Eröffnung der Gesamtschule

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde heute der Neubau der Gesamtschule an der Sudetenstraße eingeweiht. „Das ist ein großer Tag für die Schullandschaft in Hürth. Unser Dank gilt den Planern, Architekten, dem Generalunternehmer und den ausführenden Baufirmen, die letztendlich dafür gesorgt haben, dass der Zeitplan eingehalten werden konnte“, freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Renner. Auch wenn es noch keine Schlussabrechnung gibt, ist schon jetzt festhalten, dass der Kostenrahmen eingehalten wurde. Die Schule wird weit weniger als 40 Millionen Euro kosten. Die Gesamtschule hat die Stadt finanziell nicht ruiniert, wie dies von der CDU jahrelang behauptet wurde.
Die Einweihung des neuen Schulgebäudes ist ein guter Anlass noch einmal zurückzublicken. Nur mit dem Engagement des ehemaligen Bürgermeisters Walther Boecker, den Fraktionen von SPD und Grünen sowie dem ehemaligen FDP-Ratsmitglied Saleh Mati wurde die Gesamtschule auf den Weg gebracht. Nach der Kommunalwahl dann der Versuch von CDU/GRÜNE die noch nicht fertige Gesamtschule zu beschädigen, indem man keine Räume für die Oberstufe bauen wollte. Nur mit dem entschiedenen Einsatz der zurecht aufgebrachten Eltern konnte dies damals verhindert werden.
Nach dem Umzug gilt es jetzt, die letzten offenen Fragen zu klären. Wir erwarten beispielsweise von der Verwaltung, dass der Vertrag mit dem Caterer unterzeichnet wird, damit so schnell wie möglich den Kindern ein warmes Mittagessen angeboten werden kann. Außerdem muss das Thema Umzäunung des Schulgeländes angegangen werden und bei der Anbindung des Stadtbusses gibt es noch Optimierungsbedarf.
„Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung, dem Kollegium und den engagierten Eltern in der Schulpflegschaft jetzt erst einmal einen guten Start im neuen Gebäude“, so Renner.

Stadtwerke Hürth gut aufgestellt

Der Jahresabschlussbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia aus Münster kommt zu dem Ergebnis, dass die Stadtwerke ein ordnungsgemäß geführtes Kommunalunternehmen sind. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Der Verlust der hoheitlichen Bereiche (Entwässerung, Abfallbeseitigung, Grünpflege, Straßenbau, Straßenbeleuchtung und Straßenreinigung) konnte von 10,8 Mio. €, wie ursprünglich angenommen, auf 7,6 Mio. € verringert werden. Das ist der Betrag, den die Stadt aus dem Haushalt vertragsgemäß ausgleichen muss. Weil in anderen Bereichen wie z.B. der Fernwärme zusätzliche Erträge erzielt werden konnten, liegt der Gesamtverlust über alle Sparten nur bei 4,7 Mio. €. Außerdem haben es die Stadtwerke in 2016 geschafft, 4,2 Mio. € Schulden abzubauen.
„Auch wenn das gute Ergebnis durch Mehreinnahmen bei Wasser und Fernwärme sowie die Verringerung bei den Aufwendungen durch die Verschiebung von Baumaßnahmen erreicht wurde, ist aus Sicht der SPD-Vertreter festzuhalten, dass die Stadtwerke gut gewirtschaftet haben und der Vorstand mit Weitblick gehandelt hat“, so der SPD-Sprecher im Verwaltungsrat Carol Fuchs.
Das zeigt auch das Ergebnis der Abstimmung. Der Vorstand wurde für das Wirtschaftsjahr 2016 einstimmig entlastet.
Auch in den nächsten Jahren ergeben sich für die Stadtwerke große Herausforderungen. Im Bereich Fernwärme steht die Umsetzung des Projektes mit Orion an. Der ÖPNV muss auf eine rechtlich solide Grundlage gestellt werden. Die
Umsetzung des Abwasserbeseitigungskonzeptes bis 2023 steht an. Es bleibt abzuwarten, wie sich die kommunale Abfallentsorgung weiterentwickelt. „Diese Herausforderungen können die Stadtwerke nur meistern, wenn das Unternehmen auch zukünftig von einem kompetenten und erfahrenen Vorstand geleitet wird. Mit Dr. Dirk Ahrens-Salzsieder steht genau der richtige Mann an der Spitze der Stadtwerke“, bestätigt auch  Verwaltungsratsmitglied Heiko Twellmann.

Spanische Flüchtlinge in Argeles

Direkt neben meiner Unterkunft im Urlaubsort Argeles fiel mir ein Gedenkstein auf, der an ein Flüchtlingslager an dieser Stelle erinnert. Auch wenn dieses Drama fast 80 Jahre zurück liegt, ist das Thema „Flucht“ immer noch aktuell. Es waren überwiegend Spanier, die aus dem vom Bürgerkrieg zerstörten Spanien vor den Truppen des faschistischen General Franco flohen. Mit dem Fall von Barcelona am 26. Januar 1939 und von Girona am 5. Februar 1939 flüchteten mehr als eine halbe Million Flüchtlinge zur französischen Grenze. Unter den Flüchtenden befanden sich auch Deutsche, die auf der Seite der spanischen Republik für die Freiheit gekämpft hatten. Die französische Regierung entschied sich, alle Flüchtenden ca. 35 km von der spanischen Grenze entfernt an den Stränden der Stadt Argelès-sur-Mer zu internieren. Einer Stadt mit damals wenigen Tausend Einwohnern!

Das Gebiet wurde mit Stacheldraht umzäunt und von der französischen Armee und von einigen Polizisten bewacht. Die Lebensbedingungen der Flüchtlinge im Internierungslager Argelès-sur-Mer waren mehr als schlecht. Die von den Häftlingen selbst errichteten Baracken waren aus Holz und Leinwand. Die Hilfslieferungen von Organisationen, wie zum Beispiel dem Roten Kreuz, reichten nicht aus, um die Flüchtlinge zu versorgen, wobei das Essen mit Salzwasser des Mittelmeeres gekocht werden musste.

Sechs Monate nach der Errichtung des Internierungslagers Argelès-sur-Mer brach der Zweite Weltkrieg aus. Während des deutschen Westfeldzugs verließen im Juni 1940 viele der Internierten das Lager, wobei die meisten in Frankreich blieben. Einige kämpften in der französischen Armee gegen die Achsenmächte oder schlossen sich dem französischen Widerstand (Résistance) an. 7.300 Internierte, die in deutsche Gefangenschaft gerieten, wurden vor allem im KZ Mauthausen und KZ Gusen gefangen gesetzt und dort getötet.

Andere beschlossen, nach Spanien zurückzukehren und an das Amnestieversprechen für jene, die keine Gewaltverbrechen begangen hatten, zu glauben. Viele dieser Heimkehrer wurden hingerichtet oder bei ihrer Rückkehr in ihre Heimatorte in Francos Konzentrationslager gesteckt.

Heute haben Hotels und Häuser die damaligen Baracken ersetzt und es ist keine Spur mehr vom „spanischen Lager“ übrig geblieben. Nur das Denkmal in Höhe des Hotel du Lido und der Friedhof am Rand der Avenue de la Retirada erinnern an den Ort dieses Flüchtlingslagers.

Besuch unserer Partnerstadt Argeles (F)

Wie auch in den vorherigen Jahren wollte ich unseren Sommerurlaub dazu nutzen, eine unserer Partnerstädte zu besuchen. Diesmal jedoch nicht Burhaniye in der Türkei, sondern Argeles-sur-mer in Frankreich. Mit Argeles ist Hürth seit dem Jahr 1988 verbunden. Die Stadt liegt an der französischen Mittelmeerküste in der Region Languedoc-Roussillon nahe der Grenze zu Spanien und hat etwas mehr als 10 000 Einwohner. Hinzu kommen in der Sommersaison (insbesondere im Juli und August) über 100 000 Feriengäste. Der Tourismus ist stark von Campingurlaubern geprägt. Die Wirtschaft der Stadt ist mit Hotels, Restaurants, Cafés, Freizeiteinrichtungen, und Geschäften aller Art auf den Fremdenverkehr ausgerichtet. Ein weiterer wichtiger Erwerbszweig ist der Anbau von Wein und Obst. Sowohl Hürth, als auch Argeles haben eine Straße nach ihrer Partnerstadt benannt. Doch während es in Hürth eine einfache Stichstrasse (von der Sudetenstrasse) ist, gibt es in Argeles sogar eine Avenue!

Gertrudenhof bekommt Fläche am Randkanal

Der Gertrudenhof hat sich in den letzten jahren zu einem vielfältigen Erlebnishof entwickelt. Jetzt steht eine Erweiterung des Gertrudenhofes um 4 ha am südlichen Randkanal an. Im Gegenzug soll eine gleich große Wohnbaufläche aufgegegben werden. Das Problem: in den Beratungen des Regionalplanes hat die Bezirksregierung Köln festgestellt, dass die Stadt Hürth zu wenig Siedlungsfläche bereithält. Wie kann es dann sein, dass Wohnbaufläche aufgegeben wird? Diesen Widerspruch wollten wir klären lassen, bevor dem Tauschgeschäft zugestimmt wird. Dazu sollte auf unseren Wunsch die Bezirksregierung nochmals befragt werden. Leider lehnten CDU/GRÜNE dies ab. Die SPD-Fraktion hat daher dem geplanten Tauschgeschäft nicht zugestimmt. E ist derzeit noch nicht einmal abzusehen, inwieweit wir die Potenziale unseres Wohnbaulandkonzeptes ausschöpfen können. In Efferen‐West wird es weniger Wohneinheiten geben, die Entwicklung „Am Alten Bahnhof“ in Hermülheim ist völlig ungewiss. Da kann man nach unserer Auffassung nicht einfach auf Wohnbauland verzichten.

Unsere Position richtet sich dabei nicht gegen den Gertrudenhof. Wir begrüßen ausdrücklich das Engagement des Eigentümers bei der Vermittlung von landwirtschaftlichen Kenntnissen und seine Aktivitäten zur Förderung von gesunder Ernährung.

SPD mit neuem Hermülheimer Bürgerecho

Sicher ist es schon bei Ihnen im Briefkasten: Die neue Ausgabe  des Hermülheimer Bürgerechos der SPD!
Diesmal mit einer Info zu Ausbauplänen für Kalscheuren und der weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes. Darüber hinaus ein Beitrag zum Thema „Bezahlbares Wohnen im Alter“, sowie über die notwendige Sanierung der Bonnstrasse.

Viel Spass beim Lesen und eine schöne Sommerzeit!

Buergerecho_HK_Q2-2017_web

Mehr Sauberkeit in Hürth

Im Frühjahr 2016 wurde das Einsatzkonzept der Sondereinigungskräfte verabschiedet und die Geldmittel für die Besetzung der notwendigen Stellen freigegeben. Auf meine Initiative hatten wir im Verwaltungsrat bereits 2015 die Wiedereinführung der Sonderreinigungskräfte beantragt. Diese 8 Reinigungskräfte wurden in vier Kolonnen zu je 2 Mitarbeitern eingeteilt. Eine der Kolonnen ist hauptsächlich für die Reinigung der Bushaltestellen zuständig. Die anderen drei Kolonnen werden in den Stadtteilen eingesetzt. Jetzt legte der Vorstand einen ersten Zwischenbericht im Verwaltungsrat vor. Danach sorgen die Reinigungskräfte neben ihrem Regelarbeitsplan auch entscheidend dafür, dass die Meldungen aus der städtischen Mängel-App abgearbeitet werden. „Das Ergebnis zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir danken den Reinigungskräften für ihre Arbeit. Hürth ist durch deren Einsatz ein Stück sauberer geworden“, fasst Carol Fuchs die Ergebnisse für die SPD Hürth im Verwaltungsrat (dem ich seit 2014 angehöre) zusammen.

Erbsensuppenfest in Efferen

Am heutigen Vatertag fand das traditionelle Erbsensuppenfest der Hürth SPD am Lackstätter Hof in Efferen statt. Wie schon im letzten Jahr war das Fest bei strahlendem Sonnenschein sehr gut besucht. Neben vielen SPD-Ratsmitgliedern war auch der frühere Bürgermeister Walther Boecker dabei, der fleißig kühle Getränke zapfte.

Maibaum in Hermülheim aufgestellt

Traditionell wird in Hermülheim am 1. Mai der Maibaum auf dem Platz vor dem Möbelgeschäft Innatura (früher Dansk) gesetzt. Auch dieses Jahr wurde das Fest von der Ortsgemeinschaft perfekt organisiert und fand guten Zuspruch von Anwohnern. Bei strömendem Regen konnte der Baum wie auch den letzten Jahren von starken Männern aufgestellt werden. Nach meinem Eindruck steht der Maibaum auf dem Platz so schön wie noch nie und wird dort bis zum Ende des Monats den Platz verschönern. 😉

Frühjahrsempfang des PV Hürth

Der Frühjahrsempfang des Partnerschaftsverein Hürth findet wie häufig in Alt-Hürth statt. Diesmal jedoch nicht im Löhrerhof, der wegen Renovierung geschlossen ist.
Bei der Mitgliederversammlung wurde der bisherige Vorstand einstimmig neu gewählt und ich werde als Kassenprüfer den Verein, dem ich nun seit mehr als 10 Jahren angehöre, weiter unterstützen. Im Anschluss gab es bei dem gemütlichen Treffen mit Freunden und Unterstützern des Vereins, die Möglichkeit sich auszutauschen. Der PV Hürth setzt sich für die Pflege unser Beziehungen zu den 6 Partnerstädten von Hürth ein.

Osterstand auf dem Berliner Platz

Traditionell stehen wir das Wochenende vor Ostern auf dem Berliner Platz und verteilen Ostereier als kleinen Gruß. Mit einer Vielzahl von Bürgern konnten wir über Probleme in ihrem direkten Umfeld sprechen, aber auch die Landtagswahl im Mai war ein häufiges Thema. Wir sind mit bis zu 10 Personen stark vertreten und unser rotes Zelt ist -wie immer- von weitem schon gut zu erkennen. Mit Brigitte Dmoch-Schweren steht diesmal auch unsere Landtagsabgeordnete den Bürgern für Fragen zur Verfügung.

Plakate für die Landtagswahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Arbeitstages habe ich noch alle Plakate für die Landtagswahl NRW in meinem Wahlkreis Hermülheim aufgehängt. Auf den Plakaten zu sehen sind Hannelore Kraft und unsere Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren, sowie unser Wahlkampf-Motto: #NRWIR

44. Internationales Schwimmfest des SC Hürth

 

Schon zum 44. Male veranstaltete der SC Hürth das Masters-Schwimmfest mit internationaler Beteiligung. Mit einem umfassenden Wettkampfprogramm und attraktiven Preisen wurde wieder die Grundlage geschaffen, eine Teilnahme in Hürth interessant zu machen. Dies drückte auch die hohe Zahl von Startern aus 22 unterschiedlichen Vereinen aus. Darunter auch Teilnehmer aus der Schweiz und Belgien. In der Gesamtwertung eines langen Schwimmtages „siegte“ der SSF Bonn (488 Punkte) vor dem Brander SV (431 Punkte) und dem drittplatzierten SC Hürth  (292 Punkte).

Wanderausstellung im Bürgerhaus

Eröffnung der Wanderausstellung „…und nenne euch Preußen“ im Bürgerhaus Hürth. In der Plakatausstellung finden sich z.B. Belege für neue Verwaltungsstrukturen, soziale Verbesserungen sowie Darstellungen von Gebäuden, die aus der preußischen Zeit erhalten geblieben sind. Das besondere, oft konfliktbehaftete Verhältnis zwischen rheinländischer Bevölkerung und den preußischen Herrschern wird ebenfalls thematisiert. Ein Besuch lohnt sich!

 

Welt-Frauentag im Cafe Goldig

Obwohl erst am 8. März der Internationale Frauentag ist, fand heute schon die Veranstaltung unserer Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Cafe Goldig statt. Unter dem Motto „Frauen und Flucht“ berichteten Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern und aus unterschiedlichen Generationen über ihre Flucht nach Deutschland. Die eingeladenen Frauen schilderten die Umstände, die sie zur Flucht aus ihrer früheren Heimat bewogen haben: Krieg oder Verfolgung. Sie alle einte der Wunsch auf ein besseres Leben und sie sehen heute Deutschland als ihre Heimat an.

Mit dabei auch unsere Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch, die die Veranstaltung moderierte. Neben einer großen Anzahl unserer SPD-Ratsmitglieder nahmen auch viele Mitglieder des Vereins „Brücke der Kulturen“ teil.

Rosenmontagszug in Gleuel

Mit meinen Genossen aus Gleuel liefen wir dieses Jahr erstmalig im Rosenmontagszug mit. Gut 2 Stunden sind wir im ganzen Stadtteil unterwegs und treffen auf viele bekannte Gesichter. Auch das Wetter war trocken und warm, so dass dem Spass nichts im Wege stand. Uns hat es viel Spass bereitet und die SPD Gleuel wird auch nächstes Jahr wieder mit einer Gruppe dabei sein.

Verwaltung verzögert „Fitnesspark für Jung und Alt“

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Mit breiter Zustimmung aller Fraktionen wurde im Januar 2016 im Jugendhilfeausschuss auf Antrag der SPD Hürth beschlossen, einen Generationenspielplatz einzurichten. Im Haushalt des letzten Jahres standen dazu 60.000 € zur Verfügung. Die Verwaltung wurde damals gebeten, bei der Auswahl möglicher Standorte darauf zu achten, dass die Nähe zu Alteneinrichtungen und Kindergärten gewährleistet werden sollte. Jetzt musste die Verwaltung im Ausschuss einräumen, dass hierzu nichts gemacht wurde. Wir haben ein Jahr verloren!  Bis heute ist immer noch nicht klar, an welchem Standort der „Fitnesspark für Jung und Alt“ eingerichtet werden soll. Die Einrichtung muss endlich mit Priorität verfolgt werden. Generationenspielplätze haben Spielmöglichkeiten für Kinder und Trainingsmöglichkeiten für Senioren. Die Geräte für Senioren sollen durch die Möglichkeit des zielgerichteten Trainings, den Prozess des Nachlassens der körperlichen Fähigkeiten zumindest verlangsamen. So kann z. B. gezielt der Gleichgewichtssinn trainiert und damit dem Stürzen als häufigster Unfallursache vorgebeugt werden.  Gleichzeitig ist festzustellen, dass immer mehr Kinder deutliche Defizite hinsichtlich ihrer grobmotorischen Entwicklung aufweisen, die häufig mit kostenintensiven Therapien behandelt werden müssen. Insofern wäre ein generationenübergreifender Bewegungspark ein attraktives Angebot zur körperlichen Bewegung sowohl für junge als auch für ältere Menschen. Die SPD Hürth schlägt weiterhin den Spielplatz im Burgpark in Hermülheim als möglichen Standort vor. Dieser liegt in direkter Nähe zum Rudi-Tonn-Haus und weiteren, fußläufigen Senioreneinrichtungen. Gleichzeitig befindet sich eine Vielzahl von Kindergärten in der Nähe, die den Spielplatz für Ausflüge nutzen. Alternativ würde ein derartiger „Fitnesspark für Jung und Alt“ auch zum Bürgerpark an der Bütt passen. Ich hoffe, dass nun schnellstens ein Vorschlag der Verwaltung vorliegt, damit nicht wieder ein Jahr verloren geht!

Besuch im Asylcafe auf der Bonnstrasse

Asylcafe_HTBesuch im Hürther Asylcafe. Nachdem ich in den alten Räumen schon mehrmals war, kann ich heute erstmalig die neuen Räume neben St. Joseph besichtigen. Der Einsatz und das Engagement der Ehrenamtlichen Helfer ist wirklich vorbildlich. Sie arbeiten als Ergänzung zu den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und helfen häufig bei Sprach- und Verständigungsproblemen aus. Aber auch die kleinen Dinge des täglichen Lebens sind ein Thema und diese werden im Asylcafe häufig schnell und unbürokratisch gelöst. Daher sollte aus meiner Sicht die Arbeit des Vereins weiter unterstützt werden und wir werden dies in den anstehenden Haushaltsberatungen vorschlagen.

Jetzt mit eigener Seite auf Facebook

Kopfzeile_SPD_Twellmann_2Heute startet die neue Facebook-Seite, die meine Tätigkeit als Hürther Ratsmitglied stärker sichtbar machen soll. Damit diese nicht leer startet habe ich die Beiträge der letzten 12 Monate von meiner Internetseite hochgeladen. Natürlich waren diese auch schon vorher über das bisherige  Facebook-Profil sichtbar, aber eine eigene Seite eröffnet doch noch mehr Möglichkeiten.
Bitte drückt bei den Beiträgen den „Gefällt mir“-Button, auch wenn ihr dies vielleicht schon mal gemacht hattet. Auch über regelmäßigen Besuch und Anregungen auf der Facebook-Seite würde ich mich sehr freuen.

Das bisherige Facebook-Profil werde ich in den nächsten Wochen auslaufen lassen und meine Beiträge dann ausschliesslich über die neue Seite veröffentlichen. Die Internetseite unter

www.twellmann.huerthspd-blog.de

bleibt natürlich weiter bestehen und kann auch direkt aufgerufen werden.

Viele Grüße

Unterschrift HT

 

Meine Wahlkreiszeitung für 2016

Zeitung_2016

Seit Mai 2014 bin ich Mitglied des Hürther Stadtrates und ein weiteres Kalenderjahr geht langsam zu Ende. Ein guter Grund auf die letzten 12 Monate meiner Tätigkeit als Hürther SPD-Ratsmitglied zurückzublicken. Nachdem die letzen beiden Ausgaben noch im alten Design waren, habe ich dieses Jahr auf das neue Erscheinungsbild (CI) der SPD Hürth umgestellt. Wie schon in den letzten beiden Jahren habe ich auf eigene Kosten eine Zeitung erstellt, damit die Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis einen Überblick haben, für welche Themen ich mich eingesetzt habe.

Für alle, die die Zeitung nochmals elektronisch lesen wollen, nachfolgend der entsprechende Link:

Twellmann_Zeitung_2016

SPD Hürth will Lärmschutz für Frechener Straße

Lärmschutz SudetenstrasseDie Kreisverwaltung teilte auf Basis eines schalltechnischen Gutachtens im Februar 2015 mit, dass kein Anspruch auf Lärmschutzmaßnahmen im Bereich der Frechener Straße besteht. Die Lärm-Grenzwerte würden nicht überschritten. Gemessen wurde jedoch damals nicht an der Kreuzung Frechener-/Sudetenstraße, die stärker befahren ist. Deshalb wurde mit Stimmen der SPD Hürth beschlossen, ein neues Gutachten mit dem Kreis abzustimmen. Fast 2 Jahre später liegt dies immer noch nicht vor. Daher habe ich im November dieses Jahres bei der Hürther Stadtverwaltung nach nächsten Schritten für eine Lösung im Bereich der Frechener Straße nachgefragt. Zumindest das einstimmig beschlossene Gutachten sollte nun endlich kommen. Auch meine Kollegen auf Kreisebene habe ich eingebunden und hoffe, besseren Lärmschutz für die Frechener Straße zu ermöglichen.

Neuer Schulhof für das ASG

Kletterwand_ASG_kleinDer neue Schulhof des ASG nähert sich der Fertigstellung. Der Start war im Jahr 2014 ein Schulhofprojekt am ASG, bei dem von Schülern mit Lehrern und Experten ein Masterplan entwickelt wurde. Da Schüler durch den Ganztagsunterricht deutlich länger an der Schule bleiben, fehlten Möglichkeiten sich in den längeren Pausen sinnvoll zu beschäftigen. Auch   Sitzmöglichkeiten gab es kaum auf dem Schulhof. Beim damaligen Bürgermeister Walther Boecker hatte ich mich dafür eingesetzt, schon für das Jahr 2015 Geld für den Umbau zur Verfügung zu stellen. Mit etwas Verzögerung sind mittlerweile ein großer Teil der Wünsche erfüllt. Neben der Kletterwand und den Sitzschlangen wurde der Eingangsbereich neu gestaltet. An den neuen Tischen werden die Schüler ihr Essen zukünftig auch draußen einnehmen können. Offen bleibt der Wunsch der Schüler nach einem Platz für Basketball und Beachvolleyball. Während der Haushaltsberatungen für 2017 werde ich dies beantragen. Für notwendige Umbauten an den anderen Schulen will ich mich ebenfalls einsetzen.

Verkehrschaos vor Schulen

Einfahrt_ASG_kleinDas Verkehrschaos vor den Schulen und besonders auf der Sudetenstraße bleibt bestehen. Leider wurde der SPD-Antrag, Elterntaxi-Haltestellen an der Deutschherrenschule und am ASG einzurichten, von CDU/GRÜNE abgelehnt. Dies  ist ein Rückschritt im Bemühen, die Sicherheit der Schulkinder zu erhöhen. Bereits Ende 2015 wurde mein Antrag erstmalig beraten. Von der Verwaltung wurde damals argumentiert, dass zuerst die Einrichtung geprüft werden müsse. Im Laufe des Jahres wurden dazu immer neue Materialien vorgelegt. Zuletzt ein Experte aus Wuppertal eingeladen, der positiv über die Umsetzung von Hol- und Bringzonen berichtete. Der ADAC spricht sich auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Einrichtung sogenannter Elterntaxi-Haltestellen aus. Dazu der ADAC in seiner Veröffentlichung:
„Hier können Schüler gefahrlos ein- und aussteigen.“
Sowohl Deutschherrenschule, als auch ASG sprachen sich  in ihren Schulkonferenzen für die Einrichtung der Haltestellen aus. Mehr als verwunderlich ist, dass nun Vertreter von CDU/GRÜNE sich über den Rat von Experten hinwegsetzen, weil sie den Aufwand als zu hoch ansahen. Auch der Wille der Schulen wurde missachtet.  Die SPD Hürth wird sich weiter für die Sicherheit der Schüler einsetzen. Die notwendigen Gelder für die Elterntaxi-Haltestellen am ASG und der Deutschherrenschule werden wir für das nächste Jahr im städtischen Haushalt  beantragen.

SPD Hürth: Energie sparen soll sich auszahlen

SPD-Treffen mit SportvereinenDie Energieversorgung Hürth (EVH) ist mehrheitlich im Eigentum der Stadtwerke Hürth. Ihr gehört das Stromnetz in Hürth. In der Vergangenheit konnten Hürther Bürgerinnen und Bürger dort eine Förderung für private Photovoltaikanlagen beantragen. Insgesamt standen dafür 10.000 € pro Jahr zur Verfügung. Diese Förderung ist ausgelaufen. Jetzt soll auf Vorschlag der EVH-Aufsichtsratsmitglieder Heiko Twellmann und Carol Fuchs (beide SPD Hürth) Energie sparen in Vereinen unterstützt werden.
Der Vorschlag stammt schon aus 2015, jetzt konnten sich auch die CDU-Mitglieder im Aufsichtsrat der Idee anschließen. Gefördert werden soll die Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner oder Geschirrspüler mit jeweils einem Teilbetrag an den Anschaffungskosten, eine Obergrenze je Antrag ist vorgesehen. Die genauen Modalitäten werden noch ausgearbeitet, insgesamt stehen wieder pro Jahr 10.000 € zur Verfügung.
„Wir freuen uns, dass unsere Idee aus 2015 jetzt auch die Unterstützung der CDU gefunden hat“, äußert sich Heiko Twellmann nach der Aufsichtsratssitzung. „Mit der jetzt beschlossenen Förderung können wir unsere Vereine gerade auch in der Energieeffizienz unterstützen, die die Stadt von ihnen fordert, und das hilft auch der Jugendarbeit. Die von den Grünen favorisierte Förderung von E-Bike-Ladestationen kommt weniger unserer Jugend zu Gute“, ergänzt Carol Fuchs.
Die EVH wird jetzt die Förderbedingungen konkretisieren. Dann werden die Vereine und deren Dachorganisationen in Hürth informiert. Zu Beginn des nächsten Jahres soll die Förderung möglich werden.