wird dann dort weiter beraten. Losgelöst davon werden wir jedoch Mittel für den Haushalt des nächsten Jahres beantragen.

Aktuelles zu BMX-Piste und Taschengeldbörse

Im Jugendhilfe-Ausschuss der Stadt Hürth wurden in dieser Woche die beiden Anträge zur BMX-Strecke und Taschengeldbörse beraten:

TaschengeldBei der BMX-Strecke wurde unser Antrag an den Sportausschuss zur weiteren Beratung verwiesen. Dieser wird jedoch erst 2016 das nächste Mal tagen. Für uns schwer zu verstehen ist, dass damals die Errichtung der Skateranlage im  Jugendhilfe-Ausschuss beraten wurde und nun der Sportausschuss für eine BMX-Strecke zuständig sein soll. Vielleicht ändern sich mit Ratsmehrheiten ja auch die Zuständigkeiten von Ausschüssen. Losgelöst davon werden wir die Errichtung der BMX-Strecke im Bürgerpark in die Beratungen des Haushalts einbringen.

BMX_StreckeBei dem Prüfauftrag zur Errichtung einer Taschengeldbörse wurde die Befürchtung geäussert, dass eine Taschengeldbörse ehrenamtliche Tätigkeiten gefährden würde und ein zu großer Aufwand für die Verwaltung wäre. Diese Sorge kann ich nicht teilen, zeigen doch die Beispiele in andern Städten dass derartige Taschengeldbörsen gut funktionieren. Gut ist aus meiner Sicht der Vorschlag, einen Experten aus einer anderen Stadt zum nächsten Ausschuss einzuladen. Einen entsprechenden Ansprechpartner habe ich der Verwaltung genannt und hoffe, dass nun in der nächsten Sitzung eine positive Entscheidung erfolgen wird.

SPD beantragt Taschengeldbörse für Hürth

TaschengeldDie Verwaltung der Stadt Hürth soll die Einrichtung einer sogenannten „Taschengeldbörse“ prüfen. Dies ist der Antrag, den ich zur Sitzung des Jugendhilfe-Ausschuss am 9. Dezember gestellt habe. Taschengeldbörsen wurden bereits in vielen anderen Städten erfolgreich eingeführt. Sie bringen jüngere und ältere Menschen zum beiderseitigen Nutzen zusammen. Hier können Jugendliche unbürokratisch und ohne dauerhafte Verpflichtung ihr Taschengeld aufbessern und Jobanbieter, insbesondere Senioren, finden hier Hilfen, die zum fairen Preis einfache Aufgaben erledigen. Wenn diese beiden Generationengruppen zusammenfinden, um sich gegenseitig zu unterstützen, kann dies von Vorteil für beide Seiten sein. Jugendliche, die sich ihr Taschengeld durch kleinere Tätigkeiten aufbessern, könnten dadurch auch praktisch den Zusammenhang zwischen Arbeit und Geldverdienen erfahren. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass sich die Hürther Senioren und Jugendlichen einen Anknüpfungspunkt für ein gegenseitiges Kennenlernen bekommen.
Durch meinen Antrag  soll auch ermittelt werden, ob eine entsprechende Plattform mit Fördermitteln des Landes kostenneutral eingerichtet werden kann. Neben der Stadt  sollten auch örtliche Träger einer Jugendhilfeeinrichtung oder lokale Wohlfahrtsverbände 
als Träger der Börse untersucht werden. 
Als ein gelungenes Beispiel kann man die Taschengeldbörse der Stadt Solingen sehen, die vom dortigen Jugendparlament, dem Seniorenbeirat, der AWO und weiteren Organisationen getragen wird. Auch in kleineren Städten wie zum Beispiel in Lohmar (Rhein-Sieg-Kreis) wird eine derartige Börse seit einigen Jahren erfolgreich betrieben.
Viele gute Beispiele und ich hoffe, dass auch wir in Hürth  schon bald eine Taschengeldbörse haben werden.

SPD Hürth möchte WLAN in Stadtbussen

Stadtbus HürthIm „Verkehrsausschuss“ wurde in dieser Woche der unser Antrag zur Einrichtung von WLAN in den Hürther Stadtbussen beraten. Basierend auf den guten Erfahrungen in anderen Städten hatte ich dies über die SPD-Fraktion beantragt. Mehr und mehr bieten öffentliche Busunternehmen den Kunden einen kostenfreien Zugang in das Internet über WLAN in ihren Fahrzeugen an. So ist zum Beispiel die Hansestadt Hamburg im Jahr 2012 mit einem ersten Angebot gestartet und hat dies aufgrund guter Erfahrung kontinuierlich ausgebaut. In Augsburg wird man seit Oktober diesen Jahres in 60 Bussen ein entsprechendes Angebot nutzen können und der Regionalverkehr Köln startet im November diesen Jahres mit einer ersten Buslinie im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis.
Kostenfreies WLAN dient dabei nicht nur der Bequemlichkeit, sondern auch der Orientierung der Fahrgäste im Netz des öffentlichen Personennahverkehrs. Insbesondere für Menschen mit Handicaps ist es von großer Bedeutung, sich mit Hilfe des Internets, z. B. an Haltestellen, zu orientieren und rechtzeitig Fahrzeiten von Anschlussbussen oder -zügen zu ermitteln.
Mit einem kostenlosen WLAN lässt sich zusätzlich der Komfort der Busse erheblich steigern und so die Attraktivität des Verkehrsmittels weiter steigern. Dies kann helfen, mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto zum ÖPNV zu bewegen.
Bei der anschließenden Beratung im „Verkehrsausschuss“ wurde mit großer Mehrheit entschieden, die Umsetzung in einem ersten Schritt zu prüfen und danach über die Einführung zu entscheiden.

Neue Gesichter im Vorstand der Hürther SPD

2014_2_7_17_13_2_153411_4962014_2_7_19_14_47_153437_6552014_2_7_19_14_43_153413_396Michael Kleofasz bleibt Vorsitzender der Hürther SPD. Auf der turnusmäßigenJahreshauptversammlung wurde der 47-jährige Historiker für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Er erhielt von 67 gültigen Stimmen 52 Ja-Stimmen, 10 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen.
„Nach den Niederlagen bei der Kommunal- und Bürgermeisterwahl sind wir als SPD in schwieriges Fahrwasser geraten. Ich freue mich umso mehr über den Vertrauensbeweis, der mir von den Mitgliedern entgegengebracht wird“, so Kleofasz nach seiner Wiederwahl.
Zuvor skizzierte Kleofasz die Herausforderungen der nächsten Jahre. „Wir werden uns mit der Frage beschäftigen müssen, wie wir die Entwicklung der Stadt in den nächsten Jahren gestalten wollen. Schaffung von bezahlbarem
Wohnraum, Ausbau der Kinderbetreuung, Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze sowie die gute Ausstattung und der Ausbau unserer Schulen sind dabei unsere Themen“ so Kleofasz.

Eine Reihe von Veränderungen gab es an der Parteispitze. Zu neuen stellv. Vorsitzenden wurden Katrin Härtl (58 Ja, 4 Nein, 1 Enthaltung) und Heiko Twellmann  (51 Ja, 9 Nein, 3 Enthaltungen) gewählt. Die Verwaltung der Kasse übernimmt zukünftig die Gleueler Ratsfrau Silvia Lemmer. Zum 2. Kassierer wurde Lothar Lax gewählt und zum neuen Geschäftsführer bestimmte die Mitgliederversammlung Julian König.
„Die neue Parteispitze wird viele gute Ideen zur Profilierung der SPD einbringen“, ist Kleofasz überzeugt. Dem neuen Vorstand gehören weitere 13 Beisitzer an. Prominentestes Mitglied ist der ehemalige Bürgermeister Walther Boecker.
Als Beisitzer wurden weiterhin gewählt: Frank Baer (Öffentlichkeitsarbeit), Panagiota Boventer (Soziale Medien), Sven-ja Disselbeck (Kinder und Jugend), Carol Fuchs (Organisationsfragen), Lukas Gottschalk (Mitgliederbetreuung), Roman Haensgen (Inklusion), Bektas Metin (Integration), Katja Niewiesch (Veranstaltungsmanagement), Margit Reisewitz (Bildungspolitik), Monika Streicher (Stadtentwicklung) und Anneliese Quack. „Wir haben im neuen Vorstand viele bewährte Kräfte und neue Gesichter, die unterschiedlichste politische und berufliche Erfahrungen mitbringen. Ich bin sicher, dass sich dies in den nächsten Jahren positiv für uns auswirken wird. Die Hürther SPD ist gut aufgestellt.“, so Kleofasz.